Donnerstag, 24. November 2011

ein merkwürdiger Traum...

Ich träumte, dass ich meinem Vater († 2000) einen flamroten Ferrari geschenkt hätte. Ich hatte ihn unbemerkt in unseer unterirdischen Garage geparkt und ihm mit einem Augenzwinkern die Schlüssel in die Hand gegeben. Leider habe ich im Traum nicht mehr wirklich erfahren wie er reagiert hat bzw. ob er den Sportwagen später auch gefahren hat...

Dienstag, 1. November 2011

Seelenficker

Es gibt da einen Song, der sagt:
We are the angels of the dark We're everything
you'll ever need We have the darkness on our
side It will guide us to a better life No more
fear and no more pain We will protect you
eternally The only price you have to pay is to
leave this world behind

Das ist ein Song von BLUTENGEL, den Titel habe ich vergessen. Ich glaube sogar, der war "Angels of the Dark". Scheiße, ich würde nichts lieber tun, als diese Welt hinter mir zu lassen ... Das wäre nicht einmal ein Preis, sondern eine Last, die man mir abnehmen würde ...
Und ja, wie gerne hätte ich jemanden, der mich beschützt, jemanden, der mich ab und zu in den Arm nimmt, nicht nur um danach zu ficken oder mich an jemanden zu verkaufen, der mich ficken will.
Obwohl, das muss nicht sein. In den Arm genommen zu werden ist gar nicht so toll. Da kommt man sich so nah. Man riecht den Schweiß des anderen, den Atem.
Vergiss das!


Aus: "Seelenficker" (2009)

Montag, 17. Oktober 2011

Mutti, Mutti - er hat gebohrt!

So allmählich kommen selbst meine Beisserchen ein wenig in die Jahre; und da für ein Wesen der Nacht die dentalen Freunde ziemlich wichtige Körper-Mitbewohner sind, lasse ich von Zeit zu Zeit mal einen (Weisheis-) Zahn ziehen oder Füllungen machen.
Heute war es mal wieder so weit und ich war also beim Zahnarzt zu Gast.
Was ich schon als Kind in keinster Weise nachvollziehen konnte, war die Tatsache, dass die meisten Menschen wohl (große) Angst vorm "dentalen Onkel Doktor" haben. Gut, bei mir hat der seinerzeit auch nie gebohrt *hehe*.

Nun heute, da ich zwischenzeitlich ein alter Sack geworden bin, hat er dann gebohrt.
Ich habe mir mal bewusst keine Betäubungsspritze geben lassen, um vielleicht einmal erahnen zu können, warum die Menschen denn immer so viel Angst vor einer Behandlung haben...
Gut, man hat's gespürt, aber: wie sagte Patrick Swayze (Goth hab ihn selig!) in "Road House" einst so treffend? - "Schmerzen tun nicht weh." *zwinker*


Man liest sich.

Montag, 10. Oktober 2011

Nachtmahr

Ich hatte seit längerer Zeit letzte "Nacht" nochmal so einen richtigen Alptraum. Kinders, Kinders - da ging's aber auch richtig heftig zur Sache, fast episch...
Merkwürdigerweise sind in meinen Albträumen stets Hunde (als Opfer wohlgemerkt!) involviert.


Montag, 3. Oktober 2011

Die Fliege im Netz

Ich habe heute beobachten können (nachdem ich von einem verzweifelten Summen darauf aufmerksam gemacht wurde), wie eine Spinne eine sich noch windende Fliege (die übrigens 3x so groß war, wie sie selbst!) in einem Netz gefangen hatte - und dann damit anfing, sie in ihre Seide einzuwickeln.

Ich kann mir nicht helfen, aber das war irgendwie ein faszinierender Vorgang (zumal mich diese fliegenden schwarzen "Mitesser" schon immer genervt haben)

Samstag, 24. September 2011

REQUIEM by Robert Louis Stevenson


Under the wide and starry sky,
Dig the grave and let me lie.
Glad did I live and gladly die,
And I laid me down with a will.

This be the verse you grave for me:
Here he lies where he longed to be;
Home is the sailor, home from the sea,
And the hunter home from the hill.

Mittwoch, 21. September 2011

Apple of Sodom

Auch wenn ich heute vieleicht ein bisschen in Rätseln spreche, liebe Freunde der Nacht, aber die Quintessenz der letzten Tage kann ich wirklich nur so zusammenfassen:
Ich habe den Apfel der Erkenntniss gegessen und bin vergiftet worden.




Deliver us from Evil - Vater unser


Montag, 19. September 2011

In Between Days

Heute war ein merkwürdiger Tag, voll fehlinterpretierter Hoffnungen und "Desillusionen". Kein verlorener Krieg, aber eine Schlacht, wie ich denke.
Ich bin hundemüde, habe - ausnahmsweise - mal keine Lust, die Nacht zum
Tage zu machen, aber von selbiger kann ich mich auch noch nicht wirklich trennen.
...irgendwas hat heute gefehlt


The Cure - In Between Days






Donnerstag, 15. September 2011

Babyface

Tja, liebe Freunde der Nacht, manchmal ist es doch von Vorteil, wenn man wie ein echter Nerd aussieht - und, mit Brille und Halbglatze, schon ein wenig "reifer" rüberkommt.
Ich benutze ja nun regelmäßig die Bahnstrecke Aachen-Heerlen *hüstel*. Bisher gab's da, was ich persönlich erlebt gabe, nie eine Grenzkontrolle am niederländisch-deutschen (Zug-)Grenzübergang in Herzogenrath. Heute war es dann soweit: schwer bewaffnete Grenzschützer haben den Zug in Beschlag genommen - und sich nicht etwa auf mich, sondern ausschließlich auf das bunte gekleidete Mädchen mit dem lustigen Strickmützchen auf dem Kopf gestürzt - und nur sie und ihre FreundInnen hatten sie in der Mangel.
Ich habe dann den Grenzbeamten auch mal vorsichtshalber recht nett angelächelt - aber meinen Ausweis bzw. meine Person wollte wollte er dann doch nicht inspizieren...
Puuuh!


Dienstag, 13. September 2011

Burtscheids neue Website

Es gibt jetzt auch eine eigenständige Website über den Stadteil Aachens, in dem ich aufgewachsen bin (ist wirklich schön dort!):
http://www.burtscheid.com/


Kurz ein Lebenszeichen

Puuh, Freunde der Nacht. Das waren ein paar turbulente Tage.
Unter anderem war bei mir die Heizung ausgefallen (Ich habe eine sog. Gastherme = Pumpe und Schalter waren kaputt). Am Samstag war es ja Goth sei Dank nochmal recht sommerlich. Aber jetzt wird's langsam aber sicher frisch (und meinereiner hat's gerne warm) - besonders nachts. Ich bin froh, dass das Ding wieder funktioniert. Dann hat sich noch zwischenmenschlich bzw. wohnungstechnisch allgemein etwas (Positives, wie ich denke) getan. Möglicherweise werde ich in nicht allzu ferner Zukunft umziehen. Aber das sind im Prinzip noch "ungelegte Eier" - und was damit ist, das hat auch meine Mutti mir einst immer wieder gepredigt... *zwinker*
Also, demnächst mehr auf dieser Welle.
Haltet die Ohren steif!


Donnerstag, 1. September 2011

Taliban ade - oder: guten Morgen, alter Sack!

So, liebe Freunde der Nacht. Ich war beim Friseur und habe mir den Vollbart abrasiert (Wow! - nass und ohne zu bluten wie ein Schwein!).
Das hatte ich zwar schon länger vor, aber so richtig den Ausschlag hat gestern die Aussage einer Bekannten gegeben, als es um ein mögliches Zusammenziehen in einer WG ging, die - sinngemäß - gesagt hat: "Baah, ich zieh doch nicht zusammen mit so einem häßlichen, alten Sack in ein Haus!"
(Ihr Freund sitzt derzeit übrigens - für mehrere Jahre - im Knast).

Dass wir uns nicht falsch verstehen: ich will gar nichts von ihr (es geht mir dabei ausschließlich um die Hausnutzung, die andernfalls u.U. gar nicht möglich wäre. Und aus "technischen" Gründen müsste dort ggfls. eine Person aus Familie X mit einziehen.) Außerdem will ich Euch hier sowieso nur die Schonungslosigkeit so einer Aussage bzw. Einstellung vor Augen führen.
Mensch, ich bin 42 - und im Kopf sicher jünger als manch einer mit 25!
Dass so etwas das Selbstwertgefühl der entsprechenden Person verletzt, liegt auf der Hand, oder?

Immer wieder, in meinem ewig währenden K(r)ampf, muss ich leider feststellen, dass gerade Frauen (selbst wenn es um ein platonisches Zusammensein geht) extrem gesteigerten Wert auf einen jungen "Partner" (in welcher Form auch immer) legen, der selbstredend auch blendend aussehen muss.
*seufz*

Ich werde das wohl nie kapieren. Was ist denn schlimm daran, wenn ein intelligenter Mann, der das Herz am rechten Fleck trägt, pummelig ist - und nicht viel Geld für Kleidung oder (überhaupt keins) für teuren Elektronik-Schickscnack bzw. ein Auto hat, solange er gute Umgangsformen hat und sich pflegt??

Ich muss es mal wie die Schwaben sagen:
"I blick's net!"

