Sonntag, 31. Juli 2011

Ein Tag bei Ronnie

Ich war heute den ganzen Nachmittag und Abend bei Ronnie und habe ihm geholfen, seinen Computer wieder flott zu machen bzw. aufzuräumen und Viren zu entfernen.
War cool bei ihm. Ich habe sogar überlegt, zu ihm in die Plattenbausiedlung zu ziehen (nicht zuletzt, da ich bei meinem derzeitigen Vermieter mehr als unbeliebt bin!).


Mal schau'n...

Freitag, 29. Juli 2011

Crystal

Ich habe eben meinen Breaking-Bad-In-Real-Life-Kumpel Ronnie wieder getroffen. Mensch, das war vielleicht cool. Ich habe mich tierisch gefreut, zumal wir uns wohl nach 2006 irgenwie aus den Augen verloren hatten. Nun gut, Ronnie musste zwischenzeitlich auch für 4 Jahre in "Staatspension"... *zwinker*.
Jedenfalls hänge ich ab sofort wieder mit ihm ab.

Mittwoch, 27. Juli 2011

As Time Goes By

Heute habe ich vor dem Aldi einen ehemaligen Freund gesehen. Da ich ihn aber auch nicht unbedingt als Feind betrachten würde, war ich kurz davor, ihn zu begrüßen, mit Namen anzusprechen. Doch ich merkte, dass er mich nicht erkannte. Er brabbelte etwas in seinen (tatsächlichen) Bart. Da bin ich einfach weiter gegangen, ohne mich zu erkennen zu geben.
Ich meine, ich habe derzeit ja auch einen langen, grauen Rauschebart und würde mich nicht unbedingt als 'gestylt' bezeichnen. Aber XXXXX ist in den letzten 5-6 Jahren schon irgendwie auf den Hund gekommen (nicht nur wegen seines vierbeinigen Begleiters).
Was konsequenter Drogenkonsum (harte Sachen, vermutlich "Speed"), falsche Freunde und bittere Armut doch so aus den Menschen machen - übel!


Das Ganze hat mich heute doch recht ratlos,
nachdenklich und ein wenig traurig zurückgelassen...

Dienstag, 26. Juli 2011

Chihuahua

Heute ist mir eine ältere Dame im Supermarkt begegnet, die (natürlich verbotenerweise) ihren Hund mitgenommen hatte. Ich habe ihren Chihuahua kurz gestreichelt - und mir ist wieder einmal aufgefallen, wie sehr ich meine eigenen Hunde bzw. die meiner (ehemaligen) Familie vermisse...

Montag, 25. Juli 2011

Der silbergraue Luchs [The silvershade lynx]

In diesem Video findet sich eine gute Widerspiegelung dessen, wie ich
mich sehr oft fühle: ganz alleine - und ohne Familie...

Sonntag, 24. Juli 2011

Nachtspaziergang

Heute fühlte ich mich irgenwie 'anders' - nicht unangenehm anders, sondern irgendwie wie vor 6 Jahren das letzte Mal, als ich noch Freunde hatte. Schwer zu beschreiben, dieser Zustand. Irgendwie war es auch fast ein wenig, als könne ich mich von außen betrachten...
Eine merkwürdige Stimmung an diesem Herbsttag im Juli.

Jedenfalls fühlte ich mich, alleine in meiner kleinen Wohnung, irgendwie eingeengt und hatte daher beschlossen, einen kleinen Nachtspaziergang durch die ausgestorbenen Straßen Aachnens zu unternehmen.
Also schnappte ich mir meine Jacke und spazierte durch das gelblich-fahle Licht der Straßenlaternen hinaus in die Nacht.
Ganz in unserer Nähe gibt es übrigens einen kleinen Kuriositätenladen, für das Erkunden seiner Auslage habe ich mir heute besonders viel Zeit gelassen.
Danach ging es weiter Richtung Park. Auf einem etwas zurück liegenden Parkplatz machte ich eine interessante Entdeckung: eine sog. Stromtankstelle des Aachener Energieunternehmens STAWAG in Aktion:

(leider war es zu dunkel, um ein Bild zu machen, aber in etwa so sah das dann auf dem Parkplatz aus:)



Die Technische Hochschule der Stadt Aachen hat ja gerade sowieso auch ein eigenes Elektroauto entwickelt:



Danach gin es dann zu meiner finsteren Lieblingsstelle im nahe gelegenen Park: einer alten Holzbank, auf der ich minutenlang verweile, nachdenke und den Sternenhimmel betrachte...


