Dienstag, 31. Mai 2011

Jubiläum??

So, bin jetzt das 5. oder 6. Mal beim Schwarzfahren im Zug erwischt worden. Irgendwann muss doch mal Anzeige erstellt werden, oder? Zumal ich bisher keinen Cent Strafe bezahlt habe...



Samstag, 28. Mai 2011

Fressen, ficken und besoffen sein...

...sind des kleinen Mannes Sonnenschein
- ja,ja, ich weiß.

Deshalb habe ich (das Saufen) letzte Nacht auch wieder probiert. Dabei muss ich feststellen (auch wenn ich ja eigentlich nicht mehr saufe), dass ich - wenn schon -, im Gegensatz zu früheren Jahren, Schnaps deutlich bevorzuge. Ist dann mal wegen Geldmangel (wie immer) keiner im Haus, müssen eben Bier und Wein herhalten. Wobei ich bei Bier letzte Nacht feststellen musste, dass es das für mich nicht wirklich mehr bringt, aber Wein! War schön, ja war schön!

Nur: ich habe mich heute Morgen zunächst gefragt, warum ich
plötzlich so schlecht geschlafen habe *lach*...
Nee, muss kein Dauerzustand mehr werden!


Trinke Liebchen, trinke schnell,
trinken macht die Äuglein hell,
rötet deinen süssen Mund,
trinken, trinken ist gesund.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Time flies ...and fades away like a flower

Mir geht es derzeit leider wieder einmal sehr, sehr schlecht. Ich hasse, das, wenn ich mich zu nichts aufraffen kann - und so irgendwie den "schönen" Abend vetrödele.
Jetzt haben wir schon wieder 1 Uhr nachts...Ich weiß nicht so recht; ob ich heute Nacht vielleicht doch noch was trinken soll?!
Na ja, wenigstens habe ich heute wieder mit dem "Engel des Todes" gechattet.
Gute Nacht, Deutschland!



Shriekback - Faded Flowers


Paranoide Schizophrenie

Heute habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie glaubwürdig es wohl wäre, wenn jemand käme und öffentlich behaupten würde, er sei der Sohn Gottes - und könne Wunder vollbringen. Ich glaube, das würde - grundsätzlich - wohl niemand glauben, ganz besonders nicht die Sache mit den Wundern.
Ich denke, wenn heutzutage jemand so etwas behaupten würde - und da könnte er noch so charismatisch sein -, liefe er schon fast Gefahr, zwangsweise eingewiesen zu werden, und zwar mit der Diagnose "Paranoide Schizophrenie (F 20.0)".

Hier eine schöne Textpassage aus dem Buch "Als wir träumten"
(das ich gerade lese), die mir spontan dazu einfällt:

...Paul bremste, die Reifen quietschten und er schaltete runter ín den Zweiten.
>>Jetzt pass doch auf, Mensch!<< Ich legte meine Hand auf seinen Arm. >>Tut mir Leid, bin bisschen runter.<< >>Bin ich auch<<, sagte ich, >>musst uns aber nicht totfahren.<< >>Pass schon auf<<, sagte er. Rico hatte das auch immer gesagt, wenn er uns mit einer geklauten oder halb legalen Karre zu Walter auf den Friedhof gefahren hatte, denn meistens hatte er was gesoffen oder was genommen. Jedes Mal hatte ich gebetet, dass wir lebend oder nur leicht verletzt nach Hause kommen, obwohl ich Gott nicht kannte und auch nicht an ihn glaubte. Walter hatte mal an Gott geglaubt, zum Schluss nur noch ein kleines bisschen, aber es hatte im nichts gebracht.