Dienstag, 30. August 2011

Jesse Pinkman (Aaron Paul) spielt den Shooter "Rage"

Breaking Bad: Jesse Pinkman spielt "Rage"
- und bekommt dabei Flashbacks zum Mord an Gale Boetticher


Keine Zeit

Alles, was ich in letzter Zeit von vielen Menschen zu hören kriege, ist: "Dazu fehlt mir die Zeit!" Ach, merkwürdig - für die schönen Dinge der Welt haben diese Menschen immer Zeit(!). Dann sollen sie doch wenigstens ehrlich sagen: "Da habe ich jetzt keine Lust zu" oder "Du bist es mir einfach nicht wert, um mich mit (Sachen von) dir auseinanderzusetzen!"
- oder sehe ich das falsch?

Sonntag, 28. August 2011

Warum?

Irgendwie ist im Moment alles scheiße und ich fühl' mich tierisch allein'.
Ich habe wieder den ganzen Tag für mich inne Bude gesessen. Wo soll ich
denn auch hin - so ganz ohne Geld und ohne Anhang??
Manchmal oft beneide ich die Menschen, die im wahren Leben Freunde ha-
ben - muss schön sein, so etwas.

Nun, so habe ich also den gesamten "Tag des Herrn" mutterseelen allein mit meinem Computerspiel verbracht... und dabei mein Radio gehört - hört ja sonst auch kein Schwein (dabei hatte ich heute so ein schönes Programm zusammengestellt).

Schön ist wirklich anders(!).



Damien Rice - 9 Crimes




Freitag, 26. August 2011

Do The Wrong Thing - oder: Life's a BiItch

Tja, liebe Freunde, ich weiß nicht, ob ihr diesen Film von 1991, "Boyz in the Hood" kennt, in dem es um das harte Leben im Ghetto geht - und in dessen Kernaussage man(n) sich ständig den moralischen Imperativ "Do the right thing!" vor Augen halten soll.
Nun, das habe ich jahrelang gemacht bzw. versucht. Und was ist dabei rausgekommen?? Ein echter Gau (also ein "Größter anzunehmender Unfall"). Schrecklich! Seit ein paar Wochen habe ich nun mal probeweise das Gegenteil von "Do the right thing" gemacht. Und was ist dabei rausgekommen? Bisher für mich nur Gutes. Wisst Ihr was, Freunde, dieses Statement des Lebens frustriert mich.
 -  Life's a bitch!

Samstag, 20. August 2011

Statement zum Thema

Mein aktuelles (vielleicht zweideutiges) Statement
zum stets interessanten Thema Drogenkonsum ist heute:
Ich bin froh, (noch) am Leben zu sein! *zwinker*

Mittwoch, 17. August 2011

Liebe

Ich befinde mich praktisch in einer Zwickmühle, liebe Freunde:
Ich bin wieder einmal einer Frau im Internet ein wenig näher gekommen. Ihre Art (und übrigens auch ihr Aussehen), da komme ich gut mit klar. Und ein Instinkt in mir sagt mir: "da geht was!". Sie bezeichnet sich selbst als 'weiblichen Nerd' (das würde ja gut zu mir passen...). Außerdem kommt sie auch aus meiner Stadt. Bei Facebook postet sie auch oft, dass sie sehr einsam ist (mehr indirekt als gerade raus, allerdings). Außerdem merke ich an ihren Reaktionen, dass sie mich wohl auch mag.
"Worauf wartest Du dann noch - geh mal bei ihr vorbei - oder lade sie ein!", werdet Ihr jetzt vermutlich sagen.
Nun, die ganze Angelegenheit hat nur einen klitzekleinen (wortwörtlichen) Schönheitsfehler: mein Aussehen.
Bei einer ähnlichen Internetbekanntschaft vor ein paar Jahren (mit viel Schwärmerei übrigens!), war es sofort aus, als wir uns dann mal in natura getroffen hatten. Damals hatte ich - nach langem Drängen der Frau - meine, um es mal so auszudrücken, emotionale Firewall letztendlich dann doch deaktiviert - und wurde, später im wahren Leben, aufs Böseste verletzt.
Diese Erfahrung und den Schmerz würde ich mir gerne diesmal ersparen.
Auf der anderen Seite habe ich die ständige Einsamkeit aber auch gründlich satt.

Was tun? - eine wirklich schwierige, unbefriedigende Situation
**seufz**


Schöngeist - Nie mehr allein


Dienstag, 16. August 2011

Final Destination 5

Ich habe mir eben "Final Destination 5" angesehen. Und ich muss sagen: klasse
(vor allem das Ende)!

Ich will auch ein bisschen spoilern, sage dazu aber nichts weiter - und füge nur das Bild aus dem Film an: *zwinker*



Kansas - Dust in the Wind


Sonntag, 14. August 2011

F.E.A.R.

Da ist es wieder dieses, schwere drückende, fiese Angstgefühl...

It's Slut-Walk-Time, Babes!


Weltweit gehen Frauen gegen Sexismus und sexuell motivierte Belästigung
auf die Straße. Hier der Artikel in meinem Hauptblog.

Samstag, 13. August 2011

Arbeit auch  mit  Penis möglich??

Seit vielen Jahren suche ich verweifel einen sog. Nebenjob, um meine 'Grundsicherung nach SGB XII' etwas aufzubessern.
Glaubt mir Freunde, ich bin wirklich alles andere als wählerisch. Ich schaue in die Zeitung (jedenfalls in diese, die ich mir leisten kann), klappere Läden ab... usw.
Fast immer schauen mich die (für mich vermeintlichen) Arbeitgeber dort an und sagen, nach kurzem Zögern: "Ach, wissen Sie, eigentlich suchten wir ja eine Frau..."

Ich empfinde das fast schon als gemein - das ist quasi umgekehrter Sexismus.
Und außerdem: warum schreiben die Leute das dann nicht in ihre Anzeigen
oder auf ihre Aushänge??

Freitag, 12. August 2011

Schreib um dein Leben!

Ich habe mich dazu entschlossen, für den Wettbewerb "Schreib um dein Leben" auch eine Geschichte von mir ins Rennen zu schicken, nämlich "Ein Licht in finsterster Nacht".

Mal schau'n, vielleicht kriege ich ja einen Trostpreis... *lach*




Das ganze ist eine Kooperation von Ratpack Films
und dem
Fantasy Filmfest

Donnerstag, 11. August 2011

Ein gutes Gefühl

...gebraucht zu werden

Ich habe heute - nach einem Anruf bzw. der Bitte um "Nothilfe" - einer Freundin, die sich ein neues Mini-Notebook gekauft hat, geholfen. Sie kam nicht ins Internet und hatte auch Schwierigkeiten, den Druckertreiber neu zu installieren, weil das Gerät nicht mehr über ein CD-Rom-Laufwerk verfügt.
Eingentlich alles kein großer Akt für mich. Dennoch war es ein sehr schönes Gefühl auch mal etwas Sinnvolles getan zu haben bzw. gebraucht zu werden(!).

Montag, 8. August 2011

Planet der Hunde

Dass ich ein sehr großer Hundefan bin, sollte sich bei den Menschen, die mich jetzt einige Zeit online oder im wahren Leben verfolgt haben, wohl rumgesprochen haben. Vielleicht auch die Tatsache, dass ich derzeit - aufgfrund widriger Lebensumstände - leider ohne vierbeinige/n Begleiter bin.
Ich war ja vorletztes Wochenende bei Ronnie. Unsere Wege haben sich wohl so schnell wieder verloren, wie sie sich gefunden haben. Schade!
Na ja, jedenfalls hat Ronnie auch einen Hund, einen Jack Russel Terrier.
Diese Tiere sind derzeit ja schwer in Mode.

Als ich ihm dann den bekannten (und eigentlich ja auch richtigen) Spruch: "Der Hund ist dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde" aufsagte, entgegnete Ronnie etwas, das relativ ungewöhnlich war - und mir noch lange im Gedächtnis blieb: "Weißt du, Frank, wenn Hunde auch nur annähernd über die intelektuellen Fähigkeiten von uns verfügen würden, würden sie die Menschheit versklaven."

Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen...

Ich wünsche eine gute Nacht!


Sonntag, 7. August 2011

Schuld

Ich habe die letzten Tage länger darüber nachgedacht, wer eigentlich Schuld daran trägt, dass ich so geworden bin, wie ich es bin (unter anderem neurotisch).
Die ganze Schuld ist sicher nicht bei den Eltern zu suchen. Dennoch ist es schon erstaunlich, wie ruhig und ausgeglichen ich immer zurückgekommen bin, wenn ich mal ein paar Tage oder Wochen von zu Hause weg war.
Leider hielt dieser Zustand immer nur sehr kurze Zeit (manchmal nur Stunden) an.

Samstag, 6. August 2011

Prevolution

Ich habe mir gerade "Planet der Affen - Prevolution" (Rise Of The Planet of The Apes - 2011) angeschaut. Ein wirklich guter Film. Da kann man sich fast fragen: Wie haben die das mit den unzähligen lebensechten Affen gemacht?? Ich würde gerne mal ein Making-Of dazu sehen.


117:5

Was macht man, wenn man starke Antidepressiva nehmen muss, die einen dann auch nachts nicht mehr schlafen lassen??

Nun gut, man kann dann auch wieder (verschriebene) "Downer" nehmen. Aber die ständigen Wechselwirkungen - und die ständige Rezept-Chemie - das kann es auf Dauer doch nicht sein.

Hhhm - stattdessen Schäfchen zählen ?

