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Sonntag, 24. Juli 2011

...und ständig locken die Umdrehungen

Seit ich nicht mehr "ziehe" und auch derzeit keine Kohle für Hasch habe, ist es noch langweiliger und trister in meinem kleinen "verrosteten Käfig" in der Jakobstraße.
Und seitdem ich - schmerzhaft und am eigenen Körper - gemerkt habe, dass ich offenbar keinen Alkohol mehr vertrage, ist der Ofen praktisch komplett aus.
Dennoch: Gestern habe ich es nochmal gewagt: ich habe mir drei Dosen Bier gekauft (die sog. Pennerbomben (=Tetrapacks mit 1,5l. Billigwein) kaufe ich nicht mehr, weil der Fusel darin zu viel Sulfate enthält).
Ich hatte nur zwei davon am Abend getrunken - und siehe da: Ich habe in der NaNacht wieder einen herrlichen Wadenkrampf bekommen. Goth sei Dank war es nicht schlimm wie letztens, als ich eine ganze Serie von Spasmen (sieben Stück innerhalb von nur drei Stunden) bekommen hatte...


Mittwoch, 25. Mai 2011

Tetrahydrocannabinol

Ich denke oft darüber nach, was wohl aus mir geworden wäre (abschreckende Beispiele gibt es ja genug), wenn ich auf Alkohol hängen geblieben wäre...
Das erste Mal Alkohol getrunken habe ich mit 13 - und seit 16 habe ich dann mehr oder weniger regelmäßig getrunken.
Seit ich 22 war habe ich dann im Prinzip jeden Tag (1-2 Flaschen Wein oder Vergleichbares) getrunken. Bei der Musterung hat man mich genötigt, zu lügen - und aus dem Zivildienst bin ich nach (immerhin) 12 Monaten (die "Wehrzeit" betrug damals noch 18 Monate) "rausgeflogen" - wegen Alkoholismus.
Relativ spät (mit etwa 35 Jahren) habe ich dann entdeckt, dass "andere Eltern auch schöne Töchter haben", nämlich, dass es noch bessere Sachen als schnöden Alk gibt: über "Zieher" bzw. 'Speed' bin ich dann auch in Kifferkreise gekommen.
Und plötzlich spielte Trinken nur noch (höchstens) die zweite Geige.
HEUTE siehr es so bei mir aus, dass ich weder regelmäßig trinke, noch kiffe (noch ziehe!). Meistens ist (wenn überhaupt) abends nach ein oder zwei Bier Schluss (ich verliere dann die Lust).
Im Prinzip kann ich mich da irendwie bei Cannabis (was übrigens m. E. das VIEL bessere Genussmittel als Alkohol ist!) bedanken.
Findet Ihr nicht?

Wie dem auch sei, Freunde der Nacht - ich packe jetzt ein Handtuch ein,
schnappe mir den Läppi und gehe in den Park.
Euch wünsche ich noch einen schönen Tag.
Tschö mit Ö!

Freitag, 4. März 2011

Menschen und Freunde

Bei uns in der Suppenküche haben wir einen Gast namens Peter (ca. 50 Jahre alt), der eigentlich schon seit der Eröffnung der Stube im April 2009 jeden Tag kam und auch immer als Erster, manchmal schon viele Minuten vor dem Aufsperren des Lokals, vor der Tür wartete - ein Stammkunde sozusagen.
Seit ein paar Wochen kommt Peter nicht mehr. Ich dachte schon an das, ähem Schlimmste(!).
Weit gefehlt: Heute stand Peter vor der örtlichen Döner-Knalle und bettelte die Leute an. Und obwohl ich normalerweise immer gerne gebe (wenn ich nicht selbst so knapp bin, wie gerade wieder) habe ich heute einen großen Bogen um Peters "Schnorrschneise" gemacht. Zu spät: Er hat mich DOCH gesehen! Er lief direkt auf mich zu und fragte, ob ich ihm den fehlenden Euro für einen Döner-Kebap geben würde.
Wie gesagt, ich gebe normalerweise gerne - aber warum ist er heute Mittag denn nicht zu uns Essen gegangen bzw. muss sich gleich teures Fastfood kaufen...?


(nicht nur) manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr

 

manchmal betrachtet man Menschen, mit denen man täglich zu tun hat und deren Vornamen man kennt, wohl vorschnell als Freunde. Und vergisst, dass diese Menschen einen nur als "Werkzeug" sehen - sowie wo die echten Freunde von einem sind...