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Mittwoch, 20. Januar 2016

Sucht nach Leben - Sucht nach Drogen ?!

Mein Körper fragt mich die letzen Tage immer öfter:
"Warum machst du das mit mir??"

Es ist irgendwie widersinnig. Die letzten Tage fühle ich mich körperlich sterbenskrank - und ich weiß auch warum (...!)
Dennoch kann ich meine Finger nicht von dem weißen Pulver lassen, obwohl ich weiß, dass nichts wirklich Brauchbares zum Runterkommen im Haus ist...

Der Blutdruck steigt in astronomische Höhen, der Kopf schmerzt (offensichtlich als Warnsignal) und ich fühle mich - scheinbar paradoxerweise - unendlich schlapp.
"Paras" gegen die Schmerzen.

Dennoch, ich giere nach Leben, kämpfe gegen die Einsamkeit und suche ständige nach wenigstens einem kleinen bisschen Glück...

Montag, 25. Februar 2013

Gedanken über Drogen

Heute habe ich Peter (den ich aus der Suppenküche kenne) wie ein Häufchen Elend zusammengekauert, vor dem "Netto" gesehen. Ist schon merkwürig, wie der Eine an Drogen zugrunde geht und der Andere sie als Bereicherung für sein Leben betrachtet...

Montag, 6. August 2012

Veränderung

Seitdem ich keine Drogen mehr kriege, merke ich, wie ich mich verändere...
- Aber nicht zum Guten!

Montag, 1. August 2011

Kiffersenioren

Wie mögen wir Kiffer wohl abhängen - und "rüberkommen",
wenn wir mal in der "Rentnergang" sind?!
Die Vorstellung ist irgendwie skurril - aber nett (!)


Mittwoch, 27. Juli 2011

As Time Goes By

Heute habe ich vor dem Aldi einen ehemaligen Freund gesehen. Da ich ihn aber auch nicht unbedingt als Feind betrachten würde, war ich kurz davor, ihn zu begrüßen, mit Namen anzusprechen. Doch ich merkte, dass er mich nicht erkannte. Er brabbelte etwas in seinen (tatsächlichen) Bart. Da bin ich einfach weiter gegangen, ohne mich zu erkennen zu geben.
Ich meine, ich habe derzeit ja auch einen langen, grauen Rauschebart und würde mich nicht unbedingt als 'gestylt' bezeichnen. Aber XXXXX ist in den letzten 5-6 Jahren schon irgendwie auf den Hund gekommen (nicht nur wegen seines vierbeinigen Begleiters).
Was konsequenter Drogenkonsum (harte Sachen, vermutlich "Speed"), falsche Freunde und bittere Armut doch so aus den Menschen machen - übel!


Das Ganze hat mich heute doch recht ratlos,
nachdenklich und ein wenig traurig zurückgelassen...

Mittwoch, 25. Mai 2011

Tetrahydrocannabinol

Ich denke oft darüber nach, was wohl aus mir geworden wäre (abschreckende Beispiele gibt es ja genug), wenn ich auf Alkohol hängen geblieben wäre...
Das erste Mal Alkohol getrunken habe ich mit 13 - und seit 16 habe ich dann mehr oder weniger regelmäßig getrunken.
Seit ich 22 war habe ich dann im Prinzip jeden Tag (1-2 Flaschen Wein oder Vergleichbares) getrunken. Bei der Musterung hat man mich genötigt, zu lügen - und aus dem Zivildienst bin ich nach (immerhin) 12 Monaten (die "Wehrzeit" betrug damals noch 18 Monate) "rausgeflogen" - wegen Alkoholismus.
Relativ spät (mit etwa 35 Jahren) habe ich dann entdeckt, dass "andere Eltern auch schöne Töchter haben", nämlich, dass es noch bessere Sachen als schnöden Alk gibt: über "Zieher" bzw. 'Speed' bin ich dann auch in Kifferkreise gekommen.
Und plötzlich spielte Trinken nur noch (höchstens) die zweite Geige.
HEUTE siehr es so bei mir aus, dass ich weder regelmäßig trinke, noch kiffe (noch ziehe!). Meistens ist (wenn überhaupt) abends nach ein oder zwei Bier Schluss (ich verliere dann die Lust).
Im Prinzip kann ich mich da irendwie bei Cannabis (was übrigens m. E. das VIEL bessere Genussmittel als Alkohol ist!) bedanken.
Findet Ihr nicht?

Wie dem auch sei, Freunde der Nacht - ich packe jetzt ein Handtuch ein,
schnappe mir den Läppi und gehe in den Park.
Euch wünsche ich noch einen schönen Tag.
Tschö mit Ö!

Donnerstag, 3. März 2011

Das Mädchen im Bus

Ich muss immer noch an die Kleine im Bus denken.

Wer ist das?

Ein blutjunges Mädchen
(vielleicht 17 oder höchstens 18 Jahre alt),
dass ich ein oder zweimal bei uns in der Stube gesehen habe.

Sie steht noch am Anfang ihrer Drogen"karriere". Ist bildhübsch - hat schulterlange, dunkelrot gefärbte Haare. Habe sie am Montag an der Bushaltestelle gesehen. Sie ist zwei Stationen schwarzgefahren, so wie ich.
Mir sind ihre - fast wie in einem Spassmus - um das Feuerzeug verkrampften Hände aufgefallen: schätze mal, sie ist "auf Turkey".

Sie tut mir jetzt schon leid.


http://www.youtube.com/watch?v=B2soiuFCKNs

Exzesse

Habe mir letzte Nacht so richtig die Kante gegeben:

Neben ein paar Alkopops zum Warmwerden gab es dann
ein Gramm Hasch, jede Menge Joints, etwas Bier, einen
Energy Drink und am Schluss noch 80mg Pipamperon,
um die Sache quasi abzurunden.

Als ich heute, mit dem Ansatz eines Katers und immer noch beduselt, aufwachte, habe ich feststellen müssen, dass ich Nasenbluten hatte. Ich habe ebenfalls an die letzte Nacht denken müssen.
Habe ich es bereut? - Würde ich es nochmal genau so machen??
- JA!!

Mittwoch, 2. März 2011

Langeweile

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein Mensch sei, dem es langweilig sein könnte.
Na ja, vielleicht nicht direkt langweilig in einem, sagen wir mal kindlichen Sinne, aber so, dass man, wenn man das 29. Mal sein E-Mail Account gecheckt hat, das 17. Mal bei facebook vorbeigesurft ist und das 11. Mal seine youtube-Videos gesichtet hat, erstmal überlegen muss, was man als nächstes tut bzw. ob man denn dann Drogen und Alkohol konsumiert, weil man Bock darauf hat - oder um die Leere zu übertünchen(!)