Irgendwie wirkt das für mich persönlich nicht so gut. Ich habe festgestellt, dass mir einfache Rechnenaufgaben, wie z.B. Bruchrechnen auf "1. Klasse - Niveau" da wesentlich besser helfen. Wenn ich so etwas lange genug mache, habe ich keine Lust mehr - und schlafe ein. *zwinker*

Freitag, 5. August 2011

Die kleine Kneipe an unserer Ecke

- eine aussterbende Art??

Als ich neulich wieder durch die heiligen Straßen unserer Stadt wandelte, kam ich, wie beinahe täglich, an der kleinen Kneipe bei uns um die Ecke vorbei. Fast wäre ich über einen dort "entlaufenen" Pudel gestolpert. Die Rentnerin, der das Tier gehörte, konnte den Hund aber schon bald wieder einfangen.

Dieses kleine Erlebnis hat mich dazu veranlasst einmal näher über Aachens kleine Kneipen (die übrigens immer weniger werden) - und ihre Stammkundschaft, meist im Rentenalter, nachzudenken...

Seien wir doch mal ehrlich: Kneipen sind unter dem jugendlichen Publikum ziemlich out: man geht "inne Disse", aufs Konzert oder direkt zum Festival. Wem das Geld für solche Veranstaltungen fehlt, der macht eine Facebook-Party - oder geht gleich in'n Park.

Überhaupt, das gemütliche "Bier umme Ecke" (oder zwei, oder drei, oder vier...) ist doch ziemlich out. Trinken heutzutage ist Krieg, ist Kampf. Komasaufen ist angesagt! Dazu noch ein nächsen Pep, ein paar "Teile" eingeschmissen usw... Filmriss garantiert.

Ich erinnere mich noch an das Aachener Kneipenleben in den 1990ern, als ich nachts als Taxifahrer unterwegs war. Junge, da war aber Highlife die ganze Nacht: Jupp kam von Kneipe A, wollte noch in Straße B die Gerda und dem Franz abholen, dann nach Kneipe C. Später wieder abholen von Kneipe C, noch üner Kneipe D und dann alle zusammen zum Katerfrühstück nach Kneipe E...

Irgendwie schade - ein Stück Nostalgie stirbt aus.





(auch zu lesen auf http://www.shitblogging.de)   
http://francis-welt.blog.de/2011/08/05/kleine-kneipe-ecke-11615120/


Westernhagen - Hier in der Kneipe fühl ich mich frei


Montag, 1. August 2011

Kiffersenioren

Wie mögen wir Kiffer wohl abhängen - und "rüberkommen",
wenn wir mal in der "Rentnergang" sind?!
Die Vorstellung ist irgendwie skurril - aber nett (!)


Sonntag, 31. Juli 2011

Ein Tag bei Ronnie

Ich war heute den ganzen Nachmittag und Abend bei Ronnie und habe ihm geholfen, seinen Computer wieder flott zu machen bzw. aufzuräumen und Viren zu entfernen.
War cool bei ihm. Ich habe sogar überlegt, zu ihm in die Plattenbausiedlung zu ziehen (nicht zuletzt, da ich bei meinem derzeitigen Vermieter mehr als unbeliebt bin!).


Mal schau'n...

Freitag, 29. Juli 2011

Crystal

Ich habe eben meinen Breaking-Bad-In-Real-Life-Kumpel Ronnie wieder getroffen. Mensch, das war vielleicht cool. Ich habe mich tierisch gefreut, zumal wir uns wohl nach 2006 irgenwie aus den Augen verloren hatten. Nun gut, Ronnie musste zwischenzeitlich auch für 4 Jahre in "Staatspension"... *zwinker*.
Jedenfalls hänge ich ab sofort wieder mit ihm ab.

Mittwoch, 27. Juli 2011

As Time Goes By

Heute habe ich vor dem Aldi einen ehemaligen Freund gesehen. Da ich ihn aber auch nicht unbedingt als Feind betrachten würde, war ich kurz davor, ihn zu begrüßen, mit Namen anzusprechen. Doch ich merkte, dass er mich nicht erkannte. Er brabbelte etwas in seinen (tatsächlichen) Bart. Da bin ich einfach weiter gegangen, ohne mich zu erkennen zu geben.
Ich meine, ich habe derzeit ja auch einen langen, grauen Rauschebart und würde mich nicht unbedingt als 'gestylt' bezeichnen. Aber XXXXX ist in den letzten 5-6 Jahren schon irgendwie auf den Hund gekommen (nicht nur wegen seines vierbeinigen Begleiters).
Was konsequenter Drogenkonsum (harte Sachen, vermutlich "Speed"), falsche Freunde und bittere Armut doch so aus den Menschen machen - übel!


Das Ganze hat mich heute doch recht ratlos,
nachdenklich und ein wenig traurig zurückgelassen...

Dienstag, 26. Juli 2011

Chihuahua

Heute ist mir eine ältere Dame im Supermarkt begegnet, die (natürlich verbotenerweise) ihren Hund mitgenommen hatte. Ich habe ihren Chihuahua kurz gestreichelt - und mir ist wieder einmal aufgefallen, wie sehr ich meine eigenen Hunde bzw. die meiner (ehemaligen) Familie vermisse...

Montag, 25. Juli 2011

Der silbergraue Luchs [The silvershade lynx]

In diesem Video findet sich eine gute Widerspiegelung dessen, wie ich
mich sehr oft fühle: ganz alleine - und ohne Familie...

Sonntag, 24. Juli 2011

Nachtspaziergang

Heute fühlte ich mich irgenwie 'anders' - nicht unangenehm anders, sondern irgendwie wie vor 6 Jahren das letzte Mal, als ich noch Freunde hatte. Schwer zu beschreiben, dieser Zustand. Irgendwie war es auch fast ein wenig, als könne ich mich von außen betrachten...
Eine merkwürdige Stimmung an diesem Herbsttag im Juli.

Jedenfalls fühlte ich mich, alleine in meiner kleinen Wohnung, irgendwie eingeengt und hatte daher beschlossen, einen kleinen Nachtspaziergang durch die ausgestorbenen Straßen Aachnens zu unternehmen.
Also schnappte ich mir meine Jacke und spazierte durch das gelblich-fahle Licht der Straßenlaternen hinaus in die Nacht.
Ganz in unserer Nähe gibt es übrigens einen kleinen Kuriositätenladen, für das Erkunden seiner Auslage habe ich mir heute besonders viel Zeit gelassen.
Danach ging es weiter Richtung Park. Auf einem etwas zurück liegenden Parkplatz machte ich eine interessante Entdeckung: eine sog. Stromtankstelle des Aachener Energieunternehmens STAWAG in Aktion:

(leider war es zu dunkel, um ein Bild zu machen, aber in etwa so sah das dann auf dem Parkplatz aus:)



Die Technische Hochschule der Stadt Aachen hat ja gerade sowieso auch ein eigenes Elektroauto entwickelt:



Danach gin es dann zu meiner finsteren Lieblingsstelle im nahe gelegenen Park: einer alten Holzbank, auf der ich minutenlang verweile, nachdenke und den Sternenhimmel betrachte...


Derzeitiges Serienfieber:

"V - die Besucher" (Re-Imagined, 2009):

(bedeutet: John May lives)




...und ständig locken die Umdrehungen

Seit ich nicht mehr "ziehe" und auch derzeit keine Kohle für Hasch habe, ist es noch langweiliger und trister in meinem kleinen "verrosteten Käfig" in der Jakobstraße.
Und seitdem ich - schmerzhaft und am eigenen Körper - gemerkt habe, dass ich offenbar keinen Alkohol mehr vertrage, ist der Ofen praktisch komplett aus.
Dennoch: Gestern habe ich es nochmal gewagt: ich habe mir drei Dosen Bier gekauft (die sog. Pennerbomben (=Tetrapacks mit 1,5l. Billigwein) kaufe ich nicht mehr, weil der Fusel darin zu viel Sulfate enthält).
Ich hatte nur zwei davon am Abend getrunken - und siehe da: Ich habe in der NaNacht wieder einen herrlichen Wadenkrampf bekommen. Goth sei Dank war es nicht schlimm wie letztens, als ich eine ganze Serie von Spasmen (sieben Stück innerhalb von nur drei Stunden) bekommen hatte...


Samstag, 23. Juli 2011

Second Life - First Life?

Dasein im Schatten der blauen Pille

Hhhm, wie soll ich anfangen?
Also, ich habe mich gestern tierisch über einen Bug in einem Computerspiel geärgert, so dass ich dieses nicht, wie als Gamefreak gewohnt, komplett durchspielen konnte. Viel habe ich zwar nicht verpasst, denn dieser Bug (oder auch 'Glitch' genannt) trat im finalen Kampf, kurz vor Schluss, gegen den Endgegener auf. Es ist also "nur" der Endkampf und der Abspann, den ich im Prinzip verpasst habe. Dennoch, wie gesagt, ich habe mich tierisch darüber geärgert - über mich, das Spiel, die Entwickler (die schlampig gearbeitet haben) und die Welt!
Auch heute noch bin ich, wenn ich an die entsprechende Nacht und die 4 Stunden vergeblichen Versuchens zurückdenke, etwas säuerlich...

