Mittwoch, 19. März 2014

Pomade versus Haargel

Aus aktuellem Anlass mal ein paar Gedanken rund um die Pomade, die ich für mich entdeckt habe.

Pomade vs Gel

Seit meiner Teenagerzeit bin ich bekennender Gel-Dauerverbraucher.
Vor einiger Zeit bin ich aber über eine Website darauf neugierig geworden, einmal Pomade, quasi die Mutter aller Wet Gels, auszuprobieren.

Pomade unterscheidet sich grundlegend von Haargel in ihrer Zusammensetzung, die normalerweise grundlegend aus zwei Hauptbestandteilen, nämlich Fett (Vaseline) und Bienenwachs besteht.

Und damit käme ich auch schon zum meiner nach größtem Nachteil: Pomade wird nicht hart und ist berührungssensibel. Ich will damit sagen, dass, wenn man sich einmal mit den Fingern durchs Haar streicht, dieser nicht mehr handy- vzw. tastaturgeeignet sind. Man hat die "Schnmiere" sofort an den Fingern. Und: sie lässt sich nur sehr schwer wieder rückstandslos entfernen.
Gleiches gilt übrigens auch fürs Auswaschen, Pomade krallt sich regelrecht ans Haar. Es gibt auf dem Markt Spezialshampoos zum Auswaschen. Das lässt sich aber auch günstiger, z.B. mit einer Mischung aus Shampoo, Spülmittel und etwas After Shave (oder medizinischem Alkohol) bewerkstelligen, wie ich festgestellt habe. Na ja in der klassichen Anwendung wird Pomade ja auch abends nicht ausgewaschen - man schmiert sich das Zeug am nächsten morgen ja eh wieder neu ins stränige Haupthaar (ich nenne diese Prozedur immer "Ölwechsel"). Am Anfang war ich eben dieser Eigenschaften nicht so begeistert von diesem traditionellen Stylingmittel (übrigens nicht nur für Herren).

Allerdings lernte ich auch schnell die Vorteile der Substanz, gerade mit meinem jetzt doch recht schütteren Haar, zu schätzen. Der Halt, gerade bei stärkerem Wind und an den Seiten (dort sind bei mir die Haare im Moment nicht mehr ganz so kurz) ist unschlagbar; da hält auch kein Haargel der Stufe 5 ("Megastarker Halt") mit.

Kurz zusammenfassend kommt meiner Meinung folgender Vergleich der beiden Haarpflegeprodukte zustande:


Pomade:

pro Ausgezeichneter Halt   gute, dauerhafte Formbarkeit der Frisuren, da kein
        Austrocknen wenig Chemie enthalten


contra fettig-klebrige Substanz, die an Kleidung, Bettwäsche und Händen haftet
           schwer auszuwaschen



Haargel:

pro  teilweise sehr günstiger Preis i.d.R. "griffecht", wenn getrocknet
       einfach auszuwaschen oder auszubürsten


contra nach Trockenphase frisurtechnisch nicht mehr flexibel
           enthält relativ viele künstliche Inhaltsstoffe


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