Ihr würdet versuchen, die Person anzurufen, aber ihr würdet die Handynummer nicht mehr wissen/finden.
Das könntet Ihr auch nicht, denn Ihr hättet plötzlich keine/n Freund/Freundin mehr - diese/r hätte nie existiert.
Ihr würdet Euch wundern, aber dennoch aufstehen wollen, um zur Arbeit zu gehen. Auf dem Weg nach draußen würdet Ihr Euch wundern, wo Euer Auto ist. Dann plötzlich wird Euch klar, dass Ihr gar keinen Wagen besitzt.
"Nun gut, dann fahre ich eben mit dem Bus", denkt ihr, schon ziemlich irritiert.
Auf dem Weg zur Bushaltestelle hättet Ihr auch plötzlich vergessen, wo ihr arbeitet. Und - Ihr ahnt es schon - Ihr habt gar keine Arbeit.
"Nun gut, dann gehe ich eben erstmal für heute Einkaufen", denkt Ihr. Ihr schaut in Euer Portemonnaie: Noch € 3,50 sind drin [ist genau der Betrag, den ihr pro Tag zum Leben zur Verfügung habt]. "Hhhhhm, hatte ich da gestern Abend nicht noch 50 Euro oder mehr drin?!", rattert es in Eurem Kopf.
"Das reicht doch nie und nimmer , damit ich einen ganzen Tag lang satt werde.", denkt Ihr, allmählich schon ziemlich missmutig. "Am besten ich rufe mal meinen Vater an und frage ihn, ob er mir mit ein paar Euro für heute aushelfen kann...".
Dann wird Euch klar, dass Ihr auch keine Eltern (und auch keine Geschwister oder andere Familie) mehr habt.
Ziemlich frustriert geht Ihr zum Supermarkt und versucht, so gut und sättigend (und ungesund) es für 3,50 € geht, einzukaufen, nur um halbwegs satt durch den Tag zu kommen.
Zu Hause wieder angekommen, macht ihr den Rechner an. Ihr seid bei sämtlichen sozialen Netzwerken (wie z.B. Facebook, twitter, Tumblr etc.) registriert.
Zuerst schaut Ihr bei Facebook rein: Gestern habt Ihr sehr viel gepostet.
"Oh geil! 2 neue Benachrichtigungen!", entdeckt Ihr auf der Seitenleiste oben rechts.
Als Ihr darauf klickt, offenbart sich Euch, dass 'Lieschen Müller Beitrag X ebenfalls kommentiert hat' und die 'Gruppe Y jetzt ihren Namen geändert hat'...
Also geht Ihr weiter auf twitter. Auch dort habt Ihr recht viele "Freunde" bzw. Follower. Aber es sind leider immer nur die selben 2 Personen,die regelmäßig kommentieren und liken.
In den anderen Netzwerken sieht es noch viel schlechter aus.
Ihr habt so viele Interessen, darunter Film, TV und Musik. Aber scheinbar gibt es so gut wie niemanden, der diese Interessen teilt.
Und ca. 99 % Eurer Internet"freunde" ist Eure Person, Eure Vorlieben und Eure Abneigungen aber auch so was von egal, das glaubt Ihr gar nicht.
... und was Liebe und Freundschaft im sog. echten Leben betrifft (natürlich seid Ihr auch bei Tinder & Co), so ist schon seit mehr als 30 Jahren aber auch sowas von tote Hose - das hättet Ihr selbst nie für möglich gehalten.
Das ist Euer Leben, Tag ein aus, ab sofort, seit Jahrzehnten.
Ihr werdet ab sofort natürlich alles versuchen, um so nicht weiter leben zu müssen. Aber nach ein paar Jahrzehnten voller Bemühungen und ständigen Enttäuschungen werdet Ihr einsehen müssen, dass, egal was Ihr tut, einfach kein Entkommen möglich ist.
Wisst Ihr nun, wie ich mich fühle und warum ich so bin, wie ich bin?
Sonntag, 4. Februar 2018
wie es ist...
Samstag, 14. Mai 2016
Gebirgsbach
Donnerstag, 12. November 2015
Samstag, 6. Juni 2015
LEBE...
Donnerstag, 15. Januar 2015
TEILEN!
Mittwoch, 25. Dezember 2013
Ich bin dankbar...
Donnerstag, 28. November 2013
ICH
Mittwoch, 27. November 2013
All ye who enter here...
Ich habe die Hoffnung ja noch nicht völlig aufgegeben, dass meine Geburtstagswünsche doch noch wahr werden. Hätte ich noch lebende Verwandte bzw. Menschen um mich herum, die meine Hilfe bräuchten, wäre mein Wunsch sicherlich weniger egoistisch ausgefallen, auch wenn er eigentlich eher bescheiden - und für sehr viele Menschen sicherlich selbstverständlich - ist(!).
Ich warte dann mal auf den nächsten Heiligen Hartz (29.11. diesen Monat).
Der ja nicht mehr weit ist - dann gibt's wenigstens etwas Geld...
CU bzw. READ YOU, Freunde!
Mittwoch, 20. November 2013
Relativismus
Durch jeden Tod stirbt eine Welt.
Bei jeder Geburt entsteht eine neue.
