Samstag, 9. April 2011

... und täglich grüßt das Murmeltier

So, ich bin - verfrüht - zurück in Aachen.
Es ist ein bisschen wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier", worin ein Mann immer wieder zur selben Zeit am selben Ort, gefangen in einer Zeitschleife, aufwacht. Dies scheint in gewisser Weise auch für mich zu gelten - mit der einzigen Einschränkung, dass dies bei mir lediglich auf den Ort, nämlich Aachen, zuzutreffen scheint.
Schon einige Anläufe habe ich gestartet, aus dieser Stadt, mit viel verbrannter Erde und ihren verschrobenen Zeitgenossen, endlich wegzukommen.
Dass die Beziehung Aachen-Frank, Frank-Aachen noch nie unter einem wirklich guten Stern gestanden hat, sieht man auch daran, dass hier eben nicht aller guten Dinge drei sind:
1. Versuch, aus der Kaiserstadt rauszukommen:
    2004 - Umzug nach Köln
    - endete knapp ein Jahr später mit einem Fiasko
    und Beinahe-Obdachlosigkeit
2. Versuch 2009, der in Italien und dort (beinahe) in
    einer Drückerkolone geendet ist.
3. JETZT (Frühjahr 2011) der dritte Versuch:
    ein knapp einjähriger Aufenthalt in einer
    "fantastischen" Reha-Klinik
Letzter Versuch hatte allerdings ebenfalls "Schönheitsfehler",
nämlich mindestens zwei:


1.) Die Klinik war keine Klinik sondern eine Kaschemme,
    genauer gesagt eine ausgediente Jugendherberge(!) und
2.) bin ich direkt am Ankunftstag bei der ersten Wanderung
    (über viel zu steile Berge) bös' gestürzt, was in einem
    Beinahe-Sprunggelenk-Bruch und einem insgesamt 13stündigen
    Aufenthalt in der Notaufnahme, sowohl in Wermelskirchen
    wie auch in Aachen, geendet ist.

Und somit platzte auch dieser (Alp-) Traum einer Drogenentziehungskur, da die Therapie vorzeitig (und dauerhaft) aufgrund der beu erworbenen Invalidität abgebrochen werden musste.

... und täglich grüßt das Murmeltier
    - ab sofort wieder in Aachen

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