Dienstag, 19. April 2011

Q.E.D. oder: Gibt es Gott?

Die ganz klare Antwort: NEIN
oder aber: er liebt jedenfalls nicht alle gleich (so wie es das Christentum es ja voraussetzt).
Ich habe gebetet, ich habe Kerzen angezündet. Ich habe den 'lieben Gott' gebeten, meine Therapie (Entwöhnung) positiv verlaufen zulassen - stattdessen habe ich mir am ersten Tag(!) dort schlimm das Sprunggelenk verrenkt, so dass ich sofort abbrechen musste.
Dann habe ich Gott gebeten, dass er mir doch wenigstens meinen PC lassen soll (der war ja bisher nur geliehen) - auch hier Fehlanzeige (ich schreibe derzeit von einem alten Gerät (gefühltes Baujahr 1880) aus, das mir noch geblieben ist).
Dann habe ich die Mutter Maria angefleht, meinen Fuß möglichst bald verheilen zu lassen, nicht zuletzt, da ich alleine auf der 4. Etage wohne.
Alles vergebene Liebesmüh. Ich kann mir dieses vollständige Fehlen einer Resonanz (obwohl ich anständig und demütig im Gebet darum angefragt habe - und meine Anliegen nun nichts Unmoralisches an sich hatten) nur so erklären, dass unsere Welt aus Chaos besteht - und es keinen Gott gibt. Zumal ich ja nichts Böses getan habe, was ein "Überhören" meiner Gebete irgendwie rechtfertigen würde(!)
Traurige Erkenntniss, aber wahr: keine Erfüllung von Gebeten, keine Wunder, kein Gott.

Dann ist da noch eine Sache, über die ich heute nachgedacht habe. Man könnte es auch mit dem Titel "Intelligenz schützt vor Armut nicht" umschreiben.
Immer wieder höre ich, teilweise von Fremden: "Sie sind doch intelligent und gebildet - verstehe ich gar nicht, warum Sie keinen vernünftigen Job finden und in tiefster Armut leben müssen..."
Tja, manchmal frage ich mich das auch. Auf der anderen Seite braucht man im Land des Mammons für jeden Scheiß ein Diplom.
Traurig.
Traurig auch, dass mein Fuß schon wieder schmerzt.

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