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Mittwoch, 20. Januar 2016

Sucht nach Leben - Sucht nach Drogen ?!

Mein Körper fragt mich die letzen Tage immer öfter:
"Warum machst du das mit mir??"

Es ist irgendwie widersinnig. Die letzten Tage fühle ich mich körperlich sterbenskrank - und ich weiß auch warum (...!)
Dennoch kann ich meine Finger nicht von dem weißen Pulver lassen, obwohl ich weiß, dass nichts wirklich Brauchbares zum Runterkommen im Haus ist...

Der Blutdruck steigt in astronomische Höhen, der Kopf schmerzt (offensichtlich als Warnsignal) und ich fühle mich - scheinbar paradoxerweise - unendlich schlapp.
"Paras" gegen die Schmerzen.

Dennoch, ich giere nach Leben, kämpfe gegen die Einsamkeit und suche ständige nach wenigstens einem kleinen bisschen Glück...

Sonntag, 24. Juli 2011

...und ständig locken die Umdrehungen

Seit ich nicht mehr "ziehe" und auch derzeit keine Kohle für Hasch habe, ist es noch langweiliger und trister in meinem kleinen "verrosteten Käfig" in der Jakobstraße.
Und seitdem ich - schmerzhaft und am eigenen Körper - gemerkt habe, dass ich offenbar keinen Alkohol mehr vertrage, ist der Ofen praktisch komplett aus.
Dennoch: Gestern habe ich es nochmal gewagt: ich habe mir drei Dosen Bier gekauft (die sog. Pennerbomben (=Tetrapacks mit 1,5l. Billigwein) kaufe ich nicht mehr, weil der Fusel darin zu viel Sulfate enthält).
Ich hatte nur zwei davon am Abend getrunken - und siehe da: Ich habe in der NaNacht wieder einen herrlichen Wadenkrampf bekommen. Goth sei Dank war es nicht schlimm wie letztens, als ich eine ganze Serie von Spasmen (sieben Stück innerhalb von nur drei Stunden) bekommen hatte...


Samstag, 9. Juli 2011

Vater unser in der Hölle (Vorsicht: Trigger-Gefahr!!)

Als selbsterklärter Misanthrop bin ich, zugegebenermaßen, was Menschen betrifft, weder in die positive noch negative Richtung leicht beeindruckbar. Dennoch: was ich da in dem Buch, das mir eine Freundin geliehen hat, bis jetzt (und es wird augenscheinlich noch schlimmer) lesen musste, hat mich tief erschüttert und zutiefst traurig gemacht. Ich selbst habe bisher keine Kinder, aber was da ein Vater seinem eigenen Kind, einer einjährigen Tochter, antut, ist für mich so krank, ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen. Wie er dem kleinen, zerbrechlichen Wesen in einem Moment so etwas wie Zuwendung gibt, es ananlächelt - das kleine Mädchen strahlt zurück - und im nächsten Moment "die Hure" ins Schambein kneift, so dass das kleine Wesen seine Mundwinkel vor Schmerzen zum Weinen verzerrt...
Wie er dann seinen Penis in den Mund des einährigen Kleinkindes presst, so dass dieses keine Luft mehr bekommt [...]
Nur, um später am Tag wieder der fürsorgliche Papi zu sein.
Mir ist sowieso unbegreiflich, wie Mensch so etwas anderen Menschen, sogar Kindern, antun können, aber die eigene, kleine Tochter?! (und das sind angeblich erst die "harmlosen" Anfänge!!)
Ich bin selten sprachlos, aber diesr Frust macht mich schlussendlich stumm.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Kraft habe, dieses Buch weiter zu lesen...