Warum schreibe ich das Ganze hier - und was hat das mit der Überschrift dieses Eintrages zu tun??
Nun, ich merke (nicht nur) an solchen Reaktionen, wie wichtig mir Computerspiele, die virtuelle Welt allgemein und soziale Netzwerke wie auch meine Blogs im Lauf der letzten Jahre geworden sind. Es ist keine Sucht, nein, anders - es ist ein kompletter Lebensersatz geworden(!)
Ich lebe praktisch gar nicht wirklich, mein kompletter Tagesablauf findet, mit kurzen Unterbrechungen, in der virtuellen Welt statt.
Und wenn ich dann früh morgens Schlafen gehe, freue ich mich schon auf meine Träume, in denen kann ich frei sein, wirklich leben.


Ja, ich bin im Laufe der letzten Jahre zu einem Nerd geworden.
Ja, ich gehe ungeren auf die Straße, schotte mich ab.


Allerdings gibt es für diese 'Soziale Phobie' auch einen zwar traurigen aber trifftigen Grund. Ich mache das nicht umsonst:
Ich bin arbeitslos, sehe schlecht aus (bin übergewichtig, ein sog. BBB-Typ), habe keinerlei Kohle (auch nicht zum Rausegehen bzw. fürs Kino) und trage - notgedrungen - die letzten Fetzen aus der Altkleidersammlung.

Dass man da nicht gerne unter Menschen geht - und (eigentlich) lieber tot sein möchte, ist nachvollziehbar, denke ich... *grübel*


Borderline: späte Erkenntniss

Lange habe ich darüber nachgedacht, was der ganze Zirkus (2005 - 2006) mit Katrin (einer an Borderline erkrankten Frau) sollte - und warum Katrin seinerzeit gerade mich, einen mittelmäßigen, aleinstehenden Taxifahrer, für ihre Spielchen ausgesucht hatte.
Es war eine schwierige Zeit voller Lügen - die mich nicht zuletzt den Rest meiner geistigen Gesundheit gekostet hat(!)...

Heute erst ist mir mein eigener, damaliger Denkfehler (den man mir, objektiv gesehen, aber eigentlich zu dieser Zeit nicht verübeln konnte, denn Katrin hat mir ihre Krankheit - und ihre Bindung -stets verschwiegen) aufgefallen:

Ich habe (mögliche) Liebe mit reinem "Fremdficken" (läuft unter Promiskuität bei der sog. Emotional Instabilen Persönlichkeitsstörung) verwechselt. Und deshalb hat sie gerade mich, als alleinstehenden, vermeintlich lockeren und einsamen Typen ausgewählt...

Nun, das macht die Sache auch nicht schöner, aber ich verstehe jetzt endlich halbwegs... auch wenn mir selbst (als ebenfalls von der Krankheit Betroffener) diese sprichwörtliche Unart nicht zu eigen ist.


Johnny Cash - Hurt


Dienstag, 19. Juli 2011

HUCH! (Memories -2-)

Mai 1969 - mit meiner geliebten Oma



...man beachte auch die Geheimratsecken, die ich schon als Baby hatte!

WE ARE THE NIGHT

...da war mir gerade nach.
ist doch witzig - auf Englisch

Montag, 18. Juli 2011

Lustig ist das Internatsleben!

Ach du dickes Ei!
- Und ich dachte schon, ich hätte ein Sch..ßleben auf dem Internat gehabt...


Essen in der Suppenküche



Heute war ich wieder mal in der Suppenküche essen. Eine Erfahrung, die ich mir gerne erspart hätte.
Wird wirklich Zeit, dass mir jemand mal einen halbwegs gescheiten Job vermittelt bzw. ich endlich einen finde (von der Sozialhilfe kann man nicht wirklich leben).
Aber wenigstens bin ich satt geworden.






P.S: Ich find's übrigens zeimlich daneben, dass einige Leute bei twitter mich genau in dem Moment "entfolgt" haben, als ich dieses Posting veröffentlicht habe. Ehrlichkeit wird in dieser Welt nicht belohnt...

Hurra! Staffel 04 @Breaking Bad hat begonnen!

Die gute Nachricht zuerst: Walter White und Jesse Pinkman haben beide überlebt.
Wie's weitergeht??
- Nun, genug gespoilert - lasst Euch überraschen!




http://www.imdb.com/title/tt0903747/
http://www.breakingbad.de/
http://www.amctv.com/shows/breaking-bad


Hier ein kleiner Appetizer (aus S04E01):




Einbetten:

Sonntag, 17. Juli 2011

[Gedicht] Locksley Hall - Alfred Tennyson

Locksley Hall by Alfred, Lord Tennyson

long and beautiful



Comrades, leave me here a little, while as yet ‘t is early morn:
Leave me here, and when you want me, sound upon the bugle-horn.

‘T is the place, and all around it, as of old, the curlews call,
Dreary gleams about the moorland flying over Locksley Hall;

Locksley Hall, that in the distance overlooks the sandy tracts,
And the hollow ocean-ridges roaring into cataracts.

Many a night from yonder ivied casement, ere I went to rest,
Did I look on great Orion sloping slowly to the West.

Many a night I saw the Pleiads, rising thro’ the mellow shade,
Glitter like a swarm of fire-flies tangled in a silver braid.

Here about the beach I wander’d, nourishing a youth sublime
With the fairy tales of science, and the long result of Time;

When the centuries behind me like a fruitful land reposed;
When I clung to all the present for the promise that it closed:

When I dipt into the future far as human eye could see;
Saw the Vision of the world and all the wonder that would be.–

In the Spring a fuller crimson comes upon the robin’s breast;
In the Spring the wanton lapwing gets himself another crest;

In the Spring a livelier iris changes on the burnish’d dove;
In the Spring a young man’s fancy lightly turns to thoughts of love.

Then her cheek was pale and thinner than should be for one so young,
And her eyes on all my motions with a mute observance hung.

And I said, “My cousin Amy, speak, and speak the truth to me,
Trust me, cousin, all the current of my being sets to thee.”

On her pallid cheek and forehead came a colour and a light,
As I have seen the rosy red flushing in the northern night.

And she turn’d–her bosom shaken with a sudden storm of sighs–
All the spirit deeply dawning in the dark of hazel eyes–

Saying, “I have hid my feelings, fearing they should do me wrong”;
Saying, “Dost thou love me, cousin?” weeping, “I have loved thee long.”

Love took up the glass of Time, and turn’d it in his glowing hands;
Every moment, lightly shaken, ran itself in golden sands.

Love took up the harp of Life, and smote on all the chords with might;
Smote the chord of Self, that, trembling, pass’d in music out of sight.

Many a morning on the moorland did we hear the copses ring,
And her whisper throng’d my pulses with the fullness of the Spring.

Many an evening by the waters did we watch the stately ships,
And our spirits rush’d together at the touching of the lips.

O my cousin, shallow-hearted! O my Amy, mine no more!
O the dreary, dreary moorland! O the barren, barren shore!

Falser than all fancy fathoms, falser than all songs have sung,
Puppet to a father’s threat, and servile to a shrewish tongue!

Is it well to wish thee happy?–having known me–to decline
On a range of lower feelings and a narrower heart than mine!

Yet it shall be; thou shalt lower to his level day by day,
What is fine within thee growing coarse to sympathize with clay.

As the husband is, the wife is: thou art mated with a clown,
And the grossness of his nature will have weight to drag thee down.

He will hold thee, when his passion shall have spent its novel force,
Something better than his dog, a little dearer than his horse.

What is this? his eyes are heavy; think not they are glazed with wine.
Go to him, it is thy duty, kiss him, take his hand in thine.

It may be my lord is weary, that his brain is overwrought:
Soothe him with thy finer fancies, touch him with thy lighter thought.

He will answer to the purpose, easy things to understand–
Better thou wert dead before me, tho’ I slew thee with my hand!

Better thou and I were lying, hidden from the heart’s disgrace,
Roll’d in one another’s arms, and silent in a last embrace.

Cursed be the social wants that sin against the strength of youth!
Cursed be the social lies that warp us from the living truth!

Cursed be the sickly forms that err from honest Nature’s rule!
Cursed be the gold that gilds the straiten’d forehead of the fool!

Well–’t is well that I should bluster!–Hadst thou less unworthy proved–
Would to God–for I had loved thee more than ever wife was loved.

Am I mad, that I should cherish that which bears but bitter fruit?
I will pluck it from my bosom, tho’ my heart be at the root.

Never, tho’ my mortal summers to such length of years should come
As the many-winter’d crow that leads the clanging rookery home.

Where is comfort? in division of the records of the mind?
Can I part her from herself, and love her, as I knew her, kind?

I remember one that perish’d; sweetly did she speak and move;
Such a one do I remember, whom to look at was to love.

Can I think of her as dead, and love her for the love she bore?
No–she never loved me truly; love is love for evermore.

Comfort? comfort scorn’d of devils! this is truth the poet sings,
That a sorrow’s crown of sorrow is remembering happier things.

Drug thy memories, lest thou learn it, lest thy heart be put to proof,
In the dead unhappy night, and when the rain is on the roof.

Like a dog, he hunts in dreams, and thou art staring at the wall,
Where the dying night-lamp flickers, and the shadows rise and fall.

Then a hand shall pass before thee, pointing to his drunken sleep,
To thy widow’d marriage-pillows, to the tears that thou wilt weep.

Thou shalt hear the “Never, never,” whisper’d by the phantom years,
And a song from out the distance in the ringing of thine ears;

And an eye shall vex thee, looking ancient kindness on thy pain.
Turn thee, turn thee on thy pillow; get thee to thy rest again.

Nay, but Nature brings thee solace; for a tender voice will cry.
‘T is a purer life than thine, a lip to drain thy trouble dry.

