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Samstag, 26. September 2015

OHREN REINIGEN - schnell und einfach mit gängigen Hausmitteln

Rubrik: Frankies Life-Hacks (oder: was Oma noch wusste)

Benötigtes Material:

• Eierbecher oder kleines Schnapsglas
• Spülmittel
• Medizinischer Alkohol oder Schnaps
• Essig
• lauwarmes Wasser
  und, wenn vorhanden, ein Kosmetik- oder Wattestäbchen


ACHTUNG!
Anwendung nur bei nicht vorgeschädigtem oder entzündeten Hörgang.
- Anwenung auf eigene Gefahr -

Ich selbst habe diese Methode erfolgreich getestet und sie 100% gut vertragen.
Bei LeserInnen, die sich nicht sicher sind, ob sie dieses Hausmittel wirklich anwenden wollen, empfehle ich, sich in ihrer Apotheke oder beim HNO-Arzt diesbezüglich beraten zu lassen.
Zum Thema Essig: Ich selbst habe das Ohr mit einer Wassermischung und etwas mildem Haushaltsreiniger-Essig (der keine weiteren scharfen Zusatzstoffe enthält) durchgeführt. Ich empfehle nichtsdestotrotz aber die Anwendung lieber mit einem einfachen Speiseessig ohne Zusatzstoffe.
Zum Thema Alkohol: Sie können medizinischen Alkohol aus der Apotheke oder auch bedenkenlos Schnaps, wie z.B. Wodka oder Korn, benutzen.



Material

Los geht's!


1.) Eierbecher mit lauwarmem Wasser füllen.

2.) Einen kleinen Tropfen Spülmittel hinzufügen.

Spülmittel + Wasser

3.) Einen kleinen Spritzer Essig hinzugeben.

4.) Einen kleinen Spritzer hochprozentigen Alkohol hinzufügen.

5.) Kopf ca. 90 ° schräg halten und Inhalt des Eierbechers
     vorsichtig in die Hörmuschel tropfen lassen, bis die Misch-
     ung das Trommelfell erreicht.

6.) Kopf ca. 2 - 5 Minuten ca. 90 ° schräg halten, damit die
     Reinigungslösung einwirken kann.

7.) Kopf ruckartig zurückziehen, damit die Flüssigkeit wieder
     vollständig herauslaufen kann.

8.) Mit lauwarmem klaren Wasser (entsprechend der Schritte 5-7)
     ausspülen.

(Ausspülen nötigenfalls wiederholen)


Jetzt kann der äußere Gehörgang (1- 2 cm ins Ohr) ggfls. vorsichtig mit einem möglichst nicht fusselnden Kosmetik- oder Wattestäbchen nachgereinigt werden.

N.B: Möglicherweise müssen die o.a. Schritte, je nach Verschmutzung bzw. Verstopfung des Ohrs, mehrmals (bis zu 5x) wiederholt werden.

Montag, 25. Februar 2013

Gedanken über Drogen

Heute habe ich Peter (den ich aus der Suppenküche kenne) wie ein Häufchen Elend zusammengekauert, vor dem "Netto" gesehen. Ist schon merkwürig, wie der Eine an Drogen zugrunde geht und der Andere sie als Bereicherung für sein Leben betrachtet...

Mittwoch, 21. November 2012

Apple Of Sodom

Ich musste mich letzte Nacht wieder so schlimm betrinken.
Besonders schlimm ist es, seit ich vom Baum der Erkenntnis gegegessen habe.

Ich kann nicht mehr - und ich will nicht mehr!

Samstag, 15. September 2012

Wenn Männer depressiv werden

Männer greifen, wenn sie leiden, häufig zur Flasche, sagt Professor Markus Gastpar. Zum Europäischen Depressionstag erklärt er im Interview, wieso es ein Mythos ist, dass Männer seltener depressiv sind als Frauen und wieso Depressionen für sie besonders gefährlich sind.

Männer leiden statistisch gesehen nur halb so oft an Depressionen wie Frauen. Haben Männer weniger Gemütsprobleme?
Nein, das würde ich nicht sagen. Depressionen werden bei Frauen nur häufiger diagnostiziert. Das liegt auch daran, dass sie ihre Depressionen ausleben. Sie werden schwermütig, eines der häufigsten Symptome einer Depression. Männer dagegen neigen dazu, Probleme zu verbergen und zu maskieren. Typische Symptome einer Depression bei ihnen sind Zorn und Feindseligkeit. Männer greifen dann häufig zum Alkohol. So versuchen sie, die lästigen Gedanken auszuschalten, lockerer zu werden, ihre Ängste zu betäuben.
Schwäche gilt als unmännlich, darüber zu reden erst recht. Das haben viele Männer schon in ihrer Kindheit gelernt. So fällt es ihnen im Allgemeinen schwerer, sich Hilfe zu suchen. Gehen sie doch zum Arzt, wird häufig nur das Symptom diagnostiziert, etwa der Alkoholmissbrauch. Ihre Depression, die vielleicht zu diesem Verhalten geführt hat, wird nicht erkannt. Werden die psychischen Probleme nicht behandelt, kann das in einem Suizidversuch oder Suizid enden. Entsprechend nehmen sich Männer dreimal häufiger das Leben als Frauen.