Mittwoch, 25. Mai 2011

Tetrahydrocannabinol

Ich denke oft darüber nach, was wohl aus mir geworden wäre (abschreckende Beispiele gibt es ja genug), wenn ich auf Alkohol hängen geblieben wäre...
Das erste Mal Alkohol getrunken habe ich mit 13 - und seit 16 habe ich dann mehr oder weniger regelmäßig getrunken.
Seit ich 22 war habe ich dann im Prinzip jeden Tag (1-2 Flaschen Wein oder Vergleichbares) getrunken. Bei der Musterung hat man mich genötigt, zu lügen - und aus dem Zivildienst bin ich nach (immerhin) 12 Monaten (die "Wehrzeit" betrug damals noch 18 Monate) "rausgeflogen" - wegen Alkoholismus.
Relativ spät (mit etwa 35 Jahren) habe ich dann entdeckt, dass "andere Eltern auch schöne Töchter haben", nämlich, dass es noch bessere Sachen als schnöden Alk gibt: über "Zieher" bzw. 'Speed' bin ich dann auch in Kifferkreise gekommen.
Und plötzlich spielte Trinken nur noch (höchstens) die zweite Geige.
HEUTE siehr es so bei mir aus, dass ich weder regelmäßig trinke, noch kiffe (noch ziehe!). Meistens ist (wenn überhaupt) abends nach ein oder zwei Bier Schluss (ich verliere dann die Lust).
Im Prinzip kann ich mich da irendwie bei Cannabis (was übrigens m. E. das VIEL bessere Genussmittel als Alkohol ist!) bedanken.
Findet Ihr nicht?

Wie dem auch sei, Freunde der Nacht - ich packe jetzt ein Handtuch ein,
schnappe mir den Läppi und gehe in den Park.
Euch wünsche ich noch einen schönen Tag.
Tschö mit Ö!

Montag, 23. Mai 2011

Sehnsucht

Den ganzen Abend und die ganze Nacht war ich sehr melancholisch: das ist echte Armut, wenn man den ganzen Abend die Wohnung absucht, um 3 Cent (!) zu finden, die einem zu dem Euro, der wiederum ein Busticket kaufen soll, um am nächsten Tag zu einem Termin in der Innenstadt zu kommen.
Die Strecke ist weit. Normalerweise wäre ich diese Distanz notgedrungen zu Fuß gelaufen. Das geht aber auch nicht, weil mein (einziges) Schuhwerk gerade dabei ist, durchzubrechen. Dies aber muss unbedingt noch erhalten bleiben, weil ich mir bis zum 1. Juni kein neues kaufen kann. Ich werde versuchen, einen Teil des Weges schwarz zu fahren. Am besten mit der Bahn, die fährt auch in die Innenstadt.

Heute habe ich wieder sehr stark gemerkt, wie arg
ich mich nach einem besseren Leben sehne...


Si j 'etais

Haben wir als Kinder im Französisch-Unterricht auswendig gelernt.
Ein wunderschönes Gedicht!



SI J' ETAIS


Si j'étais goutte de rosée,

Je dormirais au coeur des lis

Et je connaîtrai les pensées

Qui sentent bon dans leur calice.



Si j'étais la brise d'avril,

Je caresserais doucement

Les mains des aïeules qui prient,

les boucles des petits enfants.



Si j'étais le soleil d'été,

Je polirais si bien les fruits

Qu'en leur miroir courbe et doré

Chacun pourrait voir ses amis.



Si j'étais... ah ! je voudrais être

Princesse, fée, ondine, oiseau,

Et m'exalter comme un drapeau

Qui claque de joie aux fenêtres.



Maurice Carême.


Sonntag, 22. Mai 2011

Vom Vampir, der wieder ein Mensch werden wollte

Ich frage mich immer wieder woher meine starke Vorliebe für Vampire kommt.
Mal abgesehen von eher offensichtlichen Motiven wie Macht, Überlegenheit und sexueller Anziehungskraft ist es bei mir wohl auch die Tatsache des Anders-Seins, ausgegrenzt zu sein. Vampire sind auch meistens irgendwie "ausgegrenzt", einige von ihnen sind Einzelgänger, manche traurig - und der eine oder andere wünscht sich viellecht auch nichts mehr, als wieder ein Mensch zu werden...