Derzeitiges Serienfieber:

"V - die Besucher" (Re-Imagined, 2009):

(bedeutet: John May lives)




...und ständig locken die Umdrehungen

Seit ich nicht mehr "ziehe" und auch derzeit keine Kohle für Hasch habe, ist es noch langweiliger und trister in meinem kleinen "verrosteten Käfig" in der Jakobstraße.
Und seitdem ich - schmerzhaft und am eigenen Körper - gemerkt habe, dass ich offenbar keinen Alkohol mehr vertrage, ist der Ofen praktisch komplett aus.
Dennoch: Gestern habe ich es nochmal gewagt: ich habe mir drei Dosen Bier gekauft (die sog. Pennerbomben (=Tetrapacks mit 1,5l. Billigwein) kaufe ich nicht mehr, weil der Fusel darin zu viel Sulfate enthält).
Ich hatte nur zwei davon am Abend getrunken - und siehe da: Ich habe in der NaNacht wieder einen herrlichen Wadenkrampf bekommen. Goth sei Dank war es nicht schlimm wie letztens, als ich eine ganze Serie von Spasmen (sieben Stück innerhalb von nur drei Stunden) bekommen hatte...


Samstag, 23. Juli 2011

Second Life - First Life?

Dasein im Schatten der blauen Pille

Hhhm, wie soll ich anfangen?
Also, ich habe mich gestern tierisch über einen Bug in einem Computerspiel geärgert, so dass ich dieses nicht, wie als Gamefreak gewohnt, komplett durchspielen konnte. Viel habe ich zwar nicht verpasst, denn dieser Bug (oder auch 'Glitch' genannt) trat im finalen Kampf, kurz vor Schluss, gegen den Endgegener auf. Es ist also "nur" der Endkampf und der Abspann, den ich im Prinzip verpasst habe. Dennoch, wie gesagt, ich habe mich tierisch darüber geärgert - über mich, das Spiel, die Entwickler (die schlampig gearbeitet haben) und die Welt!
Auch heute noch bin ich, wenn ich an die entsprechende Nacht und die 4 Stunden vergeblichen Versuchens zurückdenke, etwas säuerlich...

Warum schreibe ich das Ganze hier - und was hat das mit der Überschrift dieses Eintrages zu tun??
Nun, ich merke (nicht nur) an solchen Reaktionen, wie wichtig mir Computerspiele, die virtuelle Welt allgemein und soziale Netzwerke wie auch meine Blogs im Lauf der letzten Jahre geworden sind. Es ist keine Sucht, nein, anders - es ist ein kompletter Lebensersatz geworden(!)
Ich lebe praktisch gar nicht wirklich, mein kompletter Tagesablauf findet, mit kurzen Unterbrechungen, in der virtuellen Welt statt.
Und wenn ich dann früh morgens Schlafen gehe, freue ich mich schon auf meine Träume, in denen kann ich frei sein, wirklich leben.


Ja, ich bin im Laufe der letzten Jahre zu einem Nerd geworden.
Ja, ich gehe ungeren auf die Straße, schotte mich ab.


Allerdings gibt es für diese 'Soziale Phobie' auch einen zwar traurigen aber trifftigen Grund. Ich mache das nicht umsonst:
Ich bin arbeitslos, sehe schlecht aus (bin übergewichtig, ein sog. BBB-Typ), habe keinerlei Kohle (auch nicht zum Rausegehen bzw. fürs Kino) und trage - notgedrungen - die letzten Fetzen aus der Altkleidersammlung.

Dass man da nicht gerne unter Menschen geht - und (eigentlich) lieber tot sein möchte, ist nachvollziehbar, denke ich... *grübel*


Borderline: späte Erkenntniss

Lange habe ich darüber nachgedacht, was der ganze Zirkus (2005 - 2006) mit Katrin (einer an Borderline erkrankten Frau) sollte - und warum Katrin seinerzeit gerade mich, einen mittelmäßigen, aleinstehenden Taxifahrer, für ihre Spielchen ausgesucht hatte.
Es war eine schwierige Zeit voller Lügen - die mich nicht zuletzt den Rest meiner geistigen Gesundheit gekostet hat(!)...

