Sonntag, 23. Dezember 2012

Gott würfelt - oder: tout va encore

Wer so viel Schlechtes über das Leben gesagt hat, wie ich, sollte - nach 7 Jahren - auch einmal Grund für ein Lob haben: Das Schöne am Leben bzw. am Menschsein ist ja das potenziell (Un-)Mögliche bzw. die Möglichkeit des "Was wäre, wenn?".
Und so kann sich das Blatt des Glücks auch -durch den Flügelschlag eines Schmetterlings, sozusagen- jederzeit wenden.
Und das macht in gewisser Weise unser Menschsein auch spannend, das Wissen, dass eben in der nächsten Minute alles ganz anders sein kann...

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Ausflug zum Wasser

Ich hatte heute wieder meinen "Heul-Tag". Habe geweint wie ein Schlosshund.
Ich hatte bei Facebook das Bild eines kleinen Hundes gesehen, der mich an meinen "Juckie" (1977-1989) erinnert hat. Der ca. halbjährige Terrier-Mischling soll in gute Hände vermittelt werden. Wenn mein Vermieter kein radikales Haustier-Verbot verhängt hätte, wäre ich glatt schwach geworden...

Samstag, 8. Dezember 2012

Dämonische Besessenheit [f60.31]

[...]

Hinzu kommt, daß diese Diagnose mit dem Makel einer schwerwiegenden Erkrankung behaftet ist, die in die Nähe der Geisteskrankheiten rückt. Der Borderline-Fall wird in den psychoanalytischen Instituten als eine schwere Störung angesehen, der eher von erfahrenen Psychoanalytikern behandelt werden sollte. Der Borderline-Patient ist nach der Terminologie von Kernberg ein Mängelwesen. Vieles ist mangelhaft und primitiv angelegt. Der Borderliner ist panneurotisch, pansexuell oder sonstwie maskenhaft-dämonisch-unsympathisch in seiner Erscheinung.

Ich wusste es schon immer!

Quelle: http://www.wilhelm-griesinger-institut.de/veroeffentlichungen/borderline-originalfassung.html

Samstag, 1. Dezember 2012

ANIMALISCH

Tja, nun bin 44 Jahre alt. Ob ich mich aber über jeden weiteren Geburtstag freuen soll?! ... na, ich weiß nicht.

Zur Feier des Tages habe ich mir am Wochenende mal Fleisch gekauft, und zwar sog. Rinder-Beinscheiben, die im Angebot waren.
Ich merkte, dass ich sehr gierig war und nach ca. der Hälfte das fast rohe Stück Fleisch in meine blutverschmierten Finger nahm und das Fleisch mit den Zähnen vom Knochen riss...

Ich schätze mal, hier kam irgendein Urinstinkt durch, den die Menschen noch in ihrer DNA haben.
Auch musste ich, nachdem ich mein Bedüfrniss gestillt hatte, an Wölfe denken. Merkwürdig!