Mr. und Mrs. Total Kaputt (explitzit!)

Ich denke oft darüber nach, wie es wohl wäre, eine Freundin (nach langer, langer Zeit wieder) zu haben.
Vielleicht wäre es wirklich das Beste, ich würde mir eine Frau suchen, die genau so kaputt ist wie ich. Ich meine, es gibt auch Frauen mit Traumata, die - im Prinzip - keinen Sex mehr wollen. Und da es mir in einer Beziehung - im Prinzip - auch nicht um Sex geht... na ja, das wäre dann wohl derzeit die ideale Partnerschaft    *grübel*

Auf der anderen Seite sagen mir meine Träume etwas anderes:
Letzte Nacht habe ich geträumt, dass ich, zusammen mit einem Pärchen, in einer sehr freizügigen Bar zu Gast gewesen sei. In dieser Bar waren alle sexuellen Spielarten erlaubt - vor allem auch SM.
Und obwohl ich in diesem Traum kein Barkeeper war, stand ich hinter dem Tresen. Dort entdeckte ich ein großes Schild auf dem stand, dass Männer einen erhöhten Eintritt bezahlen mussten, da sie minderwertig seien - und aufgrund ihrer atur ein erhöhter (finanzieller -) Aufwand nötig sei - nicht zuletzt, da sie inkontinent (??) seien. Diese "männlichen" Attribute schienen aber nicht auf das Pärchen, mit dem ich dort war (bzw. treffender gesagt auf den Mann) zuzutreffen.
Dieser war recht dominant.
Im Laufe des Abends stellte sich dann aber heraus, dass die zwei irgenwie nicht genug Bargeld eingesteckt hatten - und so machte sich der Typ auf den Weg zum Geldautomaten. Er meinte noch, dass wir in seiner Abwesenheit "keine Dummheiten machen" sollten.
Flugs aber nutzen wir die Situation aus - und ich rieb seiner Freundin solange die Pflaume, bis sie sich in einem zuckenden Orgasmus wand...

schon merkwürdige Träume manchmal, nicht wahr?

A POEM


HERE A HOME FOR THOSE WHO CANNOT RUN
HERE A HOME FOR THOSE WITH NONE
A PLACE FOR SOULS DRAGGED TO DIE
WITH NEEDLE PRICKS AND CALLOUS LIES
ONE BY ONE A BABY BORN
ONE BY ONE A BELLY TORN
EXCEPT FOR LONELY BREEDER ONE
WITH KIN TO HOLD BUT LIFE UNDONE

    Verfasser unbekannt



Samstag, 21. Mai 2011

Gedanken zum WGT

In diesen Tagen denke ich wieder oft übers "WGT", dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig nach, dem größten "Gruftie"-Treffen Europas, wenn nicht sogar der größten "Schwarzen Messe" der Welt. Viele Bekannte (und Unbekannte) schreiben mir, dass sie sich schon wieder sehr auf dieses Pfingts-Wochenende freuen. Das kann ich mehr als verstehen.
Da ich schon seit 7 Jahren regelmäßig aufgrund Geldmangels nicht an diesem echten Ereignis teilnehmen kann, sollte ich auch dieses Jahr bzw. um diese Zeit eben aus besagtem Grund tief betrübt sein. Ich bin es diesmal aber irgendwie nicht.
Vielleicht ist dies so, weil mir dieses Jahr wohl klar geworden ist, dass auch ich nicht ausschließlich Pech habe. Denn: gerade im Zusammenhang mit "WGT & Co" bzw. dem (zumindestens inneren) Gothic-Dasein bin ich eigentlich kein wirklicher Dauer-Pechvogel. Seite 2009 habe ich das große Glück, einen Internet-Radiosender betreiben zu dürfen - und das quasi zum Nulltarif; bisher zumindestens. Normalerweise würde die ganze Chose ca. 30 Euro/Monat kosten, aber, nach einer Übersetzungsarbeit meinerseits für die HP des Providers hätte ich normalerweise ein kostenloses Jahr gehabt. Dies wurde bisher aber immer, quasi stillschweigend, verlängert. Vielleicht ist dies auch ein wenig so, weil ich radiostream stets empfehle und unter anderem auf meiner HP ja auch Bannerwerbung etc. dafür mache.
Herr O., der Betreiber, weiß übrigens, dass ich sehr, sehr wenige Geld habe.
Na ja, in jedem Fall funktioniert diese kleine Symbiose bisher - und das ist schön.
Wollen wir also mal nicht undankbar sein - und auf alles schimpfen(!).