Baby lips will laugh me down; my latest rival brings thee rest.
Baby fingers, waxen touches, press me from the mother’s breast.

O, the child too clothes the father with a dearness not his due.
Half is thine and half is his: it will be worthy of the two.

O, I see thee old and formal, fitted to thy petty part,
With a little hoard of maxims preaching down a daughter’s heart.

“They were dangerous guides the feelings–she herself was not exempt–
Truly, she herself had suffer’d”–Perish in thy self-contempt!

Overlive it–lower yet–be happy! wherefore should I care?
I myself must mix with action, lest I wither by despair.

What is that which I should turn to, lighting upon days like these?
Every door is barr’d with gold, and opens but to golden keys.

Every gate is throng’d with suitors, all the markets overflow.
I have but an angry fancy; what is that which I should do?

I had been content to perish, falling on the foeman’s ground,
When the ranks are roll’d in vapour, and the winds are laid with sound.

But the jingling of the guinea helps the hurt that Honour feels,
And the nations do but murmur, snarling at each other’s heels.

Can I but relive in sadness? I will turn that earlier page.
Hide me from my deep emotion, O thou wondrous Mother-Age!

Make me feel the wild pulsation that I felt before the strife,
When I heard my days before me, and the tumult of my life;

Yearning for the large excitement that the coming years would yield,
Eager-hearted as a boy when first he leaves his father’s field,

And at night along the dusky highway near and nearer drawn,
Sees in heaven the light of London flaring like a dreary dawn;

And his spirit leaps within him to be gone before him then,
Underneath the light he looks at, in among the throngs of men:

Men, my brothers, men the workers, ever reaping something new:
That which they have done but earnest of the things that they shall do:

For I dipt into the future, far as human eye could see,
Saw the Vision of the world, and all the wonder that would be;

Saw the heavens fill with commerce, argosies of magic sails,
Pilots of the purple twilight dropping down with costly bales;

Heard the heavens fill with shouting, and there rain’d a ghastly dew
From the nations’ airy navies grappling in the central blue;

Far along the world-wide whisper of the south-wind rushing warm,
With the standards of the peoples plunging thro’ the thunder-storm;

Till the war-drum throbb’d no longer, and the battle-flags were furl’d
In the Parliament of man, the Federation of the world.

There the common sense of most shall hold a fretful realm in awe,
And the kindly earth shall slumber, lapped in universal law.

So I triumph’d ere my passion sweeping thro’ me left me dry,
Left me with the palsied heart, and left me with the jaundiced eye;

Eye, to which all order festers, all things here are out of joint:
Science moves, but slowly, slowly, creeping on from point to point:

Slowly comes a hungry people, as a lion, creeping nigher,
Glares at one that nods and winks behind a slowly-dying fire.

Yet I doubt not thro’ the ages one increasing purpose runs,
And the thoughts of men are widen’d with the process of the suns.

What is that to him that reaps not harvest of his youthful joys,
Tho’ the deep heart of existence beat for ever like a boy’s?

Knowledge comes, but wisdom lingers, and I linger on the shore,
And the individual withers, and the world is more and more.

Knowledge comes, but wisdom lingers, and he bears a laden breast,
Full of sad experience, moving toward the stillness of his rest.

Hark, my merry comrades call me, sounding on the bugle-horn,
They to whom my foolish passion were a target for their scorn:

Shall it not be scorn to me to harp on such a moulder’d string?
I am shamed thro’ all my nature to have loved so slight a thing.

Weakness to be wroth with weakness! woman’s pleasure, woman’s pain–
Nature made them blinder motions bounded in a shallower brain:

Woman is the lesser man, and all thy passions, match’d with mine,
Are as moonlight unto sunlight, and as water unto wine–

Here at least, where nature sickens, nothing. Ah, for some retreat
Deep in yonder shining Orient, where my life began to beat;

Where in wild Mahratta-battle fell my father evil-starr’d,–
I was left a trampled orphan, and a selfish uncle’s ward.

Or to burst all links of habit–there to wander far away,
On from island unto island at the gateways of the day.

Larger constellations burning, mellow moons and happy skies,
Breadths of tropic shade and palms in cluster, knots of Paradise.

Never comes the trader, never floats an European flag,
Slides the bird o’er lustrous woodland, swings the trailer from the crag;

Droops the heavy-blossom’d bower, hangs the heavy-fruited tree–
Summer isles of Eden lying in dark-purple spheres of sea.

There methinks would be enjoyment more than in this march of mind,
In the steamship, in the railway, in the thoughts that shake mankind.

There the passions cramp’d no longer shall have scope and breathing space;
I will take some savage woman, she shall rear my dusky race.

Iron-jointed, supple-sinew’d, they shall dive, and they shall run,
Catch the wild goat by the hair, and hurl their lances in the sun;

Whistle back the parrot’s call, and leap the rainbows of the brooks,
Not with blinded eyesight poring over miserable books–

Fool, again the dream, the fancy! but I know my words are wild,
But I count the gray barbarian lower than the Christian child.

I, to herd with narrow foreheads, vacant of our glorious gains,
Like a beast with lower pleasures, like a beast with lower pains!

Mated with a squalid savage–what to me were sun or clime?
I the heir of all the ages, in the foremost files of time–

I that rather held it better men should perish one by one,
Than that earth should stand at gaze like Joshua’s moon in Ajalon!

Not in vain the distance beacons. Forward, forward let us range,
Let the great world spin for ever down the ringing grooves of change.

Thro’ the shadow of the globe we sweep into the younger day;
Better fifty years of Europe than a cycle of Cathay.

Mother-Age (for mine I knew not) help me as when life begun:
Rift the hills, and roll the waters, flash the lightnings, weigh the Sun.

O, I see the crescent promise of my spirit hath not set.
Ancient founts of inspiration well thro’ all my fancy yet.

Howsoever these things be, a long farewell to Locksley Hall!
Now for me the woods may wither, now for me the roof-tree fall.

Comes a vapour from the margin, blackening over heath and holt,
Cramming all the blast before it, in its breast a thunderbolt.

Let it fall on Locksley Hall, with rain or hail, or fire or snow;
For the mighty wind arises, roaring seaward, and I go.




Lord Alfred Tennyson, 1835


Samstag, 16. Juli 2011

Huhn mit Gemüse

Heute habe ich mir ein leckeres Huhn* gekocht.
Essen ist der einzige Luxus, den ich mir in letzter Zeit - mal luxoriöser, so wie jetzt, mal "unluxoriöser" - erlaube, zumal ich ja auch keinen Alkohol mehr vertrage...
Nun ja, man sagt sowieso, dass Essen der Sex des Alters sei.


* die Preise für Lebensmittel sind schon wieder gestiegen:
1 Hähnchen (1.400 gr.) kostet jetzt ca. 3.00 Euro beim Discounter

Donnerstag, 14. Juli 2011

ENDLICH: Auch bei Google+



Endlich! Nun hat der Onkel auch das super-hyper-geile, absolut unverzichtbare
V-Lifestyle-Accessoir, zu dem man derzeit nur mit Einladung kommt: Google+:
https://plus.google.com/u/0/105165218297497538862

...wer den Onkel also mal besuchen will   *zwinker*

Montag, 11. Juli 2011

mein Baby

Seit einigen Tagen hat mein Radio jetzt auch nachts bzw. am frühen Morgen immer einige HörerInnen.
Ich weiß nicht, ob da eine meiner Blogfreundinnen (oder jemand bei Facebook?) mal kräftig die Werbetrommel gerührt hat - oder was sich da plötzlich verändert hat... ich kann nur so viel sagen, dass das - was immer es auch war - gewirkt hat.
DANKE!
Vielleicht geht's ja irgendwann mal wirklich bergauf mit Metropolis, würde mich jedenfalls tierisch freuen.




Radio Metropolis


Sonntag, 10. Juli 2011

Im Caprica-Fieber

Ich bin zurzeit im totalen Caprica-Fieber. Seit ewta einer Woche schaue ich jeden Tag 2-3 Folgen der "Battlestar Galactica"-Spin-Off-Serie "Caprica". Genau wie Ronald D. Moores "Battlestar Galactic (Re-Imagined)" von 2003 gehört "Caprica" wohl mit zu den besten SF-Serien der Welt. Bisher gibt es leider erst eine Staffel (mit 18 Folgen). Es ist saumäßig fesselnd. - Meine derzeitige Droge No. 1 *zwinker*









Memories (1)

Ich habe noch jede Menge Fotalben. Bis auf ein Ölgemälde, das meinen Vater zeigt, ist das so ziemlich alles, was mir je von einer Familie bzw. (toten) Verwandten geblieben ist.
Daher habe ich mir vorgenommen, hier, nach und nach,
je ein Bild aus vergangenen Tagen zu veröffentlichen.


Dieses Bild zeigt:
Vordere Person: mir unbekannt
Person links hinten: meine Großmutter
Person mitte hinten: meine Mutter
person rechts hinten: mein Großvater*

Wann diese Foto entstanden ist? - Da kann ich nur schätzen: Mitte der 1950er Jahre.

*mein Großvater hat vermutlich Selbstmord begangen: an einem schönen Frühlingstag ist er,
auf schnurgerader Strecke, mit seinem Wagen ungebremst gegen einen Baum gefahren...


gemütliche Runde bei Wein und Bier


Boytronic - Photographs


"3" Lyrics (von 'Disturbed')


i often wonder why i sit and wait to die
what have i done to justify the sentence they gave?
too many hours spent in darkness questioning...
"how and why"?
i can't remember many moments in the light
this retribution has defiled me to no end
and execution without merit looms ahead
tell me why!

i was a boy who had to live his own way
i never fit into the model they had designed
i chose a path less taken...
i stood with others who had often felt the same
we got stares from passersby
our dark attire seemed to frighten people away
and when three young boys died
they pointed fingers and entangled us in a lie!