Heute erst ist mir mein eigener, damaliger Denkfehler (den man mir, objektiv gesehen, aber eigentlich zu dieser Zeit nicht verübeln konnte, denn Katrin hat mir ihre Krankheit - und ihre Bindung -stets verschwiegen) aufgefallen:

Ich habe (mögliche) Liebe mit reinem "Fremdficken" (läuft unter Promiskuität bei der sog. Emotional Instabilen Persönlichkeitsstörung) verwechselt. Und deshalb hat sie gerade mich, als alleinstehenden, vermeintlich lockeren und einsamen Typen ausgewählt...

Nun, das macht die Sache auch nicht schöner, aber ich verstehe jetzt endlich halbwegs... auch wenn mir selbst (als ebenfalls von der Krankheit Betroffener) diese sprichwörtliche Unart nicht zu eigen ist.


Johnny Cash - Hurt


Dienstag, 19. Juli 2011

HUCH! (Memories -2-)

Mai 1969 - mit meiner geliebten Oma



...man beachte auch die Geheimratsecken, die ich schon als Baby hatte!

WE ARE THE NIGHT

...da war mir gerade nach.
ist doch witzig - auf Englisch

Montag, 18. Juli 2011

Lustig ist das Internatsleben!

Ach du dickes Ei!
- Und ich dachte schon, ich hätte ein Sch..ßleben auf dem Internat gehabt...


Essen in der Suppenküche



Heute war ich wieder mal in der Suppenküche essen. Eine Erfahrung, die ich mir gerne erspart hätte.
Wird wirklich Zeit, dass mir jemand mal einen halbwegs gescheiten Job vermittelt bzw. ich endlich einen finde (von der Sozialhilfe kann man nicht wirklich leben).
Aber wenigstens bin ich satt geworden.






P.S: Ich find's übrigens zeimlich daneben, dass einige Leute bei twitter mich genau in dem Moment "entfolgt" haben, als ich dieses Posting veröffentlicht habe. Ehrlichkeit wird in dieser Welt nicht belohnt...

Hurra! Staffel 04 @Breaking Bad hat begonnen!

Die gute Nachricht zuerst: Walter White und Jesse Pinkman haben beide überlebt.
Wie's weitergeht??
- Nun, genug gespoilert - lasst Euch überraschen!




http://www.imdb.com/title/tt0903747/
http://www.breakingbad.de/
http://www.amctv.com/shows/breaking-bad


Hier ein kleiner Appetizer (aus S04E01):




Einbetten:

Sonntag, 17. Juli 2011

[Gedicht] Locksley Hall - Alfred Tennyson

Locksley Hall by Alfred, Lord Tennyson

long and beautiful



Comrades, leave me here a little, while as yet ‘t is early morn:
Leave me here, and when you want me, sound upon the bugle-horn.

‘T is the place, and all around it, as of old, the curlews call,
Dreary gleams about the moorland flying over Locksley Hall;

Locksley Hall, that in the distance overlooks the sandy tracts,
And the hollow ocean-ridges roaring into cataracts.

Many a night from yonder ivied casement, ere I went to rest,
Did I look on great Orion sloping slowly to the West.

Many a night I saw the Pleiads, rising thro’ the mellow shade,
Glitter like a swarm of fire-flies tangled in a silver braid.

Here about the beach I wander’d, nourishing a youth sublime
With the fairy tales of science, and the long result of Time;

When the centuries behind me like a fruitful land reposed;
When I clung to all the present for the promise that it closed:

When I dipt into the future far as human eye could see;
Saw the Vision of the world and all the wonder that would be.–

In the Spring a fuller crimson comes upon the robin’s breast;
In the Spring the wanton lapwing gets himself another crest;

In the Spring a livelier iris changes on the burnish’d dove;
In the Spring a young man’s fancy lightly turns to thoughts of love.

Then her cheek was pale and thinner than should be for one so young,
And her eyes on all my motions with a mute observance hung.

