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Dienstag, 21. April 2015

LILYA 4-EVER (2002)

LILYA 4-EVER (2002)

    http://www.imdb.com/title/tt0300140/


Die 16-jährige Lilya fristet ein tristes Teenager-Dasein im Nach-Perestroika-Tallinn. Ihr Leben ist bestimmt von Tristesse und Armut. Inmitten der Plattenbausiedlung bietet lediglich Klebstoff schnüffeln ein bisschen Abwechslung vom tristen Alltag. Doch sie hat einen Traum: zusammen mit ihrer Familie ein neues, besseres Leben in den USA zu beginnen.
Jäh zerbricht aber auch diese Gedankenzuflucht, als sie feststellen muss, dass die Rechnung quasi ohne ihre Eltern gemacht hat. Vor vollendete Tatsachen gestellt wird sie allein in Estland in der "Obhut" ihrer Tante zurückgelassen. Bald muss Lilya feststellen, dass sie, vom kleinen Volodya einmal abgesehen, der das Mädchen anhimmelt, in diesem trostlosen Milieu der Armut keine Freunde hat.
Auch ihre einstige beste Freundin Natasha, die sie in die Vorzüge der Weiblichkeit bei gemeinsamen Besuchen in der angesagten Diskothek der Stadt einführt, wendet sich schließlich von ihr ab.
Doch dann trifft sie auf den netten Andrei, der es gut mit ihr zu meinen scheint und ihr die Vorzüge der Arbeit in Schweden vor Augen führt...

Text: Francis Craig


Lilya 4-Ever


Land: Schweden/Dänemark
Jahr: 2002
Regie: Lukas Moodysson
Darsteller: Oksana Akinshina, Artyom Bogucharskiy, Pavel u.a.
Sprache: Russisch/Schwedisch/Englisch (deutsche Untertitel)
Laufzeit: ca. 104min.
Auflösung: 720x400 (1.500 kBit/s)
Format: mp4 (X264)
FPS: 25
Audio: AAC (Faac) 5.1 (297 kBit/s) Abtastrate: 48 kHz

Größe: 1,10 GB

Deutsche Untertitel hardcoded


LILYA 4-EVER - Szenenfoto

LILYA 4-EVER - Szenenfoto

LILYA 4-EVER - Szenenfoto


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Montag, 23. Juni 2014

Crap in - Crap out

Die letzten 14 Tage habe ich mich - notgedrungen - praktisch nur von Dreck ernährt.

Crap

Samstag, 14. Juni 2014

Montag, 31. März 2014

DAS RICHTIGE TUN FÜHLT SICH FALSCH AN

Heute ist ja bekanntlich der Heilige Hartz.

Normalerweise wäre ich jetzt direkt zur Bank gestürmt und hätte "groß" (Essen) eingekauft - und wäre vielleicht auch zur Dönerbude gegangen. Da auch dieser Monat aber wieder absehbar genau so problematisch werden wird wie eigentlich jeder andere davor, habe ich mir vorgenommen, heute eben nicht rauszugehen - und stattdessen Reste von der Tafel aufzuessen. Ein bisschen Wasser und Cola habe ich schließlich noch.

Dennoch... es fühlt sich irgendwie nicht richtig an

Dienstag, 11. Februar 2014

MIES

Toll!

Die Emotionen spielen Achterbahn. Laune und Hoffnung auf dem absoluten Tiefpunkt...
Hatte die letzten Tage (bis heute) nicht mal mehr die Kraft, das Haus zu verlassen. Hatte im Prinzip seit 4 Tagen kein Tageslicht gesehen (nicht, dass mich das stören würde, aber krass ist es schon irgendwie...).

Heute habe ich mich mal aufraffen können, bei Tageslicht das Haus zu verlassen (wegen des Caches und auch weil ein Termin mit dem Streetworker anstand). Dann wieder Pleiten, Pech und Pannen... :(

Ich habe sowieso den Eindruck, dass ich auf dieser Welt "ein bisschen" überflüssig bin - ein von der Gesellschaft (Sozialamt etc.) ungeliebter Parasit.

Und vieles, was ich tue ist, wie der Volksmund so schön sagt, vergebliche Liebesmüh'... Ich meine, Anstrengungen, Projekte und so sind schön - aber n i c h t, wenn sie vergebens sind. Wie der Lateiner so schön sagt: FRUSTRA (=vergeblich).

