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Sonntag, 19. Januar 2014

Befindlichkeiten

Mir gehts derzeit ziemlich bescheiden.
Körperlich geht's allmählich wieder halbwegs gut; dafür spielt jetzt aber die Psyche nicht so wirklich mit: Ein Gefühl von Leere, gemischt mit Angst. Ich kann derzeit nicht wirklich mit Medikamenten (Muskelverkrampfungen, Rastlosigkeit), aber auch nicht wirklich ohne...

Montag, 9. September 2013

Nichts wird so heiß gegessen

...wie es gekocht wird

Tja, das dachte ich, nachdem ich mir 4 Tage lang buchstäblich die Finger wund geschrubbt habe in meiner Wohnung, eigentlich auch. Gestern war ja das Treffen mit meinem Vermieter und dem, nennen wir ihn mal Rechtsbeistand. Eigentlich hatte ich mir erhofft, dass endlich eine große Anspannung von meiner Seele fallen würde, aber leider gibt es keine Entwarnung, keine Erlösung - und auf mich trifft leider wohl eher immer die Redensart "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt" zu; und zwar schlimmer!
Mein Vermieter hat die fristlose Kündigung nicht zurückgenommen - im Gegenteil: Er meinte, dass ich das auf die gütliche - (freiwillig ausziehen) oder harte Tour haben könne(!)
Dann meinte er noch in einem Nebensatz, dass ich - sinngemäß - ein schlechter Kerl sei...

Spätestens jetzt fühle ich mich auch ganz "offiziell" als in diesem Haus nicht willkommen und als einen Fremdkörper in der eigenen Wohnung. Ein bisschen ist es wieder so wie vor 8 Jahren - als hätte ich kein Zuhause. Ich merke jedenfalls, dass ich mich innerlich verändert habe - und irgendwie nie mehr der Alte sein werde...

Montag, 2. September 2013

Der schwarze Schleier

Mir geht es derzeit nicht gut.
ich bin wieder voll in einer depressiven Phase. Das liegt wohl auch daran, weil die Betreuerin - nach 6 Jahren - geht und ich neuen Gesichtern eigentlich grundsätzlich immer erst sehr misstrauisch gegenüberstehe...

Alles nicht schön. Dazu kommt noch, dass es wieder Ärger mit dem Vermieter gibt. Dieser will mich - am liebsten - fristlos kündigen (leider kein Scherz), weil ich angeblich wieder einen Wasserschaden verursacht haben soll. Morgen kommen jedenfalls erstmal die Leute von der Rohrreinigungsfirma - und vielleicht ist auch wieder der Vermieter dabei... mir wird schlecht!

Sonntag, 14. August 2011

F.E.A.R.

Da ist es wieder dieses, schwere drückende, fiese Angstgefühl...

Donnerstag, 23. Juni 2011

Lokführer als "Täter" und Opfer ?!

Sollte ich tatsächlich Suizid begehen, werde ich mich mit Sicherheit nicht vor einen Zug werfen.
Ich habe eben eine Dokumentation über einen deutschen Lokführer mit einem sog. Personenschaden (diese Begriflichkeit umfasst Unfälle und Suizide) gesehen.
Eigentlich ist es - mit ein wenig gesundem Menschenverstand bzw. der nötigen Empathie - nicht besonders schwer, sich auszumalen, dass man ganze Leben mit so etwas, über die Selbsttötung hinaus, möglicherweise dauerhaft zerstört! Man macht damit eine schuldlose, eigentlich unbeteiligte Person (notgedrungen) zum "Täter" - und gleichzeitig aber auch wieder zum Opfer (ein scheinbarer Widerspruch in sich).
SelbstmörderInnen, die sich vor Züge schmeißen, machen sich offebnbar nicht ausreichend klar, was sie den LokführerInnen damit antun: oft schwerwiegende Traumata - mit der Notwendigkeit einer langwierigen psychologischen Nach-Betreuung. Nicht selten können die Betroffenen überhaupt nicht mehr im Führerstand oder sogar nur im Umfeld der Eisenbahn arbeiten...



Donnerstag, 31. März 2011

Schmuddelwetter - Schmuddelseele

Heute ist wieder Schmuddelwetter in Aachen. Ich habe den für diese Stadt so typischen Regen schon fast vermisst.
Schmuddelwetter ist auch in meiner Seele, sozusagen.
Ich werde immer angespannter und habe Angst ob der Dinge, die ab nächste Woche auf mich zukommen werden: nämlich der einjährige(!) Aufenthalt in der Klinik - mit all seinen Konsequenzen.
Auch wenn ich mit der Sozialarbeiterin, die sich bisher um mich gekümmert hat, in letzter Zeit oft Streit hatte, so war sie doch eigentlich meine einzige (echte - da sich mich nicht lediglich "gebrauchen" bzw. ausnutzen wollte -) Bezugsperson.
Ich werde dann in Wermelskirchen auch niemanden haben, der mich besucht.
Ferner wird es Probleme mit dem Geld geben. Denn ich bekomme nur ein Taschengeld - und laufende Kosten, wie z.B. mein Internet-Provider können nicht ausgesetzt werden - der Vertrag läuft noch bis 2012.
Mal schau'n, ob Frau J. wenigstens etwas auf Kulanz erreichen konnte - werde ich gleich erfahren...

Ich habe Angst!