...no hope in sight.....

i sit here terrified!
can't someone try to bring the truth to light?
won't anybody open up their eyes?
before the three of us have lost our lives!

why was everybody so damn afraid?
they blamed the devil for the heinousness of the crime
and to justify their own faith
we were labeled followers of satan for a time
the three of us were attacked and disgraced
for many hours we were questioned and someone lied
one of us couldn't take it
his simple manner was manipulated in time....
fear made him lie....

now i sit here terrified!
can't someone try to bring the truth to light?
won't anybody open up their eyes?
before the three of us have lost our lives!

now i am terrified!
can't someone try to bring the truth to light?
won't anybody open up their eyes?
before the three of us have lose our lives!

can't anybody see through their disguise?!
believe we didn't take their lives!
and now the three of us have lost our lives...

i often wonder why i sit and wait to die
what have i done to justify the sentence they gave?
too many hours spent in darkness questioning...
"how and why"?


Samstag, 9. Juli 2011

Vater unser in der Hölle (Vorsicht: Trigger-Gefahr!!)

Als selbsterklärter Misanthrop bin ich, zugegebenermaßen, was Menschen betrifft, weder in die positive noch negative Richtung leicht beeindruckbar. Dennoch: was ich da in dem Buch, das mir eine Freundin geliehen hat, bis jetzt (und es wird augenscheinlich noch schlimmer) lesen musste, hat mich tief erschüttert und zutiefst traurig gemacht. Ich selbst habe bisher keine Kinder, aber was da ein Vater seinem eigenen Kind, einer einjährigen Tochter, antut, ist für mich so krank, ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen. Wie er dem kleinen, zerbrechlichen Wesen in einem Moment so etwas wie Zuwendung gibt, es ananlächelt - das kleine Mädchen strahlt zurück - und im nächsten Moment "die Hure" ins Schambein kneift, so dass das kleine Wesen seine Mundwinkel vor Schmerzen zum Weinen verzerrt...
Wie er dann seinen Penis in den Mund des einährigen Kleinkindes presst, so dass dieses keine Luft mehr bekommt [...]
Nur, um später am Tag wieder der fürsorgliche Papi zu sein.
Mir ist sowieso unbegreiflich, wie Mensch so etwas anderen Menschen, sogar Kindern, antun können, aber die eigene, kleine Tochter?! (und das sind angeblich erst die "harmlosen" Anfänge!!)
Ich bin selten sprachlos, aber diesr Frust macht mich schlussendlich stumm.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Kraft habe, dieses Buch weiter zu lesen...

auf zur Tafel

So, wir haben gleich 10.00 Uhr (für mich eine ungewohnt frühe Zeit), ich habe ca. 2 Stunden geschlafen - und jetzt geht's auf ins Ostviertel, zur "Tafel", meinen letzte Woche beantragten Einkaufsausweis abholen...

So, bin zurück von dem Verein - und es hat wieder Krach gegeben. Wenn ich mit meinem Geld auch nur noch halbwegs die immer höher werdenden Supermarktpreise bezahlen könnte, würde ich Tod und Teufel tun, nur nicht mehr dort hingehen.
Es ist eine echte Schande, dass ein 42jähriger Mann, der nicht raucht oder trinkt, dennoch nicht mit seinen 100 Euro im Monat auskommen kann  (!).

Am liebsten würde ich das mit dem Ausweis machen (aber es geht leider derzeit nicht):


Mittwoch, 6. Juli 2011

Thougts about Life and Death

Wenn einem jegliche Freude im Leben genommen ist, man weiß, dass man verloren ist, man ganz unten ist - eine Situation übrigens, aus der man schon jahrelang nicht rauskommt -, kaum noch etwas zu Essen hat und nicht an Gott bzw. ein Leben nach dem Tod glaubt.... dann könnte man sich eigentlich fragen, warum man diesen Leidenszustand nicht einfach beendet. Wenn nach dem Leben quasi der Stecker rausgezogen wird und man, so genommen, nie existiert hat - was macht es da eigentlich noch für einen Unterschied, wann man den Stecker raus zieht?! So etwas in der Art könnte man sich ja eigentlich fragen, oder?
Also, in meinem Fall glaube ich, die Antwort gefunden zu haben: Man hofft auf eine Chance, sein Leben irgendwann vor seinem Tod doch noch in Ordnung gebracht zu haben, einige Dinge wieder gut gemacht zu haben bzw. nur für einen kurzen Augenblick wenigstens ein bisschen Lebensqualität erleben zu dürfen...

Dienstag, 5. Juli 2011

Iron Doors

Ich habe mir eben den deutschen Independent-Film "Iron Doors" angesehen. Geht so ein bisschen in die Richtung "Cube". Am Anfang sind mir das Gequatsche und die Sprüche des Protagonisten (Axel Wedekind) ziemlich auf den Senkel gegangen - in der zweiten Filmhälfte hat's dann nicht mehr wirklich gestört. Ziemlich unblutig der Film, dennoch psychologisch beklemmend und wirklich ekelhaft...
Ach ja: in bestimmten Kinos sogar in 3D(!).

Sonntag, 3. Juli 2011

Der schwarze Greifer

Heute fühle ich mich sehr bescheiden, irgendwo zwischen aufgekratzt und niedergeschlagen. Auf der Suche nach etwas, das nicht nur kitzelt, sondern richtig beißt - Achterbahn der Gefühle. Manchmal denke ich, dass sich jeden Moment das Fenster öffnet und ein großer, schwarzer Greifvogel herein fliegt, der mich mitnimmt...



Leonard Cohen - If it be your will


Samstag, 2. Juli 2011

Tafel und die Scarface-Bande

Tja, da bin ich meinem Motto "Nur die Nacht ist ein guter Tag!" heute, notgedrungen, einmal untreu geworden, denn ich musste zur Aachener Tafel, einen neuen Einkaufsausweis beantragen. Ich bin übrigens schon über ein Jahr nicht mehr hin gegangen.
Nicht nur wegen des (relativ) frühen Aufstehens un der Wartezeiten hat mir das heute ziemlich gestunken. Nur, es hilft alles nichts: mit derzeit ca. 2,50 Tagesbudget kann man(n) halt nicht gescheit einkaufen (von brauchbarer Kleidung mal ganz zu schweigen). Aber, liebe Freunde, wie heißt es denn so schön: "Das Leben ist kein Wunschkonzert" und "Niemand hat je behauptet, dass dein Leben schön werden würde" [...]
Soviel mal dazu.




Dann habe ich zufällig in einer niederländischen Zeitung von der sog. Scarface-Bande gelesen. Diese wird ob ihres Anführers, der wie ein 1:1 Klon von Tony Montana aus Oliver Stones SCARFACE von 1983 aussieht, so genannt. Außerdem hat die brutale Bande, die hauptsächlich in Benelux operiert, eine Vorliebe für schnelle Limousinen aus Bayern...




Wen's interessieren sollte:
Hier ein umfassender Bericht mit Videos auf meinem "Hauptblog"
(filmreif sind die Überfälle der "Scarface-Gang" aber allemal!)

Dienstag, 28. Juni 2011

Hundstage

Normalerweise kann ich Wärme ganz gut ab, aber diese plötzlich einsetzende Hitze... Das hat mir heute nun wirklich zu schaffen gemacht, zumal ich unter dem Dach wohne und es keine Möglichkeit zur Abkühlung gab (nicht mal Geld für ein Eis war da - von Freibad o.ä. Freizeitaktivitäten einmal ganz zu schweigen!).
Ein vom belgischen Grenzland herüberziehendes Gewitter (ja, Aachen liegt direkt an der belgischen Grenze) war zwar für die Abendstunden angesagt, aber außer ein oder zwei Blitzen kam dann doch nichts; also immer noch keine Abkühlung.
Ich habe Regen wohl noch nie so herbei gesehnt wie heute.


Nina Hagen - heiß


Sonntag, 26. Juni 2011

Energie

Vielen Menschen wird auf ihrem Lebensweg auch einmal Energie geschenkt.
Mir wird in letzter Zeit praktisch ausnahmslos Energie geraubt. Nicht mal zu
einfachsten Tätigkeiten kann ich mich aufraffen... bzw. es fehlt mir die Energie


Donnerstag, 23. Juni 2011

Lokführer als "Täter" und Opfer ?!

Sollte ich tatsächlich Suizid begehen, werde ich mich mit Sicherheit nicht vor einen Zug werfen.
Ich habe eben eine Dokumentation über einen deutschen Lokführer mit einem sog. Personenschaden (diese Begriflichkeit umfasst Unfälle und Suizide) gesehen.
Eigentlich ist es - mit ein wenig gesundem Menschenverstand bzw. der nötigen Empathie - nicht besonders schwer, sich auszumalen, dass man ganze Leben mit so etwas, über die Selbsttötung hinaus, möglicherweise dauerhaft zerstört! Man macht damit eine schuldlose, eigentlich unbeteiligte Person (notgedrungen) zum "Täter" - und gleichzeitig aber auch wieder zum Opfer (ein scheinbarer Widerspruch in sich).
SelbstmörderInnen, die sich vor Züge schmeißen, machen sich offebnbar nicht ausreichend klar, was sie den LokführerInnen damit antun: oft schwerwiegende Traumata - mit der Notwendigkeit einer langwierigen psychologischen Nach-Betreuung. Nicht selten können die Betroffenen überhaupt nicht mehr im Führerstand oder sogar nur im Umfeld der Eisenbahn arbeiten...