Meine Laune hat's dann auch nicht verbessert, dass ich mich heute psychisch/emotional mit meiner Bruchbude auseinandersetzen musste (fast alles kaputt, Krater auf dem Boden und Betttücher als Vorhänge)...

MIR STEHT DAS ALLES ECHT BIS HIER !!!

Sonntag, 27. Oktober 2013

Manchmal...

frage ich mich schon, warum ich das alles mache. Zum Beispiel: Das liebevolle Erstellen relativ aufwendiger, kleiner Animationen (Intros/Outros) für meine Spiele-Walkthroughs auf YouTube. Oder schon ganz allgemein das "Abfilmen" meiner Gaming-Aktivitäten auf dem Rechner. - Es schaut - im Gegensatz zu anderen Gamern bei YT - ja doch kein Schwanz zu (z.B. beim neuen Batman-Spiel hat's derzeit ganze 17 Aufrufe - das ist doch ein Witz, oder?). Irgendwie schade - und deshalb, technisch gesehen, auch Zeitverschwendung. Aber Zeit habe ich (im Gegensatz zu Geld) ja im Überfluss.
Scheiß Leben!


Bin ich im falschen Film?? - wahrscheinlich!

Dienstag, 28. Mai 2013

Nachdenklich

Es ist wirklich nicht leicht, wenn man - um etwas ruhiger zu werden - abends nicht mal ein Bier trinken kann (weil eben das Geld dafür bis zum Ersten nicht mehr da ist).
Dies hilft auch nicht gerade viel, um Ängste und Grübeleien aus dem Schädel zu bekommen.
Diverse Ängste:
• Wie geht es weiter mit meiner Wohnung?
• Wie geht es gesundheitlich weiter, da ich mich jetzt doch
   gegen eine Knie-OP entschieden habe?
• Wie geht es beruflich weiter?

Zu Punkt 2 kann ich anmerken, dass ich, zusammen mit der Dame von der "geg" heute beim Hausarzt war. Dieser hat mich zum Rheumatologen überwiesen.

Zu Punkt 3 habe ich heute die Ablehnung der Gewährung von ALG II (bisher beziehe ich sog. Grundsicherungen nach dem Sozialgesetzbuch XII) vom Jobcenter bekommen; angeblich, weil ich den Fristen nicht nachgekommen sei. Da ist auch noch nicht das letzte Wort gesprochen. Es würde an dieser Stelle wohl zu weit führen, alle Zusammenhänge für mehr oder weniger Aussenstehende zu erläutern. Nur so viel: Das gibt Ärger - wahrscheinlich für mich...
Ich schlimmsten Fall bekomme ich Sanktionen (Strafabzüge bei meinem "Sozi")...

Alles nicht schön. Alles Dinge, die eher zum Grübeln als zum Party machen anregen.

Apropos "Party": Jetzt brauche ich erstmal ein leckeres Bier oder ein gutes Glas Wein zum Entspannen - ach nee, gibt's ja nicht. Stattdessen gibt es Kartoffeln mit Mayonnaise.

Ach, und ich vergaß: Da wäre ja noch die Sache mit dem plötzlich verschwunden Grab meiner Eltern... aber das ist eine andere Geschichte.

Samstag, 5. Januar 2013

Der gelbe Schlüssel

Manchmal frage ich mich wirklich, wie armselig mein Leben doch ist, bei dem an manchen Tagen das größte (lösbare) Problem ist, wo die gelbe Keycard im Spiel ist...




Screenshot aus dem Computerspiel DOOM 2 (1994)

Donnerstag, 9. August 2012

Armut macht krank, aber rote Tränen helfen

Nachdem ich diesen Monat nur noch 50 Euro zum Leben zur Verfügung habe, habe ich in der Apotheke, wo ich schon immer hingegangen bin, gefragt, ob man mir mein für die Augen dringend benötigtes Medikament (homöopathische Augentropfen à 10 Euro pro Fläschen) mal ausnahmsweise "so" mitgeben könnte (so dass ich es am nächsten "1.", wenn ich wieder Geld bekomme, bezahlen könnte).
Die Antwort war "NEIN". Diese Antwort hat mich so geschockt, dass es mich getriggert hat. Jetzt kann ich bis zum 1. September abends nicht mal mehr fernsehen, weil mir der Eiter in den Augen die Sicht nimmt...