And I said, “My cousin Amy, speak, and speak the truth to me,
Trust me, cousin, all the current of my being sets to thee.”

On her pallid cheek and forehead came a colour and a light,
As I have seen the rosy red flushing in the northern night.

And she turn’d–her bosom shaken with a sudden storm of sighs–
All the spirit deeply dawning in the dark of hazel eyes–

Saying, “I have hid my feelings, fearing they should do me wrong”;
Saying, “Dost thou love me, cousin?” weeping, “I have loved thee long.”

Love took up the glass of Time, and turn’d it in his glowing hands;
Every moment, lightly shaken, ran itself in golden sands.

Love took up the harp of Life, and smote on all the chords with might;
Smote the chord of Self, that, trembling, pass’d in music out of sight.

Many a morning on the moorland did we hear the copses ring,
And her whisper throng’d my pulses with the fullness of the Spring.

Many an evening by the waters did we watch the stately ships,
And our spirits rush’d together at the touching of the lips.

O my cousin, shallow-hearted! O my Amy, mine no more!
O the dreary, dreary moorland! O the barren, barren shore!

Falser than all fancy fathoms, falser than all songs have sung,
Puppet to a father’s threat, and servile to a shrewish tongue!

Is it well to wish thee happy?–having known me–to decline
On a range of lower feelings and a narrower heart than mine!

Yet it shall be; thou shalt lower to his level day by day,
What is fine within thee growing coarse to sympathize with clay.

As the husband is, the wife is: thou art mated with a clown,
And the grossness of his nature will have weight to drag thee down.

He will hold thee, when his passion shall have spent its novel force,
Something better than his dog, a little dearer than his horse.

What is this? his eyes are heavy; think not they are glazed with wine.
Go to him, it is thy duty, kiss him, take his hand in thine.

It may be my lord is weary, that his brain is overwrought:
Soothe him with thy finer fancies, touch him with thy lighter thought.

He will answer to the purpose, easy things to understand–
Better thou wert dead before me, tho’ I slew thee with my hand!

Better thou and I were lying, hidden from the heart’s disgrace,
Roll’d in one another’s arms, and silent in a last embrace.

Cursed be the social wants that sin against the strength of youth!
Cursed be the social lies that warp us from the living truth!

Cursed be the sickly forms that err from honest Nature’s rule!
Cursed be the gold that gilds the straiten’d forehead of the fool!

Well–’t is well that I should bluster!–Hadst thou less unworthy proved–
Would to God–for I had loved thee more than ever wife was loved.

Am I mad, that I should cherish that which bears but bitter fruit?
I will pluck it from my bosom, tho’ my heart be at the root.

Never, tho’ my mortal summers to such length of years should come
As the many-winter’d crow that leads the clanging rookery home.

Where is comfort? in division of the records of the mind?
Can I part her from herself, and love her, as I knew her, kind?

I remember one that perish’d; sweetly did she speak and move;
Such a one do I remember, whom to look at was to love.

Can I think of her as dead, and love her for the love she bore?
No–she never loved me truly; love is love for evermore.

Comfort? comfort scorn’d of devils! this is truth the poet sings,
That a sorrow’s crown of sorrow is remembering happier things.

Drug thy memories, lest thou learn it, lest thy heart be put to proof,
In the dead unhappy night, and when the rain is on the roof.

Like a dog, he hunts in dreams, and thou art staring at the wall,
Where the dying night-lamp flickers, and the shadows rise and fall.

Then a hand shall pass before thee, pointing to his drunken sleep,
To thy widow’d marriage-pillows, to the tears that thou wilt weep.

Thou shalt hear the “Never, never,” whisper’d by the phantom years,
And a song from out the distance in the ringing of thine ears;

And an eye shall vex thee, looking ancient kindness on thy pain.
Turn thee, turn thee on thy pillow; get thee to thy rest again.

Nay, but Nature brings thee solace; for a tender voice will cry.
‘T is a purer life than thine, a lip to drain thy trouble dry.

Baby lips will laugh me down; my latest rival brings thee rest.
Baby fingers, waxen touches, press me from the mother’s breast.

O, the child too clothes the father with a dearness not his due.
Half is thine and half is his: it will be worthy of the two.

O, I see thee old and formal, fitted to thy petty part,
With a little hoard of maxims preaching down a daughter’s heart.

