Kennt Ihr das auch, liebe Freunde?; dieser schwarze Schleier, der sich - manchmal völlig unerwartet - über die eigene Seele legt und diese beschwert, so dass es man es manchmal nicht mehr schafft, aufzustehen, etwas zu essen - oder gar das Haus zu verlassen.
Manchmal stundenlanges Starren an die Decke - oder aus dem Fenster.
Dann wieder zählen von Schlaftabletten.
Der Tod verliert seinen Schrecken...
Donnerstag, 8. März 2012
Depressionen
Montag, 5. März 2012
Ticks - heute: Haare zwirbeln und knipsen
Ich weiß nicht, wie es bei Euch ist, liebe Freunde, aber ich habe einen 'Tick', der mich schon seit der Kindheit begleitet und der meist völlig unbewusst abläuft:
Meistens, z.B. vor dem Fernsehgerät, wenn ich entspannt, nachdenklich aber auch angespant bin, drehe ich mir in meinen Haare "Zöpfchen" und zwirble einzelne Strähnen so lange, bis das Haar über- bzw. ganz abreißt.
Irgendwie scheint mich das zu entspannen und es verleiht, besonders im Moment des Abbrechens der Haarspitze, ein gutes Gefühl. Meistens aber nehme ich es gar nicht bewusst wahr, wenn ich so etwas tue...
Ist schon eine merkwürdige Marotte, wie ich finde (besonders für einen Mann).
Montag, 27. Februar 2012
Der Tag, der in der Handtasche verschwand
[Teil 1]
[Teile 2-4:]
http://www.youtube.com/watch?v=G4Kv3sa0uZc
http://www.youtube.com/watch?v=4qd0f5FkB3g
http://www.youtube.com/watch?v=_uPhiwIUpns
Montag, 20. Februar 2012
Schon wieder Depressionen
Mittwoch, 15. Februar 2012
Borderline und Zwänge
Ich weiß nicht, wie es bei Euch ist, liebe Freunde, aber ich habe letzte Nacht wieder einmal wach gelegen und über zwanghaftes Verhalten im Allgemeinen und meine eigenen Zwänge nachgedacht.
Was ich persönlich, besonders vorm Einschlafen, sehr lästig finde ist meine "nervöse Blase" (spelt sich allerdings zu 100% im Kopf ab). Es ist schon fast zu einer Art Ritual geworden, dass ich vor dem erlösenden Einschlafen immer mindestens noch einmal aufstehen muss und "Pipi" machen muss; und das obwohl ich immer vor dem Zu-Bett-Gehen nochmal "gehe".
Dann wäre da bei mir persönlich die ständige Angst, den Schlüssel verloren zu haben bzw. die Suche nach selbigem. Manchmal stehe ich sogar mitten in der Nacht auf, um ihn zu suchen, besser gesagt zu finden, obwohl ich genau weiß, dass er immer von innen an der Haustür steckt...
Gleiches gilt übrigens für mein Portemonnaie. Dies ist aber weniger stark ausgeprägt als die Sache mit dem Schlüssel, wahrscheinlich weil ich eh fast nie Geld darin habe.
Dienstag, 7. Februar 2012
Gedanken zur Armut
Meine Gedanken des Tages:
In einem Land bzw. unserer "Spaßgesellschaft", wo über 52% der Unter-30-Jährigen sogar ein SmartPhone (von TabletPC, Spielkonsolen etc. mal ganz zu schweigen) besitzen, scheint es für viele überhaupt nicht vorstellbar, dass just in diesem, selben Land auch Menschen leben müssen, die unglaublich arm sind - und denen für das tägliche Leben jeden Tag kaum mehr als 3-4 Euro zur Verfügung stehen. Diese Menschen müssen ihre Kleidung solange tragen, bis es (z.B. durch Löcher) nicht mehr anders geht; ähnliches gilt für Schuhwerk. Und ich spreche hier nicht einmal von Menschen ohne festen Wohnsitz, sondern von Menschen, die z.B. ALG2 oder die sog. Grundsicherung bekommen.
NUR: Auch diese Menschen wollen kreativ sein (auch mal raus oder ins Kino gehen), sich entfalten... nur, das geht n i c h t - strenggenommen NIE
Thema Hobby/Kunst: Selbst für einen billigsten digitalen Fotoapparat reicht das monatliche Geld nicht... (auch Farben sind übrigens teuer)
Dass deshalb zumindestens ein Teil der Kreativität sterben muss, das finde ich persönlich traurig.
Samstag, 7. Januar 2012
Traurig und durchgefroren
Heute habe ich wieder fast 2 Stunden in der Kälte auf den Bus warten müssen. Bibbernd und durchnässt habe ich neidisch all den Menschen, die ein kleines Auto besitzen, hinterher geschaut...
Ich wünsche mir doch auch so sehr einen fahrbaren Untersatz - und wenn es "nur" ein Moped oder ein kleines Motorrad ist. Es ist schon irgendwie eine Schande, dass ich mit meinen 43 Jahren nicht motorisiert bin - zumal ich doch seit Anfang des Jahres in der Walachei wohne. :(
So, jetzt aber zum Abschluss mal ein bisschen heile Welt:
- Eine Krähe hat ein kleines Kätzchen adoptiert -
Mittwoch, 4. Januar 2012
Neue Heimat
Hallo, liebe Freundinnen und Freunde der Nacht!
Zunächst einmal möchte ich Euch ein gutes neues Jahr 2012 wünschen.
(Umzug von Aachen nach Roetgen-Rott).
Demnächst schreibe ich an dieser Stelle einmal ausführlicher über meine Erfahrungen im Eifeldorf Rott.
Vorab aber schon mal ein Sneak-Link (von meinem Hauptblog) sozusagen:
- ein Bild (Ende Dezember vor Ort geschossen)
und ein YouTube-Video *zwinker*:
Bis die Tage... haltet die Ohren steif!
Donnerstag, 24. November 2011
ein merkwürdiger Traum...
Ich träumte, dass ich meinem Vater († 2000) einen flamroten Ferrari geschenkt hätte. Ich hatte ihn unbemerkt in unseer unterirdischen Garage geparkt und ihm mit einem Augenzwinkern die Schlüssel in die Hand gegeben. Leider habe ich im Traum nicht mehr wirklich erfahren wie er reagiert hat bzw. ob er den Sportwagen später auch gefahren hat...
Dienstag, 1. November 2011
Seelenficker
Es gibt da einen Song, der sagt:
We are the angels of the dark We're everything
you'll ever need We have the darkness on our
side It will guide us to a better life No more
fear and no more pain We will protect you
eternally The only price you have to pay is to
leave this world behind
Das ist ein Song von BLUTENGEL, den Titel habe ich vergessen. Ich glaube sogar, der war "Angels of the Dark". Scheiße, ich würde nichts lieber tun, als diese Welt hinter mir zu lassen ... Das wäre nicht einmal ein Preis, sondern eine Last, die man mir abnehmen würde ...
Und ja, wie gerne hätte ich jemanden, der mich beschützt, jemanden, der mich ab und zu in den Arm nimmt, nicht nur um danach zu ficken oder mich an jemanden zu verkaufen, der mich ficken will.
Obwohl, das muss nicht sein. In den Arm genommen zu werden ist gar nicht so toll. Da kommt man sich so nah. Man riecht den Schweiß des anderen, den Atem.
Vergiss das!
Aus: "Seelenficker" (2009)