Ich will nicht mehr, ich kann so nicht mehr weiter leben !!!

Eben habe ich mich wieder verletzt. Der Schmerz des Schnittes
war nur ein kurzer, doch meine Seele hat sich ein wenig beruhigt.

Nur: jetzt folgt auf die Wut eine tiefe Traurigkeit...

Dienstag, 7. Februar 2012

Gedanken zur Armut

Original am 07.02.2012 bei Facebook gepostet

Meine Gedanken des Tages:
In einem Land bzw. unserer "Spaßgesellschaft", wo über 52% der Unter-30-Jährigen sogar ein SmartPhone (von TabletPC, Spielkonsolen etc. mal ganz zu schweigen) besitzen, scheint es für viele überhaupt nicht vorstellbar, dass just in diesem, selben Land auch Menschen leben müssen, die unglaublich arm sind - und denen für das tägliche Leben jeden Tag kaum mehr als 3-4 Euro zur Verfügung stehen. Diese Menschen müssen ihre Kleidung solange tragen, bis es (z.B. durch Löcher) nicht mehr anders geht; ähnliches gilt für Schuhwerk. Und ich spreche hier nicht einmal von Menschen ohne festen Wohnsitz, sondern von Menschen, die z.B. ALG2 oder die sog. Grundsicherung bekommen.
NUR: Auch diese Menschen wollen kreativ sein (auch mal raus oder ins Kino gehen), sich entfalten... nur, das geht n i c h t - strenggenommen NIE
Thema Hobby/Kunst: Selbst für einen billigsten digitalen Fotoapparat reicht das monatliche Geld nicht... (auch Farben sind übrigens teuer)
Dass deshalb zumindestens ein Teil der Kreativität sterben muss, das finde ich persönlich traurig.

Mittwoch, 27. Juli 2011

As Time Goes By

Heute habe ich vor dem Aldi einen ehemaligen Freund gesehen. Da ich ihn aber auch nicht unbedingt als Feind betrachten würde, war ich kurz davor, ihn zu begrüßen, mit Namen anzusprechen. Doch ich merkte, dass er mich nicht erkannte. Er brabbelte etwas in seinen (tatsächlichen) Bart. Da bin ich einfach weiter gegangen, ohne mich zu erkennen zu geben.
Ich meine, ich habe derzeit ja auch einen langen, grauen Rauschebart und würde mich nicht unbedingt als 'gestylt' bezeichnen. Aber XXXXX ist in den letzten 5-6 Jahren schon irgendwie auf den Hund gekommen (nicht nur wegen seines vierbeinigen Begleiters).
Was konsequenter Drogenkonsum (harte Sachen, vermutlich "Speed"), falsche Freunde und bittere Armut doch so aus den Menschen machen - übel!


Das Ganze hat mich heute doch recht ratlos,
nachdenklich und ein wenig traurig zurückgelassen...

Samstag, 2. Juli 2011

Tafel und die Scarface-Bande

Tja, da bin ich meinem Motto "Nur die Nacht ist ein guter Tag!" heute, notgedrungen, einmal untreu geworden, denn ich musste zur Aachener Tafel, einen neuen Einkaufsausweis beantragen. Ich bin übrigens schon über ein Jahr nicht mehr hin gegangen.
Nicht nur wegen des (relativ) frühen Aufstehens un der Wartezeiten hat mir das heute ziemlich gestunken. Nur, es hilft alles nichts: mit derzeit ca. 2,50 Tagesbudget kann man(n) halt nicht gescheit einkaufen (von brauchbarer Kleidung mal ganz zu schweigen). Aber, liebe Freunde, wie heißt es denn so schön: "Das Leben ist kein Wunschkonzert" und "Niemand hat je behauptet, dass dein Leben schön werden würde" [...]
Soviel mal dazu.




Dann habe ich zufällig in einer niederländischen Zeitung von der sog. Scarface-Bande gelesen. Diese wird ob ihres Anführers, der wie ein 1:1 Klon von Tony Montana aus Oliver Stones SCARFACE von 1983 aussieht, so genannt. Außerdem hat die brutale Bande, die hauptsächlich in Benelux operiert, eine Vorliebe für schnelle Limousinen aus Bayern...