Montag, 4. November 2013
Verbotene Liebe
Ich habe mir - mehr oder weniger aus Langeweile - angewöhnt, wenn ich tagsüber Zeit habe bzw. daran denke und vor dem Rechner sitze, Verbotene Liebe in der ARD anzuschauen. Klar ist das "Hasufrauen-" bzw. "Teenager-TV" und furchtbar kitschig. Aber jedes Mal, wenn neue glückliche und unglückliche Herzensverbindungen und die entsprechenden Verwicklungen gezeigt werden, fiebere ich innerlich mit ... und wünsche mir so sehr, dass auch ich einmal Liebe geben darf - und geliebt werde. Aber wahrscheinlich ist das zu viel verlangt, eine neutte Partnerin zu finden, wenn man übergewichtig ist...
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Vielleicht werde ich das Wunder
der gegenseitigen Liebe nie erfahren dürfen...
Samstag, 19. Oktober 2013
Montag, 22. Juli 2013
Wahre Poesie
Samstag, 6. Juli 2013
Mittwoch, 26. Juni 2013
Montag, 18. März 2013
A Life Full Of Shit
Sonntag, 23. Dezember 2012
Gott würfelt - oder: tout va encore
Wer so viel Schlechtes über das Leben gesagt hat, wie ich, sollte - nach 7 Jahren - auch einmal Grund für ein Lob haben: Das Schöne am Leben bzw. am Menschsein ist ja das potenziell (Un-)Mögliche bzw. die Möglichkeit des "Was wäre, wenn?".
Und so kann sich das Blatt des Glücks auch -durch den Flügelschlag eines Schmetterlings, sozusagen- jederzeit wenden.
Und das macht in gewisser Weise unser Menschsein auch spannend, das Wissen, dass eben in der nächsten Minute alles ganz anders sein kann...
Montag, 3. September 2012
Buchempfehlung: BORDERLINE-TRÄUME
ISBN: 3-89774-584-4
VÖ: 2007
Was ein »Borderline-Traum«?
Er spricht.
Er beschreibt die Szene (das Unten- und Obensein).
Wobei »unten« im Borderline-Leben die schreckliche Realität ist und »oben« die Welt – in die sich der Autor Ulrich Flöter geflüchtet hat und in der er jetzt leben kann. Hier verletzt ihn niemand und die Ängste werden erträglich!
Die »Borderline-Träume« geben eine Antwort auf die tagsüber durchgeführte, aufdeckende und begleitende Psychotherapie.
Und nachts spiegeln sie das abgespeicherte Trauma – Erleben aus der Kindheit.
Pressestimmen
www.borderline-forum.net Mai 2008:
Borderline-Träume. 1990 bis 2007, von dem Pforzheimer Autor Ulrich Flöter.
Ein Borderline-Traum spiegelt das abgespeicherte Trauma wider und gibt Antwort auf die durchgeführte, aufdeckende und begleitende Psychotherapie.
Der Autor wurde mit 40 Jahren mitten aus dem Leben gerissen. Er erkrankte an Borderline!
Was ist ein Boderline-Traum?
Der Autor berichtet in der Einleitung zum seinem Buch folgendes: „Mit 40 Jahren wurde ich plötzlich aus meiner Arbeit gerissen. Ein totaler Zusammenbruch. Mein Werkzeugkoffer fiel mir aus der Hand und ich konnte nicht mehr stehen. Ich war irgendwie »weg«. Nach 12 Wochen in der psychosomatischen Klinik verschlechterte sich mein Zustand, sodass ich in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert werden musste. Unter dem Medikament »Haldol« kam es zu bizarren Träumen. Treppen stürzten ein, Tiere bissen mich und ich hörte unbekannte Geräusche.
Alles im Traum bedrohte mich; Tiere, Maschinen und Menschen. Um diese neue Realität zu verstehen, begann ich die Träume nachts auf kleine Zettel zu schreiben und versteckte sie sorgfältig.
Da ich die Diagnose »Borderline« bekam, nannte ich die Träume Borderline-Träume«.
Was nun ist ein Borderline-Traum?
Er spricht.
Er beschreibt die Szene, das Unten- und Obensein. Wobei »unten« im Borderline-Leben die schreckliche Realität ist und »oben« die Welt – in die der Autor sich geflüchtet hat und in der er jetzt leben kann. Hier verletzt ihn niemand und die Ängste werden erträglich!
Der Borderline-Traum gibt eine Antwort auf die tagsüber durchgeführte, aufdeckende und begleitende Psychotherapie.
Und nachts spiegelt er das abgespeicherte Trauma wider – oft ein Erleben aus der Kindheit.
Ulrich Flöter wurde 1949 in der ehemaligen DDR geboren.
Sonntag, 15. Juli 2012
Jetzt, da sich der Schatten der Nacht über das Land legt
Wahrscheinlich zum einen wegen der ständigen Geldknappheit und der dadurch resultierenden, nicht unerheblichen, nagativen Auswirkungen auf meine Gesundheit und zum anderen habe ich auch viel über das Kunstprojekt der Alexianer nachgedacht, an dem ich derzeit teilnehme. Gut, eine Tagesstruktur muss her; auf der anderen Seite habe ich mich jetzt schon so sehr an mein "Leben im Schneckenhaus" gewöhnt, dass ich eigentlich gar keine Lust habe, da am Montag hinzugehen... *grübel*