Ist Alkohol das Antidepressivum des Mannes?
Ja und Nein. Alkohol baut Spannungen ab, lenkt ab und beruhigt. Nach einem schlechten Tag oder zu Beginn einer Depression scheint daher Alkohol eine positive Wirkung zu zeigen. Der ehemalige Bundestagspräsident Rainer Barzel sagte einmal in einem Interview, dass er sich nach einem harten Tag abends einen doppelten Cognac genehmigt. Das ist eine typische Antwort von Männern auf Stress. Wenn es hier und da bei einem Glas in Gesellschaft bleibt, ist das meist noch nicht gefährlich.

Aber es führt auf Dauer zu Problemen.
Irgendwann dreht sich das Bild: Ab einem gewissen Konsum gerät man nicht nur in eine Abhängigkeit, dann führt der Alkohol auch selbst zu einer depressiven Stimmungslage. Versucht man später, davon loszukommen, verstärkt der Entzug die depressiven Symptome noch.

Was verursacht bei Männern Depressionen?
Männer leiden besonders unter finanziellen Problemen oder einem beruflichen Abstieg. Für Frauen sind häufiger der Verlust eines Partners oder Probleme in der Familie die Auslöser für eine Depression. Schaut man sich jedoch in Foren für Alkoholabhängigkeit und Depressionen um, ist das vorherrschende Thema dort soziale Vereinzelung. Die Menschen fühlen sich allein. Mit Alkohol versuchen sie das zu verdrängen.

Brauchen Männer eine andere Therapieform?
Das Ziel einer Behandlung ist bei Männern und Frauen das Gleiche. Der Weg dorthin sollte jedoch immer von den Bedürfnissen des Patienten abhängen. Frauen haben häufig ein gestörtes Selbstwertgefühl. Die Therapie der Frauen ist daher meist darauf ausgerichtet, ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Männer dagegen sollten sich meist mehr auf die Fähigkeit konzentrieren, die eigenen Gefühle zu erkennen und in Worte zu fassen. Sie müssen lernen, Leid nicht durch Alkohol zu verdrängen.

Sind Depressionen eine Frage der Umwelt oder der Veranlagung?
Bei psychischen Erkrankungen spielt natürlich auch immer die Veranlagung - also die Gene - eine Rolle. Zwillingstudien zeigen: Leidet einer von den zwei eineiigen Zwillingen an Depressionen, so liegt das Risiko einer Depression für den anderen Zwilling bei 40 bis 50 Prozent. Bei zweieiigen sind es noch etwa 25 Prozent. Das ist viel, zeigt aber auch, dass die äußeren Bedingungen, das soziale Umfeld, Erziehung und die Kindheit einen großen Einfluss haben. Zudem lassen sich Umwelt- und genetische Faktoren nur schwer trennen. Manche Menschen haben eine Veranlagung zur Risikobereitschaft. Bei ihnen ist die Gefahr größer, in schwierige Situationen zu geraten. Und von den genetischen Faktoren wiederum kann es abhängen, ob ein Mensch die Situation bewältigt oder depressiv wird. Wer günstige Vorraussetzungen hat, wird wahrscheinlich nie an einer Depression erkranken.

Wie sieht die Zukunft aus, wird es weniger Depressive und Alkoholiker geben?
In den industrialisierten Ländern ist der Lebensstandard in den letzten Jahrzehnten gestiegen, mit ihm die Rate an Depressionen. Das mag paradox klingen, doch gerade die junge Generation hat mit den vielen Möglichkeiten, die sich ihr bieten, zu kämpfen. Das wird sich so schnell auch nicht ändern. Ganz im Gegenteil: Wahrscheinlich wird es in der nächsten Generation mehr Depressive geben. Hinzu kommen könnte ein Phänomen, das man Suchtverlagerung nennt. Um sich von einer Sucht zulösen, greift man zu Dingen, die den Verlust wieder mindern. Im Zuge des Rauchverbots könnten so einige Menschen von der Nikotinsucht zur Alkoholsucht gelangen, ganz besonders Männer.


Quelle: stern.de

Freitag, 20. Juli 2012

Alkohol

Habe bis zum Hereinbrechen der Nacht geschlafen.

Heute ist so ein Abend, an dem ich es sehr vermisse, Alkohol zu trinken. Sehr schade finde ich dabei natürlich die Tatsache, dass derzeit nichts im Haus ist - und ich auch bis zum kommenden "Heiligen Hartz" nichts mehr werde k(s)aufen können...

    Scheiß Leben !!!