“They were dangerous guides the feelings–she herself was not exempt–
Truly, she herself had suffer’d”–Perish in thy self-contempt!

Overlive it–lower yet–be happy! wherefore should I care?
I myself must mix with action, lest I wither by despair.

What is that which I should turn to, lighting upon days like these?
Every door is barr’d with gold, and opens but to golden keys.

Every gate is throng’d with suitors, all the markets overflow.
I have but an angry fancy; what is that which I should do?

I had been content to perish, falling on the foeman’s ground,
When the ranks are roll’d in vapour, and the winds are laid with sound.

But the jingling of the guinea helps the hurt that Honour feels,
And the nations do but murmur, snarling at each other’s heels.

Can I but relive in sadness? I will turn that earlier page.
Hide me from my deep emotion, O thou wondrous Mother-Age!

Make me feel the wild pulsation that I felt before the strife,
When I heard my days before me, and the tumult of my life;

Yearning for the large excitement that the coming years would yield,
Eager-hearted as a boy when first he leaves his father’s field,

And at night along the dusky highway near and nearer drawn,
Sees in heaven the light of London flaring like a dreary dawn;

And his spirit leaps within him to be gone before him then,
Underneath the light he looks at, in among the throngs of men:

Men, my brothers, men the workers, ever reaping something new:
That which they have done but earnest of the things that they shall do:

For I dipt into the future, far as human eye could see,
Saw the Vision of the world, and all the wonder that would be;

Saw the heavens fill with commerce, argosies of magic sails,
Pilots of the purple twilight dropping down with costly bales;

Heard the heavens fill with shouting, and there rain’d a ghastly dew
From the nations’ airy navies grappling in the central blue;

Far along the world-wide whisper of the south-wind rushing warm,
With the standards of the peoples plunging thro’ the thunder-storm;

Till the war-drum throbb’d no longer, and the battle-flags were furl’d
In the Parliament of man, the Federation of the world.

There the common sense of most shall hold a fretful realm in awe,
And the kindly earth shall slumber, lapped in universal law.

So I triumph’d ere my passion sweeping thro’ me left me dry,
Left me with the palsied heart, and left me with the jaundiced eye;

Eye, to which all order festers, all things here are out of joint:
Science moves, but slowly, slowly, creeping on from point to point:

Slowly comes a hungry people, as a lion, creeping nigher,
Glares at one that nods and winks behind a slowly-dying fire.

Yet I doubt not thro’ the ages one increasing purpose runs,
And the thoughts of men are widen’d with the process of the suns.

What is that to him that reaps not harvest of his youthful joys,
Tho’ the deep heart of existence beat for ever like a boy’s?

Knowledge comes, but wisdom lingers, and I linger on the shore,
And the individual withers, and the world is more and more.

Knowledge comes, but wisdom lingers, and he bears a laden breast,
Full of sad experience, moving toward the stillness of his rest.

Hark, my merry comrades call me, sounding on the bugle-horn,
They to whom my foolish passion were a target for their scorn:

Shall it not be scorn to me to harp on such a moulder’d string?
I am shamed thro’ all my nature to have loved so slight a thing.

Weakness to be wroth with weakness! woman’s pleasure, woman’s pain–
Nature made them blinder motions bounded in a shallower brain:

Woman is the lesser man, and all thy passions, match’d with mine,
Are as moonlight unto sunlight, and as water unto wine–

Here at least, where nature sickens, nothing. Ah, for some retreat
Deep in yonder shining Orient, where my life began to beat;

Where in wild Mahratta-battle fell my father evil-starr’d,–
I was left a trampled orphan, and a selfish uncle’s ward.

Or to burst all links of habit–there to wander far away,
On from island unto island at the gateways of the day.

Larger constellations burning, mellow moons and happy skies,
Breadths of tropic shade and palms in cluster, knots of Paradise.

Never comes the trader, never floats an European flag,
Slides the bird o’er lustrous woodland, swings the trailer from the crag;

Droops the heavy-blossom’d bower, hangs the heavy-fruited tree–
Summer isles of Eden lying in dark-purple spheres of sea.

There methinks would be enjoyment more than in this march of mind,
In the steamship, in the railway, in the thoughts that shake mankind.