...fad

Echt tote Hose heute. Habe zwar die (Geburtstags-) Party der Nachbarn (mehr schlecht als recht) hinter mir, aber heute ist echt nichts los - ohne Moss nichts los, wie man so schön sagt.

Ist echt fad. Hab eben noch ein bisschen "Duke Nukem Forever" gespielt - und freue mich später dann noch auf "F.E.A.R. 3". Dann, die Nacht, vielleicht noch ein Film
- oder zwei.
Dennoch ist meine derzeitige (einsame) Lebenssituation alles andere als erheiternd: alle 5 Minuten die E-Mails checken (ist ja doch meistens nichts Neues) - und dann immer mal bei Facebook nach den Updates schauen (hatte ich übrigens schon erwähnt, dass ich FB gar nicht sooo dolle finde?!).

Nun ja, ein erfülltes, aktives Leben - mit Freunden - sieht irgendwie anders aus, oder?

Dienstag, 21. Juni 2011

Alleinsein

Heute fühl mich wieder einmal sehr einsam - als ob ich ganz alleine auf dieser großen, kranken Welt bin (eigentlich bin ich es ja wirklich!). Und meine abgrundtiefe Armut verstärkt dieses (Un-) Gefühl wohl auch noch. Geld macht vielleicht nicht glücklich, aber satt - und es spendet Trost.
Auch habe ich über das Thema 'Hilfe' und die beiden wohl nicht ganz unzutreffenden Weisheiten "der Wille zählt" und "etwas ganz (bzw. richtig) zu machen, oder gar nicht" (!).

                  - nichts für ungut! -





Sonntag, 19. Juni 2011

Elektronisches Schäfchen-Zählen

Es ist schon wieder früher Morgen - und ich kann immer noch nicht einschlafen.
Frei nach Philip K. Dicks berühmter Frage "Do Androids Dream Of Electric Sheep?" müsste jetzt ein elektronisches Schäfchenzählen für mich her:

           ( klick mich )


Schäfchenzählen

Freitag, 17. Juni 2011

Bed & Breakfast

Ich habe eben durch Zufall (via blog.de) eine wunderschöne,
alte Lodge
im Staat New York (Saugerties) gefunden.
Mensch, dieses alte Holz-Landhaus lädt doch zum Träumen ein, findet Ihr nicht?
Ich habe schon immer von einem Haus im Wald geträumt - oder zuminestens mal
ein oder zwei Nächte in so einer "Waldhütte" verbringen zu dürfen.



Sicher ein Haus mit Charakter und einer echten Geschichte. Ich könnte mir auch gut eine Spukgeschichte (real oder fiktiv) dort vorstellen.

http://www.pinegrovelodge.net/

Mittwoch, 15. Juni 2011

La petite mort

Ich verabschiede mich immer mehr in die Welt des Schlafes. Und eines
nicht allzu fernen Tages wird mein Schlaf ewiglich währen...

Sonntag, 12. Juni 2011

Suizid: die Pro- und Contra-Liste

Eine Freundin hat mir diese Tage ein Buch geschenkt
(vielen Dank übrigens nochmal an den "Engel des Todes"!).
Direkt im Vorwort steht schon, dass sich jeder halbwegs intelligente Mensch vor Antritt des Suizids eine Liste mit Punkten machen sollte, die in seinem persönlichen Fall gegen bzw. für einen Selbstmord sprechen würden.
Was soll ich sagen, liebe Freunde. Ich habe ernsthaft und lange auf der Contra-Seite überlegt und gesucht - und ich habe nichts, aber auch objektiv rein gar nichts gefunden - leider. Dagegen sind auf der Pro-Seite nur die "allerwichtigsten", schlimmsten Sachen verzeichnet.
Anmerkung: Es haben sich auch schon Menschen
für viel weniger das Leben genommen...



Notizblock


   ...tu es, Frank, tu es endlich!!!



Samstag, 11. Juni 2011

Donnerstag, 9. Juni 2011

Juckie

Ich habe gerade in alten Familienfotos geschwelgt. Darunter habe ich auch ein Bild meines Hundes "Juckie" (von 1981) gefunden.


Juckie


Zu Juckie gibt es auch eine Geschichte, denn diesen Hund haben wir aus einem Jugoslawien-Urlaub (noch unter Tito, sozusagen) mitgenommen. Juckie ist ein ehemaliger Straßenhund gewesen, der uns zugelaufen ist - und den wir auch immer heimlich in unser Holtelzimmer mitgenommen haben. Juckie hatte auch einen männlichen Begleiter - einen anderen Straßenhund.
Da alle unsere Familienhunde (i.d.R. bisher immer Dackel) aber nur Weibchen waren (so wie Juckie), hat meine Mutter nur Juckie mitnehmen wollen.
Mein Hund muss wohl, als er klein war, von Einheimischen dort gequält worden sein, denn sie hatte eine Antipathie gegen jeden, der irgendwie "südländisch" aussah.
Außerdem hatte sie eine Macke: wenn sie sich geärgert hat, hat sie sich immer im Kreis gedreht - und wollte sich in den eigenen Schwanz beißen...

Und jetzt die Gretchen-Frage:

War Juckie eine Promendadenmischung??
- JEIN

Wenn man sich die Rassehunde Kromfohrländer* so anschaut, kann man nur zu dem Schluss kommen: ein waschechter "Bedfox" (= Hund, der im Bett schläft) *lach*


für Anne-Marie


* Kromfohrländer haben, rassebedingt, ein schmutzabweisendes Fell - kein Scherz!


Montag, 6. Juni 2011

alles futsch

Gestern Nacht war es dann soweit, liebe Freunde, irgendein Source Code hat mir in meinem 'Haupt-Blog' alle meine Widgets (also Inhalte der Seitenleiste)
- unwiderbringlich - zerschossen. Und das war sauviel Arbeit, die Inhalte und Codes im Lauf der Jahre zusammen zu tragen. Was nun tun, wenn blog.de nicht so einfach Backups bereit hält??
Ja, gute Frage. Da hab ich aber lange grübeln müssen. Bis ich dann auf die Idee kam, mir von google den Cache meiner Seite zu holen und den Quellcode heraus zu kopieren. So war ich in der Lage, alles wieder zu rekonstruieren - auch wenn's ein wenig Arbeit war. **UFF!**

Samstag, 4. Juni 2011

Tödlicher Optimist

Ich glaube da draußen, irgendwo in in unserer Galaxie, gibt es immer noch einen "kleinen" Jungen, der glaubt, dass alles gut wird - genau wie sein Vater einst, der erst bei seinem Krebstod erkannte, dass ihm die Zeit ausgegangen war...


Freitag, 3. Juni 2011

mein Baby

Menschen, die "tote" Dinge mit Kosenamen versehen sind entweder total verrückt
- oder einsam - oder beides...
Dennoch ist mir heute aufgefallen, dass ich meine Eigenart, meine Computer 'Fridolin' zu nennen (der erste, den ich hatte, heißt FRIDOLIN I, der zweite FRIDOLIN II usw. - bis jetzt bin ich bei FRIDOLIN IV. angekommen -)
bzw. überhaupt "Maschinen" auf Namen zu taufen, wohl von meinem Vater
geerbt habe. Der nannte seine Porsches auch immer "Wittigo"


Donnerstag, 2. Juni 2011

Von Menschen und Mäusen

Hin und wieder lerne ich Frauen online kennen. Meistens handelt es sich dabei um "Leidensgenossinnen". Einige leiden an einer Borderline Persönlichkeitsstörung, andere haben "nur" Depressionen. Jetzt habe ich auch eine Frau kennen gelernt (der ich näher gekommen bin), die - so scheint es jedenfalls - auch an einer Multiplen Persönlichkeitsstörung leidet (diese Aufspaltung in sog. Innenpersonen wird fälschlicherweise sehr oft als Schizophrenie bezeichnet!).
Ich selbst leide übrigens nicht daran.

Es ist nicht so, dass ich nicht aufgeschlossen genug oder gar intolerant wäre
- mit Sicherheit nicht!
Nur glaube ich, dass es mir schwer fallen würde, mich in so einen Menschen
(zumal in einer Beziehung) ausreichend hinein versetzen zu können.

Hhhm, man wird sehen, was kommt...



Second Person - Paper Umbrella


Dienstag, 31. Mai 2011

Jubiläum??

So, bin jetzt das 5. oder 6. Mal beim Schwarzfahren im Zug erwischt worden. Irgendwann muss doch mal Anzeige erstellt werden, oder? Zumal ich bisher keinen Cent Strafe bezahlt habe...



Samstag, 28. Mai 2011

Fressen, ficken und besoffen sein...

...sind des kleinen Mannes Sonnenschein
- ja,ja, ich weiß.

Deshalb habe ich (das Saufen) letzte Nacht auch wieder probiert. Dabei muss ich feststellen (auch wenn ich ja eigentlich nicht mehr saufe), dass ich - wenn schon -, im Gegensatz zu früheren Jahren, Schnaps deutlich bevorzuge. Ist dann mal wegen Geldmangel (wie immer) keiner im Haus, müssen eben Bier und Wein herhalten. Wobei ich bei Bier letzte Nacht feststellen musste, dass es das für mich nicht wirklich mehr bringt, aber Wein! War schön, ja war schön!

