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Freitag, 4. August 2017

Cruel, Crazy, Ugly World

Verrückte, kranke Welt draußen...
Ich mache derzeit den Versuch, die Antidepressiva auszuschleichen, denn sie tun mir körperlich (Blutdruck etc.) nicht gut. Am Anfang ging's, aber jetzt haben mich einige Sachen wieder sehr traurig gemacht:
Mein "Rechtsbeistand" macht mir Schwierigkeiten bei der Wiederbeschaffung (war wohl abgelaufen) des Behindertenausweises (50%), der eigentlich lt. Arbeitsvertrag (CAR24) gefragt war... und jetzt werde ich diesen wohl am Montag o h n e Kopie des Dokuments wegschicken müssen. Und Herr B. ist auch nicht wirklich begeistert von meinen "Jobflauseln"... Verrückte, kranke Welt!


Sad Kermit

Mittwoch, 6. Juli 2011

Thougts about Life and Death

Wenn einem jegliche Freude im Leben genommen ist, man weiß, dass man verloren ist, man ganz unten ist - eine Situation übrigens, aus der man schon jahrelang nicht rauskommt -, kaum noch etwas zu Essen hat und nicht an Gott bzw. ein Leben nach dem Tod glaubt.... dann könnte man sich eigentlich fragen, warum man diesen Leidenszustand nicht einfach beendet. Wenn nach dem Leben quasi der Stecker rausgezogen wird und man, so genommen, nie existiert hat - was macht es da eigentlich noch für einen Unterschied, wann man den Stecker raus zieht?! So etwas in der Art könnte man sich ja eigentlich fragen, oder?
Also, in meinem Fall glaube ich, die Antwort gefunden zu haben: Man hofft auf eine Chance, sein Leben irgendwann vor seinem Tod doch noch in Ordnung gebracht zu haben, einige Dinge wieder gut gemacht zu haben bzw. nur für einen kurzen Augenblick wenigstens ein bisschen Lebensqualität erleben zu dürfen...

Sonntag, 15. Mai 2011

Selbstmord

Ich denke oft über Suizid nach. Wenn der Mensch stirbt, dann existiert er nicht mehr - für immer. Eigentlich bräuchte man dann doch keine Angst vor dem letzten Schritt, einem Freitod zu haben; denn man bräuchte sich ja um das "Danach" und was dann kommt nicht mehr zu sorgen. Im Prinzip ist man dann ja alle Sorgen los.
Als ein Mensch, der nicht glaubt, sondern (zumindestens nach gesundem Menschenverstand) weiß, dass nach dem Leben nichts folgt, sollte ich also keine Angst (mehr) vor Selbstmord haben. Aber, vermeintlich paradoxerweise, habe ich dennoch Angst vor dem Tod. Vielleicht ist dies auch so, weil ich weiß, dass wir nur ein Leben, ein "Ticket" auf dieser Welt haben...



"..."you come from nothing, you go to nothing - so what you've got to lose?? NOTHING!"
Always look on the bright Side of Life, Monty Python



Sonntag, 20. März 2011

Gedanken

So, bald geht es auf in die Klinik.
Nicht mehr ganz so pessimistisch wie am Freitag aber immer noch nachdenklich starte ich in die neue Woche. Und schon wieder sehe ich Morgenrot am Aachener Himmel - diesmal zusätzlich die rötlich verfärbten Kondensstreifen zweier Düsenjets... ob ich wohl jemals wirklich zum Tagmenschen werde??

Nun ja.
Jedenfalls habe ich das Wochenende - neben umfangreichen Datensicherungen (ich muss den Rechner ja dann zurück geben) - dazu genutzt, einmal darüber nachzudenken, wie Menschen versucht haben bzw. noch immer versuchen, mich (bis zuletzt) zu manipulieren. An mir als Person sind sie in keinster Weise interessiert sondern nur an dem, was für sie dabei herausspringt. Klar, ich durchschaue diese Dreckigkeiten, aber ich kann nichts dagegen tun, weil ich (noch) in einem Abhängigkeitsverhältnis bin.

Ansonsten habe ich einen, nennen wir es mal Aufreger bei facebook zum Anlass genommen, darüber nachzudenken, was man denn nun gut finden darf bzw. eben nicht - hat auch etwas mit (innerer?) Freiheit zu tun, finde jedenfalls ich.

So, ich gehe jetzt Schlafen.

Gute Nacht!

Mittwoch, 16. März 2011

Japan

Das Leid - und das durchaus reale apokalyptische Chaos - in Japan macht einen sprachlos. Da erscheinen die eigenen, nicht ganz unerheblichen, Lebensprobleme schon beinahe völlig unwichtig und lapidar...