Donnerstag, 9. August 2012

Armut macht krank, aber rote Tränen helfen

Nachdem ich diesen Monat nur noch 50 Euro zum Leben zur Verfügung habe, habe ich in der Apotheke, wo ich schon immer hingegangen bin, gefragt, ob man mir mein für die Augen dringend benötigtes Medikament (homöopathische Augentropfen à 10 Euro pro Fläschen) mal ausnahmsweise "so" mitgeben könnte (so dass ich es am nächsten "1.", wenn ich wieder Geld bekomme, bezahlen könnte).
Die Antwort war "NEIN". Diese Antwort hat mich so geschockt, dass es mich getriggert hat. Jetzt kann ich bis zum 1. September abends nicht mal mehr fernsehen, weil mir der Eiter in den Augen die Sicht nimmt...

Ich will nicht mehr, ich kann so nicht mehr weiter leben !!!

Eben habe ich mich wieder verletzt. Der Schmerz des Schnittes
war nur ein kurzer, doch meine Seele hat sich ein wenig beruhigt.

Nur: jetzt folgt auf die Wut eine tiefe Traurigkeit...

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