Nur: ich habe mich heute Morgen zunächst gefragt, warum ich
plötzlich so schlecht geschlafen habe *lach*...
Nee, muss kein Dauerzustand mehr werden!


Trinke Liebchen, trinke schnell,
trinken macht die Äuglein hell,
rötet deinen süssen Mund,
trinken, trinken ist gesund.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Time flies ...and fades away like a flower

Mir geht es derzeit leider wieder einmal sehr, sehr schlecht. Ich hasse, das, wenn ich mich zu nichts aufraffen kann - und so irgendwie den "schönen" Abend vetrödele.
Jetzt haben wir schon wieder 1 Uhr nachts...Ich weiß nicht so recht; ob ich heute Nacht vielleicht doch noch was trinken soll?!
Na ja, wenigstens habe ich heute wieder mit dem "Engel des Todes" gechattet.
Gute Nacht, Deutschland!



Shriekback - Faded Flowers


Paranoide Schizophrenie

Heute habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie glaubwürdig es wohl wäre, wenn jemand käme und öffentlich behaupten würde, er sei der Sohn Gottes - und könne Wunder vollbringen. Ich glaube, das würde - grundsätzlich - wohl niemand glauben, ganz besonders nicht die Sache mit den Wundern.
Ich denke, wenn heutzutage jemand so etwas behaupten würde - und da könnte er noch so charismatisch sein -, liefe er schon fast Gefahr, zwangsweise eingewiesen zu werden, und zwar mit der Diagnose "Paranoide Schizophrenie (F 20.0)".

Hier eine schöne Textpassage aus dem Buch "Als wir träumten"
(das ich gerade lese), die mir spontan dazu einfällt:

...Paul bremste, die Reifen quietschten und er schaltete runter ín den Zweiten.
>>Jetzt pass doch auf, Mensch!<< Ich legte meine Hand auf seinen Arm. >>Tut mir Leid, bin bisschen runter.<< >>Bin ich auch<<, sagte ich, >>musst uns aber nicht totfahren.<< >>Pass schon auf<<, sagte er. Rico hatte das auch immer gesagt, wenn er uns mit einer geklauten oder halb legalen Karre zu Walter auf den Friedhof gefahren hatte, denn meistens hatte er was gesoffen oder was genommen. Jedes Mal hatte ich gebetet, dass wir lebend oder nur leicht verletzt nach Hause kommen, obwohl ich Gott nicht kannte und auch nicht an ihn glaubte. Walter hatte mal an Gott geglaubt, zum Schluss nur noch ein kleines bisschen, aber es hatte im nichts gebracht.




Mittwoch, 25. Mai 2011

Tetrahydrocannabinol

Ich denke oft darüber nach, was wohl aus mir geworden wäre (abschreckende Beispiele gibt es ja genug), wenn ich auf Alkohol hängen geblieben wäre...
Das erste Mal Alkohol getrunken habe ich mit 13 - und seit 16 habe ich dann mehr oder weniger regelmäßig getrunken.
Seit ich 22 war habe ich dann im Prinzip jeden Tag (1-2 Flaschen Wein oder Vergleichbares) getrunken. Bei der Musterung hat man mich genötigt, zu lügen - und aus dem Zivildienst bin ich nach (immerhin) 12 Monaten (die "Wehrzeit" betrug damals noch 18 Monate) "rausgeflogen" - wegen Alkoholismus.
Relativ spät (mit etwa 35 Jahren) habe ich dann entdeckt, dass "andere Eltern auch schöne Töchter haben", nämlich, dass es noch bessere Sachen als schnöden Alk gibt: über "Zieher" bzw. 'Speed' bin ich dann auch in Kifferkreise gekommen.
Und plötzlich spielte Trinken nur noch (höchstens) die zweite Geige.
HEUTE siehr es so bei mir aus, dass ich weder regelmäßig trinke, noch kiffe (noch ziehe!). Meistens ist (wenn überhaupt) abends nach ein oder zwei Bier Schluss (ich verliere dann die Lust).
Im Prinzip kann ich mich da irendwie bei Cannabis (was übrigens m. E. das VIEL bessere Genussmittel als Alkohol ist!) bedanken.
Findet Ihr nicht?

Wie dem auch sei, Freunde der Nacht - ich packe jetzt ein Handtuch ein,
schnappe mir den Läppi und gehe in den Park.
Euch wünsche ich noch einen schönen Tag.
Tschö mit Ö!

Montag, 23. Mai 2011

Sehnsucht

Den ganzen Abend und die ganze Nacht war ich sehr melancholisch: das ist echte Armut, wenn man den ganzen Abend die Wohnung absucht, um 3 Cent (!) zu finden, die einem zu dem Euro, der wiederum ein Busticket kaufen soll, um am nächsten Tag zu einem Termin in der Innenstadt zu kommen.
Die Strecke ist weit. Normalerweise wäre ich diese Distanz notgedrungen zu Fuß gelaufen. Das geht aber auch nicht, weil mein (einziges) Schuhwerk gerade dabei ist, durchzubrechen. Dies aber muss unbedingt noch erhalten bleiben, weil ich mir bis zum 1. Juni kein neues kaufen kann. Ich werde versuchen, einen Teil des Weges schwarz zu fahren. Am besten mit der Bahn, die fährt auch in die Innenstadt.

Heute habe ich wieder sehr stark gemerkt, wie arg
ich mich nach einem besseren Leben sehne...


Si j 'etais

Haben wir als Kinder im Französisch-Unterricht auswendig gelernt.
Ein wunderschönes Gedicht!



SI J' ETAIS


Si j'étais goutte de rosée,

Je dormirais au coeur des lis

Et je connaîtrai les pensées

Qui sentent bon dans leur calice.



Si j'étais la brise d'avril,

Je caresserais doucement

Les mains des aïeules qui prient,

les boucles des petits enfants.



Si j'étais le soleil d'été,

Je polirais si bien les fruits

Qu'en leur miroir courbe et doré

Chacun pourrait voir ses amis.



Si j'étais... ah ! je voudrais être

Princesse, fée, ondine, oiseau,

Et m'exalter comme un drapeau

Qui claque de joie aux fenêtres.



Maurice Carême.


Sonntag, 22. Mai 2011

Vom Vampir, der wieder ein Mensch werden wollte

Ich frage mich immer wieder woher meine starke Vorliebe für Vampire kommt.
Mal abgesehen von eher offensichtlichen Motiven wie Macht, Überlegenheit und sexueller Anziehungskraft ist es bei mir wohl auch die Tatsache des Anders-Seins, ausgegrenzt zu sein. Vampire sind auch meistens irgendwie "ausgegrenzt", einige von ihnen sind Einzelgänger, manche traurig - und der eine oder andere wünscht sich viellecht auch nichts mehr, als wieder ein Mensch zu werden...

Mr. und Mrs. Total Kaputt (explitzit!)

Ich denke oft darüber nach, wie es wohl wäre, eine Freundin (nach langer, langer Zeit wieder) zu haben.
Vielleicht wäre es wirklich das Beste, ich würde mir eine Frau suchen, die genau so kaputt ist wie ich. Ich meine, es gibt auch Frauen mit Traumata, die - im Prinzip - keinen Sex mehr wollen. Und da es mir in einer Beziehung - im Prinzip - auch nicht um Sex geht... na ja, das wäre dann wohl derzeit die ideale Partnerschaft    *grübel*

Auf der anderen Seite sagen mir meine Träume etwas anderes:
Letzte Nacht habe ich geträumt, dass ich, zusammen mit einem Pärchen, in einer sehr freizügigen Bar zu Gast gewesen sei. In dieser Bar waren alle sexuellen Spielarten erlaubt - vor allem auch SM.
Und obwohl ich in diesem Traum kein Barkeeper war, stand ich hinter dem Tresen. Dort entdeckte ich ein großes Schild auf dem stand, dass Männer einen erhöhten Eintritt bezahlen mussten, da sie minderwertig seien - und aufgrund ihrer atur ein erhöhter (finanzieller -) Aufwand nötig sei - nicht zuletzt, da sie inkontinent (??) seien. Diese "männlichen" Attribute schienen aber nicht auf das Pärchen, mit dem ich dort war (bzw. treffender gesagt auf den Mann) zuzutreffen.
Dieser war recht dominant.
Im Laufe des Abends stellte sich dann aber heraus, dass die zwei irgenwie nicht genug Bargeld eingesteckt hatten - und so machte sich der Typ auf den Weg zum Geldautomaten. Er meinte noch, dass wir in seiner Abwesenheit "keine Dummheiten machen" sollten.
Flugs aber nutzen wir die Situation aus - und ich rieb seiner Freundin solange die Pflaume, bis sie sich in einem zuckenden Orgasmus wand...

schon merkwürdige Träume manchmal, nicht wahr?

A POEM


HERE A HOME FOR THOSE WHO CANNOT RUN
HERE A HOME FOR THOSE WITH NONE
A PLACE FOR SOULS DRAGGED TO DIE
WITH NEEDLE PRICKS AND CALLOUS LIES
ONE BY ONE A BABY BORN
ONE BY ONE A BELLY TORN
EXCEPT FOR LONELY BREEDER ONE
WITH KIN TO HOLD BUT LIFE UNDONE

    Verfasser unbekannt