Wen's interessieren sollte:
Hier ein umfassender Bericht mit Videos auf meinem "Hauptblog"
(filmreif sind die Überfälle der "Scarface-Gang" aber allemal!)

Donnerstag, 23. Juni 2011

...fad

Echt tote Hose heute. Habe zwar die (Geburtstags-) Party der Nachbarn (mehr schlecht als recht) hinter mir, aber heute ist echt nichts los - ohne Moss nichts los, wie man so schön sagt.

Ist echt fad. Hab eben noch ein bisschen "Duke Nukem Forever" gespielt - und freue mich später dann noch auf "F.E.A.R. 3". Dann, die Nacht, vielleicht noch ein Film
- oder zwei.
Dennoch ist meine derzeitige (einsame) Lebenssituation alles andere als erheiternd: alle 5 Minuten die E-Mails checken (ist ja doch meistens nichts Neues) - und dann immer mal bei Facebook nach den Updates schauen (hatte ich übrigens schon erwähnt, dass ich FB gar nicht sooo dolle finde?!).

Nun ja, ein erfülltes, aktives Leben - mit Freunden - sieht irgendwie anders aus, oder?

Montag, 23. Mai 2011

Sehnsucht

Den ganzen Abend und die ganze Nacht war ich sehr melancholisch: das ist echte Armut, wenn man den ganzen Abend die Wohnung absucht, um 3 Cent (!) zu finden, die einem zu dem Euro, der wiederum ein Busticket kaufen soll, um am nächsten Tag zu einem Termin in der Innenstadt zu kommen.
Die Strecke ist weit. Normalerweise wäre ich diese Distanz notgedrungen zu Fuß gelaufen. Das geht aber auch nicht, weil mein (einziges) Schuhwerk gerade dabei ist, durchzubrechen. Dies aber muss unbedingt noch erhalten bleiben, weil ich mir bis zum 1. Juni kein neues kaufen kann. Ich werde versuchen, einen Teil des Weges schwarz zu fahren. Am besten mit der Bahn, die fährt auch in die Innenstadt.

Heute habe ich wieder sehr stark gemerkt, wie arg
ich mich nach einem besseren Leben sehne...


Donnerstag, 31. März 2011

leider kein Aprilscherz

Ich hab heute einen Schlag bekommen, als ich meinen Scheck für diesen Monat abgeholt habe. Das Amt hat mir doch tatsächlich bereits für April praktisch mein ganzes Geld abgezogen (weil ich ja ab 04.04. in der Klinik bin). So bleiben mir nur 65 Euro "Taschengeld" (von denen ich heute auch noch einkaufen musste) für den ganzen Monat. Wie soll das denn gehen???
Ich bin nur noch wütend, traurig und enttäuscht.

Wenigstens habe ich es noch geschafft - bevor ich in Wermelskirchen keine Gelegenheit mehr dazu haben werde - meine HP zu "renovieren" bzw. zu verschlanken; ist jetzt mehr so eine Art Portfolio:
http://www.francis-craig.de/

Gute Nacht!

Freitag, 11. März 2011

wieder mal Hartz-IV (bzw. "Grundi")

Heute bin ich wieder einmal sehr dachdenklich geworden.

Wo kommen wir in diesem Land denn hin, wenn Hartz-IV-EmpfängerInnen (oder "schlimmeres") schon Mitte des Monats im Supermarkt Grundlebensmittel "zurückgehen" müssen? - Ist mir eben wieder einmal passiert. Das Geld reicht einfach nicht. Die Kassiererein war zwar sehr nett, aber als ich das TK-Huhn in die Truhe zurück gelegt habe, hörte ich Wortfetzen (vermutlich zwischen der Kassiererin und einem Studenten, der hinter mir stand): "ja, ich kann es ihm ja nicht schenken"
wahr und vollkommen korrekt, aber irgendwie unangenehm für mich...

Eine Blogfreundin schrieb, auch ob der Schwachsinnsidee (nein, eigentlich ist es in NRW schon ein verbindliches Gesetz), Hartz-IV-EmpfängerInnen ab sofort das Lotto-Spielen zu verbieten,:
"Demnächst kriegen alle Hartz-IV Empfänger Armbinden um, werden gesammelt - und nach Dachau gefahren."

...auch irgendwie unschön, diese Vorstellung