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!


Freitag, 20. Mai 2011

So läßt es sich aushalten!

Heute war ein schöner Tag.
Ich bin mit meinem "neuen" Laptop (nochmal ganz herzlichen Dank an Bullymuk!) in den Westpark gegangen, habe mir den warmen Wind um die Nase wehen lassen und angefangen, ein Ebook zu lesen...

Nach sehr, sehr langer Zeit ist die Welt
heute für mich wieder in Ordnung gewesen.
DANKE!


Donnerstag, 19. Mai 2011

Auch der Teufel liebt seine Kinder (manchmal)

War eben mit N. essen. Es gab noch kurz was abzugeben und zu besprechen. Spontan fragte sie mich, ob ich Hunger hätte ("aber immer, Baby!") und nochmal Lust auf Chinesisch hätte. Klar, das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen! *freu*.
Wir mussten zwar etwas fahren, weil die Filiale des China Restaurants "Chi", bei mir um die Ecke, dichtgemacht hatte, aber in Aachen-Brand gab es ja noch die Hauptfiliale. Ich bestellte nochmal die Nummer 84 auf der Karte (nach 9 Jahren das erste Mal wieder!), "Ente gebraten mit Sojasprossen und WOK-Gemüse". Und zum Nachtisch gab's dann in Honig überbackene Bananen.
LEBEN WIE GOT(H)T IN CHINA!


Mittwoch, 18. Mai 2011

Ich bleib im Bett

Nach den ganzen Pleiten der letzten Tage, habe ich mich entschlossen, es John Lennon gleich zu tun und im Bett zu bleiben - und dies nur noch, wenn es sich absolut nicht vermeiden läßt, zu verlassen.






Nena - Ich bleib im Bett



Dienstag, 17. Mai 2011

Gute Nacht, Freunde!

So, ich gehe jetzt Schlafen. Auf das Rumgewälze von letzter Nacht habe ich allerdings keinen Bock mehr, deshalb habe ich heute eine Schlaftablette eingeschmissen.

P.S: Falls jemand eine günstige Webcam abzugeben hat, möge er sich bitte bei mir melden: info@metropolis-radio.de - THX - und   GUTE NACHT!


Sonntag, 15. Mai 2011

Selbstmord

Ich denke oft über Suizid nach. Wenn der Mensch stirbt, dann existiert er nicht mehr - für immer. Eigentlich bräuchte man dann doch keine Angst vor dem letzten Schritt, einem Freitod zu haben; denn man bräuchte sich ja um das "Danach" und was dann kommt nicht mehr zu sorgen. Im Prinzip ist man dann ja alle Sorgen los.
Als ein Mensch, der nicht glaubt, sondern (zumindestens nach gesundem Menschenverstand) weiß, dass nach dem Leben nichts folgt, sollte ich also keine Angst (mehr) vor Selbstmord haben. Aber, vermeintlich paradoxerweise, habe ich dennoch Angst vor dem Tod. Vielleicht ist dies auch so, weil ich weiß, dass wir nur ein Leben, ein "Ticket" auf dieser Welt haben...