There the passions cramp’d no longer shall have scope and breathing space;
I will take some savage woman, she shall rear my dusky race.

Iron-jointed, supple-sinew’d, they shall dive, and they shall run,
Catch the wild goat by the hair, and hurl their lances in the sun;

Whistle back the parrot’s call, and leap the rainbows of the brooks,
Not with blinded eyesight poring over miserable books–

Fool, again the dream, the fancy! but I know my words are wild,
But I count the gray barbarian lower than the Christian child.

I, to herd with narrow foreheads, vacant of our glorious gains,
Like a beast with lower pleasures, like a beast with lower pains!

Mated with a squalid savage–what to me were sun or clime?
I the heir of all the ages, in the foremost files of time–

I that rather held it better men should perish one by one,
Than that earth should stand at gaze like Joshua’s moon in Ajalon!

Not in vain the distance beacons. Forward, forward let us range,
Let the great world spin for ever down the ringing grooves of change.

Thro’ the shadow of the globe we sweep into the younger day;
Better fifty years of Europe than a cycle of Cathay.

Mother-Age (for mine I knew not) help me as when life begun:
Rift the hills, and roll the waters, flash the lightnings, weigh the Sun.

O, I see the crescent promise of my spirit hath not set.
Ancient founts of inspiration well thro’ all my fancy yet.

Howsoever these things be, a long farewell to Locksley Hall!
Now for me the woods may wither, now for me the roof-tree fall.

Comes a vapour from the margin, blackening over heath and holt,
Cramming all the blast before it, in its breast a thunderbolt.

Let it fall on Locksley Hall, with rain or hail, or fire or snow;
For the mighty wind arises, roaring seaward, and I go.




Lord Alfred Tennyson, 1835


Samstag, 16. Juli 2011

Huhn mit Gemüse

Heute habe ich mir ein leckeres Huhn* gekocht.
Essen ist der einzige Luxus, den ich mir in letzter Zeit - mal luxoriöser, so wie jetzt, mal "unluxoriöser" - erlaube, zumal ich ja auch keinen Alkohol mehr vertrage...
Nun ja, man sagt sowieso, dass Essen der Sex des Alters sei.


* die Preise für Lebensmittel sind schon wieder gestiegen:
1 Hähnchen (1.400 gr.) kostet jetzt ca. 3.00 Euro beim Discounter

Donnerstag, 14. Juli 2011

ENDLICH: Auch bei Google+



Endlich! Nun hat der Onkel auch das super-hyper-geile, absolut unverzichtbare
V-Lifestyle-Accessoir, zu dem man derzeit nur mit Einladung kommt: Google+:
https://plus.google.com/u/0/105165218297497538862

...wer den Onkel also mal besuchen will   *zwinker*

Montag, 11. Juli 2011

mein Baby

Seit einigen Tagen hat mein Radio jetzt auch nachts bzw. am frühen Morgen immer einige HörerInnen.
Ich weiß nicht, ob da eine meiner Blogfreundinnen (oder jemand bei Facebook?) mal kräftig die Werbetrommel gerührt hat - oder was sich da plötzlich verändert hat... ich kann nur so viel sagen, dass das - was immer es auch war - gewirkt hat.
DANKE!
Vielleicht geht's ja irgendwann mal wirklich bergauf mit Metropolis, würde mich jedenfalls tierisch freuen.




Radio Metropolis


Sonntag, 10. Juli 2011

Im Caprica-Fieber

Ich bin zurzeit im totalen Caprica-Fieber. Seit ewta einer Woche schaue ich jeden Tag 2-3 Folgen der "Battlestar Galactica"-Spin-Off-Serie "Caprica". Genau wie Ronald D. Moores "Battlestar Galactic (Re-Imagined)" von 2003 gehört "Caprica" wohl mit zu den besten SF-Serien der Welt. Bisher gibt es leider erst eine Staffel (mit 18 Folgen). Es ist saumäßig fesselnd. - Meine derzeitige Droge No. 1 *zwinker*









Memories (1)

Ich habe noch jede Menge Fotalben. Bis auf ein Ölgemälde, das meinen Vater zeigt, ist das so ziemlich alles, was mir je von einer Familie bzw. (toten) Verwandten geblieben ist.
Daher habe ich mir vorgenommen, hier, nach und nach,
je ein Bild aus vergangenen Tagen zu veröffentlichen.


