Mittwoch, 7. November 2012

An Tagen wie diesen...

möchte man einfach nur kotzen.

Als ich heute nach dem Aufstehen online schauen wollte, wer wohl für die nächsten vier Jahre "die Welt regiert" (hatte letzte Nacht die Wahl noch live bis 3.00 Uhr in der ARD verfolgt), erlebtge ich eine böse Überraschung:
Statt dem für mich gewohnten Google-Startbildschirm erschien nach dem Einloggen nur ein Hinweis von NetAachen (eigentlich NetCologne):
"WIR SCHÜTZEN SIE! - Ihr Internetanschluss wurde gesperrt. Bitte wenden Sie sich an die Rechnungsstelle unter 0800XXXXXXX."
Au Backe! Und jetzt kommt aber das Beste: Ich war's garnicht schuld. Wie das??
Eine Bekannte hatte mir vor ca. zwei Monaten mal geraten, bei NetAachen den Tarif bzw. den Vertrag zu wechseln, weil mein bisheriger wohl (tatsächlich) zu teuer war: Ich bezahlte ISDN-Leistungen zusätzlich, die ich gar nicht nutzen konnte, weil ich die entsprechenden Endgeräte überhaupt nicht besitze.
Eigentlich eine gute Idee, zumal ich Geld sparen konnte - und zusätzlich noch eine schnellere Leitung bekam.
Auch die Vertragswechselgebühr von 49,90 würde mir erlassen werden, wenn ich mich erneut (alter Vertrag lief aus) beim aachener-/kölner Provider binden würde. Und dies war auch bitter nötig, da ich die knapp fünfzig zusätzlichen Euro auch nicht hätte berappen können.
Nur dumm, dass ich dann vor ein paar Wochen, bei einem eher zufälligen Besuch in meinem Online-Kundenbereich, bemerkte, dass mir die 49,90 doch in Rechnung gestellt wurden. Ich also direkt wieder bei NetAachen angerufen und reklamiert. Nach langem Hin und Her wurde mir dann zugesichert, dass die künftige Rechnung (die i.d.R. Ende eines jeden Monats von meinem Konto abgebucht werden) um den zu hohen Betrag korrigiert würde.
Wie ich aber jetzt - kläglich - erfahren musste, hatte man mir irgendwie nur Müll erzählt. Denn bereits am 13.10.(!) wollte man 97,90 Euro von meinem Konto abbuchen, was die Bank dann mangels Deckung zurückgeben hat (worüber ich aber merkwürdigerweise keine Benachrichtigung bekommen hatte). Jedenfalls war den Anschluss erstmal gesperrt.
Ich dann wieder ans Telefon, ein weiteres langes Telefonat mit lästigen Erklärungen. Dann wurde wieder etwas umgebucht, ich musste heute etwas überweisen (bzw. in meinem Fall bar einzahlen), dafür käme dann am Ende dieses Monats eine "Nullbuchung" (bzw. Gutschrift)...
Ich kann zwar jetzt wieder online gehen, sage dazu aber hier lieber nichts weiter.

Jetzt schmerzt auf jeden Fall mein Knie, weil ich heute wieder viel zu viel rumgelaufen bin.

Apropos Knie:
Eine gute Nachricht habe ich heute aber auch bekommen:
Meine monatliche Busfahrkarte zum Erreichen der KunstWelle wurde heute vom Landschaftsverband bewilligt.

      schön.


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