"..."you come from nothing, you go to nothing - so what you've got to lose?? NOTHING!"
Always look on the bright Side of Life, Monty Python



Freitag, 13. Mai 2011

Der Nerd und die Leere

Was würde ein einsamer Nerd wie ich nur machen ohne Alkohol,
Drogen oder die geliebten virtuellen Welten... ?!


Mittwoch, 11. Mai 2011

Metrosexualität

Ich träumte, ich besuchte eine gaaanz exklusive, hippe Bar in NYC. Die Bedienung bestand fast ausschließlich aus rollschuhfahrenden "Luxus-Transen" (mit Blattgold aufgetunt). Kurz nachdem ich das Etablissement betreten hatte, rollte so eine "Service-Transe" auf mich zu und fragte mich: "Na, Liebeleinchen, haben wir uns vielleicht verlaufen???"
Ich darauf: "Schonmal was von Metrosexualität à la Dave Backham gehört?"
Da war die Transe baff - und ließ mich passieren. *lach*

Montag, 9. Mai 2011

Eltern

Heute möchte ich auch mal das beleuchten, was meine Eltern mir Gutes getan haben:
Z.B. dass ich eine ausgezeichnete Orthografie besitze, 1A-Umgangsformen habe und fließend Französich, Englisch und Niederländisch spreche.
Und nochmal schönen Dank an meinen Vater, für die zumindestens ein paar Brocken Latein.

Samstag, 7. Mai 2011

Sehnsucht

Habe eben bei facebook gelesen, dass eine Bekannte von mir (die einen neuen Freund gefunden hat) heute zwanglos, zusammen mit den Kindern, über die Aachener Frühjahrskirmes ("Bend") schlendert, danach gemütliche Zweisamkeit mit einem leckeren Abendessen genießt - und danach mit ihrem Freund gemeinsam Tanzen geht.

Ich möchte sowas auch haben.
Ich bin einsam.
Ich möchte auch geliebt werden.
Warum habe ich sowas nicht??

Nirwana

Ich träumte, ich wäre mit meinem Hund in einem Wald unterwegs gewesen, hätte aber die Richtung verloren.
Irgenwann traf ich einen netten Herrn mit seinem Sohn. Die beiden hatten, neben einem alten Fahrrad, einen Hund, der meinem stark ähnelte. Die Tiere spielten zusammen. Irgenwann fragte der Mann mich, ob er mir sein altes Fahrrad einmal leihen solle, damit ich besser voran käme. Ich bejate.
Da das Rad aber nun schon sehr alt war, kam ich nur langsam voran. Dann fragte der Junge mich, ob sie mich ein wenig auf meinem Heimweg begleiten dürften. Ich hatte nichts dagegen.
Irgendwann auf unserem Weg sagte mir der Mann, dass er eine Abkürzung kenne, die mich schneller heim brächte - sie führe allerdings durch ein verlassenes Haus. Dies machte mir nichts aus, denn ich wollte jetzt nur schnell nach nach Hause.
Als wir das weiße, im Hang gelegene Haus mit seinen langen Fluren betraten, mutete es mir ein wenig wie ein Museum an. Prunkvolle historische Gemälde an der Wand - links und rechts Glasvitrinen mit den verschiedensten Ausstellungsgegenständen. Als ich den Mann fragte, ob dies eine öffentliche Ausstellung sei, entgegenete er mir "nicht öffentlich, aber so etwas ähnliches wie eine Ausstellung...".
Am Ende unseres Weges musste ich feststellen, dass das Ende des Gebäudes in einer Sackgasse mündete. Ich wollte meine zwei Begleiter fragen, wie ich denn so meinen Weg, meine Abkürzung forsetzen solle, aber ... sie warten verschwunden.
Im Bereich des Flurs, auf dem ich mich befand, gab es viele Türen. Ich öffnete die erst beste. Eine Frau mittleren Alters mit halblanngen dunkelrot gefärbten Haaren saß an einem Tisch. Sie schien mich zu kennen und begrüßte mich freundlich mit meinem Namen. Ich fragte sie, was all dies zu bedeuten hätte - und wie ich so nun schnell nach Hause könnte.
"Nach Hause??", runzelte sie die Stirn. "Sieh doch mal aus dem Fenster und schau dir die Autokennzeichen an, du bist nichtmal mehr in Aachen!" Ich schaute hinaus. Tatsächlich, die Nummernschilder der geparkten Fahrzeuge trugen alle ein "F" als erstes Zeichen.
Ich stellte sehr viele Fragen. Die Beantwortung der meisten blieb mir die Hausherrin allerdings schuldig. Dann fragte sie mich, ob ich hungrig sei. Ich bejate. Daraufhin verschwand sie in eins der Zimmer.
Ich sah mich weiter im Haus um. Einige Türen standen offen. In einem der Räume sah ich eine sehr alte Frau in einem Bett liegen. Neben ihr stand eine junge. Ich fragte, ob ich eintreten dürfe.Die junge Frau sagte "Nein".
Irgenwann kam auch die etwas ältere Frau zurück. Aber sie war nicht allein, denn sie hatte den Sohn des Herrn mitgebracht, den ich zuvor auch auf meinem Weg getroffen hatte. Ich flüsterte ihm zu und fragte, ob er mir denn erklären könne, was hier vor sich ginge. Er sagte, dass ich noch Antworten auf alle meine Fragen bekommen würde, ich müsse nur Geduld haben.