Dieses Bild zeigt:
Vordere Person: mir unbekannt
Person links hinten: meine Großmutter
Person mitte hinten: meine Mutter
person rechts hinten: mein Großvater*

Wann diese Foto entstanden ist? - Da kann ich nur schätzen: Mitte der 1950er Jahre.

*mein Großvater hat vermutlich Selbstmord begangen: an einem schönen Frühlingstag ist er,
auf schnurgerader Strecke, mit seinem Wagen ungebremst gegen einen Baum gefahren...


gemütliche Runde bei Wein und Bier


Boytronic - Photographs


"3" Lyrics (von 'Disturbed')


i often wonder why i sit and wait to die
what have i done to justify the sentence they gave?
too many hours spent in darkness questioning...
"how and why"?
i can't remember many moments in the light
this retribution has defiled me to no end
and execution without merit looms ahead
tell me why!

i was a boy who had to live his own way
i never fit into the model they had designed
i chose a path less taken...
i stood with others who had often felt the same
we got stares from passersby
our dark attire seemed to frighten people away
and when three young boys died
they pointed fingers and entangled us in a lie!

...no hope in sight.....

i sit here terrified!
can't someone try to bring the truth to light?
won't anybody open up their eyes?
before the three of us have lost our lives!

why was everybody so damn afraid?
they blamed the devil for the heinousness of the crime
and to justify their own faith
we were labeled followers of satan for a time
the three of us were attacked and disgraced
for many hours we were questioned and someone lied
one of us couldn't take it
his simple manner was manipulated in time....
fear made him lie....

now i sit here terrified!
can't someone try to bring the truth to light?
won't anybody open up their eyes?
before the three of us have lost our lives!

now i am terrified!
can't someone try to bring the truth to light?
won't anybody open up their eyes?
before the three of us have lose our lives!

can't anybody see through their disguise?!
believe we didn't take their lives!
and now the three of us have lost our lives...

i often wonder why i sit and wait to die
what have i done to justify the sentence they gave?
too many hours spent in darkness questioning...
"how and why"?


Samstag, 9. Juli 2011

Vater unser in der Hölle (Vorsicht: Trigger-Gefahr!!)

Als selbsterklärter Misanthrop bin ich, zugegebenermaßen, was Menschen betrifft, weder in die positive noch negative Richtung leicht beeindruckbar. Dennoch: was ich da in dem Buch, das mir eine Freundin geliehen hat, bis jetzt (und es wird augenscheinlich noch schlimmer) lesen musste, hat mich tief erschüttert und zutiefst traurig gemacht. Ich selbst habe bisher keine Kinder, aber was da ein Vater seinem eigenen Kind, einer einjährigen Tochter, antut, ist für mich so krank, ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen. Wie er dem kleinen, zerbrechlichen Wesen in einem Moment so etwas wie Zuwendung gibt, es ananlächelt - das kleine Mädchen strahlt zurück - und im nächsten Moment "die Hure" ins Schambein kneift, so dass das kleine Wesen seine Mundwinkel vor Schmerzen zum Weinen verzerrt...
Wie er dann seinen Penis in den Mund des einährigen Kleinkindes presst, so dass dieses keine Luft mehr bekommt [...]
Nur, um später am Tag wieder der fürsorgliche Papi zu sein.
Mir ist sowieso unbegreiflich, wie Mensch so etwas anderen Menschen, sogar Kindern, antun können, aber die eigene, kleine Tochter?! (und das sind angeblich erst die "harmlosen" Anfänge!!)
Ich bin selten sprachlos, aber diesr Frust macht mich schlussendlich stumm.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Kraft habe, dieses Buch weiter zu lesen...

auf zur Tafel

So, wir haben gleich 10.00 Uhr (für mich eine ungewohnt frühe Zeit), ich habe ca. 2 Stunden geschlafen - und jetzt geht's auf ins Ostviertel, zur "Tafel", meinen letzte Woche beantragten Einkaufsausweis abholen...