Später, beim Essen, traf ich noch andere Menschen, auch die junge Frau, auf die ich zuvor in dem Zimmer mit dem Bett getroffen war.
Auch sie fragte ich, ob sie eine Erklärung für mich hätte. Da sagte sie, ich solle doch mal aus dem Fenster sehen. Ich schaute hinaus und sah die Waldgabelung, auf der ich den Mann mit seinem Sohn getroffen hatte. Jetzt sah ich, verdeckt von Zweigen, den Ansatz von Beinen auf der Erde liegen. Dieser Mensch, der doch lag, trug die selben Turnschuhe wie ich...
Als ich dies bemerkte, erschrak ich und fragte, ob ich denn jemals in die Welt dort draußen zurückkehren dürfe. Sie sagte mir: "Ja, aber nur immer ganz kurz, nur einmal im Jahr - und frühestens nach einem Jahr. Außerdem wirst du unsichtbar für die Menschen "da draußen" sein"...

Donnerstag, 5. Mai 2011

Zwei weitere Annahmen der Relativitätstheorie nun endgültig bewiesen

Nach über 50-jähriger Vorbereitungs- und Entwicklungszeit konnte der 2004 gestartete Forschungssatellit "Gravity Probe B" jetzt seine Mission erfolgreich abschließen. Seine Hauptaufgaben waren der Nachweis zweier Effekte, die von Albert Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie vorausgesagt wurden.
Es ging zum einen um den geodätischen Effekt (Krümmung der Raumzeit durch Gravitation) und zum anderen um den Frame-dragging-Effekt (Verdrillung der Raumzeit durch einen rotierenden Körper). Die vorläufige Auswertung der übertragenen Daten schien die Existenz dieser Effekte schon zu bestätigen.
Aufgrund unvorhergesehener Probleme mit den hochempfindlichen Gyroskopen an Bord des Satelliten konnte die endgültige Bestätigung aber erst nach der nochmaligen, jahrelangen sorgfältigen Auswertung der Daten erfolgen. Gravity Probe B war ein Gemeinschaftsprojekt der NASA und der Stanford University.

Quelle: shortnews

Montag, 2. Mai 2011

Was macht es aus, ein Mensch zu sein?

Ich habe mal nachgedacht.
Was macht es wirklich aus, menschlich zu sein?
Die Antwort ist IMPERFEKTION. Hierfür, aber
auch oftmals als Voraussetzung von anderen
geliebt zu werden(!).