So, bin zurück von dem Verein - und es hat wieder Krach gegeben. Wenn ich mit meinem Geld auch nur noch halbwegs die immer höher werdenden Supermarktpreise bezahlen könnte, würde ich Tod und Teufel tun, nur nicht mehr dort hingehen.
Es ist eine echte Schande, dass ein 42jähriger Mann, der nicht raucht oder trinkt, dennoch nicht mit seinen 100 Euro im Monat auskommen kann  (!).

Am liebsten würde ich das mit dem Ausweis machen (aber es geht leider derzeit nicht):


Mittwoch, 6. Juli 2011

Thougts about Life and Death

Wenn einem jegliche Freude im Leben genommen ist, man weiß, dass man verloren ist, man ganz unten ist - eine Situation übrigens, aus der man schon jahrelang nicht rauskommt -, kaum noch etwas zu Essen hat und nicht an Gott bzw. ein Leben nach dem Tod glaubt.... dann könnte man sich eigentlich fragen, warum man diesen Leidenszustand nicht einfach beendet. Wenn nach dem Leben quasi der Stecker rausgezogen wird und man, so genommen, nie existiert hat - was macht es da eigentlich noch für einen Unterschied, wann man den Stecker raus zieht?! So etwas in der Art könnte man sich ja eigentlich fragen, oder?
Also, in meinem Fall glaube ich, die Antwort gefunden zu haben: Man hofft auf eine Chance, sein Leben irgendwann vor seinem Tod doch noch in Ordnung gebracht zu haben, einige Dinge wieder gut gemacht zu haben bzw. nur für einen kurzen Augenblick wenigstens ein bisschen Lebensqualität erleben zu dürfen...

Dienstag, 5. Juli 2011

Iron Doors

Ich habe mir eben den deutschen Independent-Film "Iron Doors" angesehen. Geht so ein bisschen in die Richtung "Cube". Am Anfang sind mir das Gequatsche und die Sprüche des Protagonisten (Axel Wedekind) ziemlich auf den Senkel gegangen - in der zweiten Filmhälfte hat's dann nicht mehr wirklich gestört. Ziemlich unblutig der Film, dennoch psychologisch beklemmend und wirklich ekelhaft...
Ach ja: in bestimmten Kinos sogar in 3D(!).

Sonntag, 3. Juli 2011

Der schwarze Greifer

Heute fühle ich mich sehr bescheiden, irgendwo zwischen aufgekratzt und niedergeschlagen. Auf der Suche nach etwas, das nicht nur kitzelt, sondern richtig beißt - Achterbahn der Gefühle. Manchmal denke ich, dass sich jeden Moment das Fenster öffnet und ein großer, schwarzer Greifvogel herein fliegt, der mich mitnimmt...



Leonard Cohen - If it be your will


Samstag, 2. Juli 2011

Tafel und die Scarface-Bande

Tja, da bin ich meinem Motto "Nur die Nacht ist ein guter Tag!" heute, notgedrungen, einmal untreu geworden, denn ich musste zur Aachener Tafel, einen neuen Einkaufsausweis beantragen. Ich bin übrigens schon über ein Jahr nicht mehr hin gegangen.
Nicht nur wegen des (relativ) frühen Aufstehens un der Wartezeiten hat mir das heute ziemlich gestunken. Nur, es hilft alles nichts: mit derzeit ca. 2,50 Tagesbudget kann man(n) halt nicht gescheit einkaufen (von brauchbarer Kleidung mal ganz zu schweigen). Aber, liebe Freunde, wie heißt es denn so schön: "Das Leben ist kein Wunschkonzert" und "Niemand hat je behauptet, dass dein Leben schön werden würde" [...]
Soviel mal dazu.




Dann habe ich zufällig in einer niederländischen Zeitung von der sog. Scarface-Bande gelesen. Diese wird ob ihres Anführers, der wie ein 1:1 Klon von Tony Montana aus Oliver Stones SCARFACE von 1983 aussieht, so genannt. Außerdem hat die brutale Bande, die hauptsächlich in Benelux operiert, eine Vorliebe für schnelle Limousinen aus Bayern...




Wen's interessieren sollte:
Hier ein umfassender Bericht mit Videos auf meinem "Hauptblog"
(filmreif sind die Überfälle der "Scarface-Gang" aber allemal!)